Reisebericht: Die schönsten Momente!

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michael
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Re: Reisebericht: Die schönsten Momente!

Beitrag von michael » 28. November 2020, 21:22

Hallo,

ich hab das Bild mal gedreht und neu eingefügt. In Ordnung so?
viele Grüsse
michael
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meine Kakteen und Sukkulenten

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nobby
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Re: Reisebericht: Die schönsten Momente!

Beitrag von nobby » 5. Dezember 2020, 12:07

Heute möchte ich mit Euch eine Erinnerung teilen, die ich gerne noch mal auffrischen würde.

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Die Tatacoa-Wüste in Kolumbien ist ein wunderbarer Ort, der einen schnell in den Bann zieht.

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Vor allem die vielen gesunden Melokakteen begeistern.

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Überhaupt war Koumbien ein interessantes Reiseland. Sehr herzliche Menschen, interessante Städte und vielfältige Fruchtsäfte.


Das an manchen Melos auch "Plagegeister" waren, hat den Gesamteindruck nicht beeinträchtigt.

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Sicherlich ein Land und ein Ort, den ich gerne noch einmal besuchen würde - wenn es dann wieder geht.

Nobby

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JürgenKS
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Re: Reisebericht: Die schönsten Momente!

Beitrag von JürgenKS » 6. Dezember 2020, 11:07

Hallo nobby,

faszinierend, mich begeistern diese kargen Landschaften immer wieder. :)
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Thomas Brand
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Re: Reisebericht: Die schönsten Momente!

Beitrag von Thomas Brand » 9. Dezember 2020, 16:56

Moin Norbert,

weiß DU zufällig, welche Raupen sich da auf dem Melo tummeln?

beste Grüße
Thomas

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Thomas Brand
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Re: Reisebericht: Die schönsten Momente!

Beitrag von Thomas Brand » 9. Dezember 2020, 17:37

"G'day mates!" würde man wohl in Australien schreiben ...

Wilsons Promontory ist eine Halbinsel, die zum allergrößten Teil als Nationalpark ausgewiesen ist und auf der der südlichste Punkt des australischen Festlands liegt. Doch an den Punkt kommt man nur zu Fuß während einer mehrtägigen Wanderung.
Leichter – nämlich mit dem Auto – erreichbar ist Tidal River – das Besucherzentrum in dem die Nationalpark-Ranger Ihre Basis haben, man Einkaufen und in Zelt, Wohnmobil oder Hütte übernachten kann.
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Von dort aus ist es nicht weit zu zwei Stränden. Einer davon, der Squeaky Beach, ist einen Ausflug auch im botanischen Sinne wert.
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Auf den besseren Plätzen balgen sich die Mittagsblumengewächse um die beste Aussicht:
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Hier wachsen Disphyma clavellatum, Carpobrotus rossii und Tetragonia implexicoma als Wiese.
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Etwas zu den Carpobrotus-Arten Australiens kann man in der KuaS 12/2020 lesen.
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Zu Disphyma clavellatum gab es einen Beitrag in der August-KuaS.
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Für die Tierfreunde gab es Miesmuscheln und Portugiesische Galeren:
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Darüber hinaus ein paar Surfer, große Steine, schwarze Kakadus und viele uns gar nicht geläufige australische Pflanzen.
Ich würde da gerne noch mal hin - aber es ist wirklich weit weg!

beste Grüße
Thomas

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JürgenKS
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Re: Reisebericht: Die schönsten Momente!

Beitrag von JürgenKS » 9. Dezember 2020, 19:08

Hallo Thomas,

sehr schön und ich habe auch mit Interesse die Artikel in der KuaS gelesen. :)
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nobby
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Re: Reisebericht: Die schönsten Momente!

Beitrag von nobby » 9. Dezember 2020, 23:24

Hallo Thomas,
...weiß DU zufällig, welche Raupen sich da auf dem Melo tummeln?
Leider nicht - aber sie schienen es auf die Früchte abgesehen zu haben.

Die ganze Kolumbien-Reise war sehr spontan und kurzfristig gebucht - mit Reiseorganisation.

Aber wir waren so begeistert, dass eine zweite Reise sehr realistisch ist.

Liebe Grüße
Norbert

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CABAC
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Re: Reisebericht: Die schönsten Momente!

Beitrag von CABAC » 14. Dezember 2020, 20:46

Hallo zusammen,

wie ich angekündigt hatte, nehme ich euch in den nächsten Beiträgen auf meine erste Bolivienreise mit und lasse euch an meinen schönsten Momenten teilhaben.

Obwohl ich nur noch eine Parodia habe, bin ich nach wie vor bekennender Liebhaber dieser Kakteengattung. Kakteen der Gattung Parodia im Habitat zu erleben ggf zu erforschen, war dann auch der Grund, warum ich mit weiteren drei Parodienliehabern 1999 im Oktober in dieses Land flog. Bis heute ist diese Reise als größtes Abenteuer meines Lebens, nicht nur weil ich erleben durfte, dass Flugpläne offensichtlich schon beim Erscheinen Makulatur sind. Der Hinflug war mit sehr Aufregung verbunden und der Rückflug nicht weniger abenteuerlich.

Start und Ziel war La Paz bzw. der 12 km westlich in 4061 m Höhe liegende Flughafen El Alto. Wegen der große Höhe hatten wir zwei Tage Gewöhnung eingeplant. Von berechtigter Notwendigkeit, wie uns die beiden nächsten Tagen zeigten.

