Hoya gracilis

Yaksini
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Hoya gracilis

Beitragvon Yaksini » 1. August 2010, 06:08

Meine Hoya gracilis die zur Zeit blüht.
Eine ausgesprochene Hängepflanze mit wunderschön gezeichneten Blättern.
Sie ist ein Epiphyt und hat einen schönen schlanken Wuchs.
Sie zählt zu den kleinblättrigen Hoyaarten.Ihre Blätter sind 4-6 cm lang und ca 2 cm breit.
Auf der glatten und festen dunkelgrünen Blattoberfläche befinden sich viel kleine silberfarbene Flecke. Die Unterseite der Blätter ist wesentlich heller. Auf der Rückseite ist nur die Mittelvene erkennbar.
Sie ist eine sehr wüchsige, blühfreudige und pflegeleichte Pflanze.
Sie kann sehr hell , auch teils sonnig stehen/hängen, und möchte in der Vegetationszeit ausreichend gegossen und regelmäßig gedüngt werden, Staunässe sollte man vermeiden.
Für ausreichend Luftfeuchte, ab und an übersprühen.
Im Winter habe ich sie bei ca 18-20°C gehalten , und dementsprechend weniger gegossen.
Für das Substrat benutze ich Hoyaerde + feine Pinienrinde.
Dünger : entweder den Blattzellennährstoff zum Gießen oder Sprühen, oder normalen Grün - und Blühpflanzendünger in halber Dosierung nur zum Gießen.

Den Hoyas gefällt es wenn man sie ab und an mal ordentlich mit weichem Wasser beregnet ( wer keinen Garten hat= per Brause, oder Drucksprüher), oder im Sommer draußen die Natur walten und sie tüchtig abregenen läßt.
Das hält auch die Schädlinge fern oder vergrauselt sie .

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Liebe Grüße
Brigitta

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carallümchen
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Re: Hoya gracilis

Beitragvon carallümchen » 29. Januar 2011, 21:27

Hallo Brigitta,
jaaaa - der Beitrag ist schon alt - aber nicht überholt! Vielen Dank - Es ist wirklich eine prächtige Pflanze.
Letzten Sommer habe ich ein paar Ceropegien und Hoyas in unseren Quittenbaum gehängt. Leider erst ab Juni, weil der Mai hier wirklich ekelhaft kalt war. Es hat den Pflanzen sehr gefallen, teils ständig nass geregnet zu werden, teils aber auch im Halbschatten des Bäumchens den Sommer zu verbringen. Die Pflanzen machten am Ende des Sommers einen sehr robusten und gesunden Eindruck - bis jetzt. Das "Rauswerfen" im Sommerhalbjahr ist also sehr zu empfehlen.
Grüße
Friederike
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Re: Hoya gracilis

Beitragvon Hoyningen » 31. Januar 2011, 09:52

Wenn ich das richtig verstehe, sind viele Hoyas mehr oder weniger Epiphyten aus dem südostasiatischen Raum, wo sie mit vielen Orchideen ein ähnliches Biotop und Verhalten teilen.

Da ich auch Orchideen kultiviere, wundert mich das Ergebnis nicht. Der größte Teil meiner Orchideen geht im Sommer nach draußen, meist, wenn die Nachttemperaturen 12 Grad stabil überschreiten. Kühl wachsende Orchideen halten sogar noch weniger aus - gibt es kühle Hoyas? Kühl bedeutet ja oft nur, dass sie aus Regen- oder Nebelwäldern aus 2000m Höhe oder mehr kommen. Aber auch die Bodenetage von Wäldern kann schon recht kühl sein.

Da wäre es gut, die Hoyas mal entsprechend ihren Standortvorlieben zu differenzieren. Warm (tagsüber bis 35, nachts nicht unter 18 Grad), temperiert (30/12), kühl (24/10), epiphytisch/lithophytisch/terrestrisch, volle Sonne/ mäßige Sonne/ schattiert. Dann ist es leicht möglich, im eigenen Garten, aber auch auf Balkon oder Terrasse geeignete Plätze zu finden, an denen sie sich wohlfühlen.

Ich gestehe, dass ich daran bisher gar nicht gedacht hatte. Aber dieses Jahr werde ich mal damit anfangen. Danke für den Tipp!
Schöne Grüße

Volker

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Re: Hoya gracilis

Beitragvon carallümchen » 1. Februar 2011, 22:26

Soviel wie ich weiß ist z.B. Hoya serpens 'ne kleine Kühle - aus den Bergen des Staates Sikkim (Indien, Himalaya) - Regen, Nebel, und mind. 1700 müNN benachbart zu den 8000ern der Region.
Ich hab' Bilder von Hoya serpens eingestellt.
Grüße carallümchen
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