Gymnocalycium berchtii

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P.occulta
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Gymnocalycium berchtii

Beitrag von P.occulta »

Hallo zusammen,

heute will ich hier mal das Gymnocalycium berchtii vorstellen.
Die Erstbeschreibung erfolgte 1997 durch Gert Josef Albert Neuhuber.
Das Gymnocalycium berchtii ehrt den niederländischen Chemiker und Kakteensammler(Gymnocalycium-Spezialist) Ludwig Bercht.

Viele Jahre war der Typstandort bei Los Chanares die einzigste Population von Gymnocalycium berchtii.
Herr Hubert hat auf seine Reise 2005 einen weiteren Standort südöstlich des Typstandortes gefunden.
Während der letzten Jahre sind zwei weitere neue Populationen gefunden worden.

In meiner Sammlung habe ich mittlerweile 8 kleine Gymnocalycium berchtii.
Das Gymnocalycium macht richtig spaß und heute hatte ich meine erste berchtii-Blüte.
Bei starker UV-Strahlung wird der Körper grauviolett.
In der Kultur muss man auf was ganz bestimmtes achten,man sollte das Gymnocalycium berchtii nicht besprühen oder von oben gießen,
das mögen sie überhaupt nicht und werden hässlich.
In einen Gespräch mit CABAC (Herbert) wurde es mir auch nochmal bestätigt,den ich sah in einer Sammlung berchtii`s die leider besprüht wurden.

Hier ein kleines Gymnocalycium berchtii das zum ersten Mal blüht.

Viele Grüße

Torsten
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CABAC
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Re: Gymnocalycium berchtii

Beitrag von CABAC »

Danke für die Vorstellung und zeigen, Torsten.

Gut, ich bin wie hinlänglich bekannt auch Gymnocalycium affin, halte gerade deshalb dieses Taxon für ein kleines, wenn auch etwas anspruchsvolles Kleinode, welches in keiner Sammlung fehlen sollte. Ist, wie ich weiß, auch Fensterbank tauglich, es muss ja nicht gerade die Südwestseite sein.

Macht es gut

CABAC
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P.occulta
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Re: Gymnocalycium berchtii

Beitrag von P.occulta »

Hallo zusammen,Hallo Herbert

das Gymnocalycium berchtii ist Fensterbank tauglich und es muss
ja nicht gerade die die Südwestseite sein?

Also meine berchtii`s bekommen volle Sonne und ich hatte noch nie ein Südamerikanischen Kaktus gehabt
der so lange gebraucht hat bis er seine Blüte geöffnet hat.
Am Wetter kann es nicht gelegen haben.

Vielleicht lag es daran das er zum ersten Mal geblüht hat?

Also ich würde meine berchtii`s nicht auf der Fensterbank pflegen.

Hier mal kleine berchtii`s.

Viele Grüße

Torsten
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CABAC
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Re: Gymnocalycium berchtii

Beitrag von CABAC »

Hallo zusammen,

Gymnocalycium berchtii schon mit Knospe(n) sehr atrraktiv:
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Re: Gymnocalycium berchtii

Beitrag von gymnofan »

hier passend dazu eine meiner G. berchtii Pflanzen
G.berchtii_klein.jpg
waren damals selbst am TYpstandort, konnten dort aber nur G. ochoterneae finden, die selbst L.Bercht durchgegangen waren
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CABAC
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Re: Gymnocalycium berchtii

Beitrag von CABAC »

Hallo zusammen,

wie Torsten schon anmerkte, dauert die Entwicklung von der Knospe zur Blüte bei dieser Art sehr lange.

Heute öffnete sich zumindest mal eine Blüte.
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Re: Gymnocalycium berchtii

Beitrag von gymnofan »

hier mal G. berchtii mit mehreren Blüten
G.berchtii TOM 148 Blütenstrauß_klein.jpg[/attachment]
und einzeln:
G.berchtii TOM 148 Blütenstrauß_klein.jpg
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G.berchtii_klein.jpg
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CABAC
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Re: Gymnocalycium berchtii

Beitrag von CABAC »

Hallo zusammen,
3 Jahre gab es keinen Beitrag zum Thema.

Das Gymnocalycium berchtii auf dem Foto verdanke ich Monique Bercht, der Witwe des Entdeckers.
Gymnocalycium berchtii
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Sie hat mir diese Originalpflanze als Erinnerung an die jahrelange Freundschaft mit Ludwig geschenkt.

Hoffe, dass die Blüte noch aufgeht, doch dazu muss die Sonne mehrere Stunden am Tag scheinen.


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Re: Gymnocalycium berchtii

Beitrag von Markus Spaniol »

Ist das ungefähre Alter dieser Originalpflanze bekannt?
Gruß Markus
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CABAC
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Re: Gymnocalycium berchtii

Beitrag von CABAC »

Hallo Markus,
eine präzise Antwort kann ich dir leider geben.
Die Pflanze kam mit einer hohen Sammelnummer in
meine Hände.
Ludwig Bercht nummerierte seine Fundorte durch, selbst wenn er zum wiederholten Male an einem Fundort war.
Das Gymnocalycium berchtii auf dem Foto hat einen
Durchmesser von ca. 8,50 cm und eine Höhe 4 cm.

Gruß

CABAC
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Re: Gymnocalycium berchtii

Beitrag von gymnofan »

mit dieser Größe dürfte das G. berchtii aus einer der ersten Reisen zum Fundort Los Chanares stammen;
erstaunlicherweise hatten wir dort nur G. borthii entdeckt, was Ludwig selbst nicht wußte
allerdings war G. berchtii aufgrund seiner Epidermisfarbe im Winter zwischen den waagrecht geschichteten Felsplatten nicht zu entdecken
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