In 4000 Meter Höhe auf der Routa 1 von La Paz nach Oruro.
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Auf der Routa 1 In 4000 Meter Höhe in Richtung Potosi
Erstes Nachtlager auf dem Alti Plano in Sichtweite des Lago Poopo.
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Was es da wohl alles zu entdecken gibt
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Abmarschbereit
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1. Zeltcamp in Sichtweite des Lago Poopo
Die ersten "wilden Kakteen" meines Lebens.
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Cumulopuntia rossiana
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Lobivia pendlandii
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Lobivia pendlandii
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Neowerdermannia vorwerkii
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Neowerdermannia vorwerkii
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Parodia maassii bei Pazna
Autos von Touristen sind ein begehrtes Objekt von Dieben. Deshalb mussten wir unsere Suzuki's direkt im Restaurant unseres Hotels abstellen.
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Re: Reisebericht: Die schönsten Momente!

Beitrag von JürgenKS » 15. Dezember 2020, 08:20

Hallo CABAC,

sehr schöne Bilder, ich nehme an, dass es eingescannte Dias sind.
In 4000 m Höhe ist extreme Sonnenstrahlung, daran kann man sehen, dass wir vielen unserer Kakteen hier in Deutschland nicht mal annähernd so viel Licht bieten können. Die Gräser, unter denen viele Kakteen wachsen, bieten nur wenig Schatten.
Lobivien mag ich sehr, deshalb geht der Schwerpunkt meiner kleinen Sammlung langsam in diese Richtung.
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Re: Reisebericht: Die schönsten Momente!

Beitrag von CABAC » 15. Dezember 2020, 11:14

Hallo zusammen @ Jürgen,

nein, es sind nicht alles eingescannte Dias.
Fotos Nr. 1 und 3 sind eingescannte Dias.
Foto Nr. 4 ist ein digitalisiertes Papierfoto
und alle anderen Foto habe ich damals mit einer Fujizoom MX 2900 gemacht.

Seit Ende 1998 fotografiere ich auch digital. Damals völlig neues wie gleichermaßen abenteuerliches Fotoerlebnis. Alleine schon wegen der kostspieligen Speicherkarten. Meine MX 2900 hatte eine Smartmediakarte von 8 MB. Die war dann schon nach wenigen Bildern voll. Also musste eine größere her. 32 MB kostete 1999 sage und schreibe 98 DM. Das führte dazu dass man sehr geizig mit dem Fotografieren war.

Bin übrigens bis 2003 mit drei Kamerasystemen (analog AF analog MF samt mehreren Objektiven und 240 Diafilmen und digitaler Compaktkamera mit 132 MB) auf Reise gegangen und habe einen riesigen Fotokoffer einschließlich Stativ mit mir rum geschleppt. Ab 2005 dann nur noch mit einer digitalen Spiegelreflexkamera und wenigstens 160 GB Speicherkarten.

Ja, die Höhe von 4000 Meter und mehr auf dem Alti Plano macht sich eben nicht nur wegen der extremen Sonnenstrahlung auf den Habitus bemerkbar. Auch die Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht sorgen für einen kompakten Wuchs. In der ersten Nacht fiel die Temperatur auf minus 8 °C.

Unser Kaffeewasser musste erst umständlich aufgetaut werden.

Die große Höhe machte sich auch auf die Leistung der Suzuki bemerkbar. Von den knapp 90 PS standen nur noch knapp 60 % Leistung zur Verfügung.


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Re: Reisebericht: Die schönsten Momente!

Beitrag von Manfredo » 15. Dezember 2020, 19:44

Hallo Herbert,

danke für die "ersten Gehversuche im Kakteenland".
Die große Höhe machte sich auch auf die Leistung der Suzuki bemerkbar.
Ich nehme einmal stark an, auch auf die Leistung der Insassen?

Reichten denn die zwei Tage für die Akklimatisation?
Verstehe ich das richtig, dass ihr auf über 4000m Höhe angekommen und dann auch in entsprechender Höher geblieben seid?

Manfredo

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Re: Reisebericht: Die schönsten Momente!

Beitrag von CABAC » 15. Dezember 2020, 21:06

Hallo Manfredo,

weil wir uns in den drei Wochen dieser Reise ständig zwischen 2.900 und 4.300 Metern aufhielten, gab es bei keinem Teilnehmer Probleme hinsichtlich der Leistungsfähigkeit. Es gab auch keine Anzeichen von Höhenkrankheit. Die vorsorglich gegen Höhenkrankheit gekauften Beutel Cocatee blieben unbenutzt.

In dieser Höhe bewegt man sich sowieso anders, jeder Schritt wird langsam und bedächtig getan. Wollte man Hügel oder höhere Lagen besteigen, so ging dieses in der ersten Zeit sehr langsam. 10 Schritte danach eine Pause von 2 bis 3 Minuten Pause. Dann wieder 10 Schritte danach wieder Pause zum Luftholen usw usw usw...

Die normale Bewegung in Höhen von über 2500 Metern bedeutete für uns zu körperliche Anstrengung die bei allen Teilnehmern bei normaler Ernährung zu Gewichtsreduktion von 8 bis 10 kg führte. Die dünne Luft ( geringere Sauerstoffgehalt) veranlasst den Körper dazu, schnell eine große Menge rote Blutkörperchen zu bilden. Das geht nicht ohne einen hohen Energieaufwand, der nicht durch die tägliche Ernährung gedeckt werden kann.

Nach jeder Reise fühlte ich mich unglaublich fit und leistungsfähig. Doch nach drei bis vier Wochen hat sich alles wieder normalisiert, auch das Körpergewicht.
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Auf der Routa 1 zwischen Potosi und Padcoyo


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