Biografie eines typischen Kakteenliebhabers als Werbebasis

BernhardA
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Biografie eines typischen Kakteenliebhabers als Werbebasis

Beitragvon BernhardA » 16. August 2015, 16:20

Hallo zusammen,
die Ideen und Gedanken der letzten Tage hier im Rahmen der Initiative „Neue Wege für mehr Mitglieder“ haben mich auf eine Frage gebracht, die ich hier gerne mal separat von der allgemeinen Ideensammlung betrachten möchte.

Mal angenommen es gibt den "typischen Kakteenliebhaber" bzw. das typische Mitglied der DKG oder einer Ortsgruppe und alle Mitglieder dieser Gattung "typische Kakteenliebhaber" durchlaufen in ihrer Biografie gewisse ähnliche Schritte, dann könnten wir uns doch auf die Suche machen welche Schritte wir unternehmen könnten um diese Entwicklung zu fördern.

Im Gespräch mit vielen anderen Kakteenfreunden werde ich einfach den Gedanken nicht los, dass viele Kakteenliebhaber folgendes Biografie-Muster durchlaufen:
  1. Erstkontakt mit Kakteen im Alter von 12 bis 18 Jahren
  2. Ausbildung und Studium bieten kaum Möglichkeit das Hobby auszuleben: Reduktion der Sammeltätigkeit
  3. Sobald Job und Familienplanung etwas mehr Zeit lassen für Hobbys, flammt das alte Hobby wieder auf - nun erfolgt der Beitritt in die DKG oder Ortsgruppe oder beides. Gespräche mit professionellen Kakteengärtnern ergaben, dass die größte Sammelleidenschaft in Phase 3 vor allem dann eintritt, wenn Krisen aufkommen: Scheidung und berufliche Probleme. So kam übrigens die Idee zustande bewusst "Singles" zu bewerben.

Wie auch immer: wenn es auch nur ansatzweise so etwas ähnliches wie das obige Dreistufen-Modell gibt, dann sehe ich eine extrem krasse Herausforderung auf uns zukommen: die eigentliche Wirkung von Werbemaßnahmen ist dann teilweise erst nach 20-30 Jahren sichtbar. Das senkt natürlich die Motivation überhaupt Werbung zu machen. Wir bräuchten also andere Ansätze um uns zu motivieren. Gestern auf unserem Aktionstag in Mühlacker (https://www.facebook.com/Kakteenfreunde ... 5501111613) haben wir gemeinsam mit den Kakteenfreunden Pforzheim zu acht den absoluten Rekord geschafft: über 500 Aussaat-Sets haben wir verschenkt - echte Basisarbeit. Ich habe zwischendurch immer wieder Zweifel welche Wirkung diese Aktionen eigentlich haben. Doch dann sagte einer aus unsere Gruppe so etwas wie "Krass, das hätte ich nie gedacht, dass sich normale Menschen so stark für Kakteen interessieren. Das macht doch richtig Mut!" Klar kann man in so eine Aussage viel hinein interpretieren, aber eine Sache ist mir deutlich klar geworden: es macht unheimlich Spaß andere Leute mit dem Kaktusvirus anzustecken! Vielleicht ist es genau dieses was wir noch mehr lernen müssen: den Spaß daran andere für unser Hobby zu begeistern - Nicht krampfhaft und voller Angst weil unsere Ortsgruppe ausstirbt oder die Mitgliederzahlen der DKG zurückgehen irgendwelche Maßnahmen durchziehen, sondern der Spaß oder die Freude an unserem Hobby an andere weitergeben. Das bringt mich auf eine weitere Beobachtung: ich kenne viele Kakteenliebhaber, die ich eher als introvertiert einstufen würde, was das Versprühen von "Kaktusbegeisterung" nicht gerade erleichtert. Aber vielleicht müssen wir dann einfach noch mehr nach Ideen suchen wie so etwas wie "Introvertiertengerechte Versprühung von Kaktusbegeisterung" aussehen könnte.

Nun zur ursprünglichen Frage:
  1. Gibt es den "typischen Kakteenliebhaber"? Oder gibt es zumindestens Gruppierungen zu denen man die meisten Kakteenliebhaber zuordnen könnte?
  2. Wie tickt so ein typischer Kakteenliebhaber
  3. Gibt es typische Entwicklungsstufen eines Kakteenliebhabers? Wenn ja, welche?
  4. Gibt es Ansatzpunkte, wo wir diese Entwicklungsstufen dahingehend unterstützen können, dass mehr Menschen in die dritte Phase (Beitrittsstufe) kommen?

Gruß Bernhard

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Markus Spaniol
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Re: Biografie eines typischen Kakteenliebhabers als Werbebas

Beitragvon Markus Spaniol » 22. August 2015, 16:06

BernhardA hat geschrieben:Nun zur ursprünglichen Frage:
  1. Gibt es den "typischen Kakteenliebhaber"? Oder gibt es zumindestens Gruppierungen zu denen man die meisten Kakteenliebhaber zuordnen könnte?
  2. Wie tickt so ein typischer Kakteenliebhaber
  3. Gibt es typische Entwicklungsstufen eines Kakteenliebhabers? Wenn ja, welche?
  4. Gibt es Ansatzpunkte, wo wir diese Entwicklungsstufen dahingehend unterstützen können, dass mehr Menschen in die dritte Phase (Beitrittsstufe) kommen?


a. Ich glaube den "typischen Kakteenliebhaber" gibt es nicht. Ein Kakteenliebhaber wird sich vermutlich auch für Pflanzen und Natur im Allgemeinen interessieren. Wobei ich hier den Begriff "Sukkulentenliebhaber" bevorzugen würde.
b. ?
c. Die meisten sammeln zunächst Querbeet, entscheiden sich dann aber im Laufe der Zeit für bestimmte Gattungen/Arten.
d. Aufmerksam auf die KuaS machen

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Re: Biografie eines typischen Kakteenliebhabers als Werbebas

Beitragvon Falko 2012 » 8. Januar 2016, 20:51

Markus Spaniol hat geschrieben:
BernhardA hat geschrieben:Nun zur ursprünglichen Frage:
  1. Gibt es den "typischen Kakteenliebhaber"? Oder gibt es zumindestens Gruppierungen zu denen man die meisten Kakteenliebhaber zuordnen könnte?
  2. Wie tickt so ein typischer Kakteenliebhaber
  3. Gibt es typische Entwicklungsstufen eines Kakteenliebhabers? Wenn ja, welche?
  4. Gibt es Ansatzpunkte, wo wir diese Entwicklungsstufen dahingehend unterstützen können, dass mehr Menschen in die dritte Phase (Beitrittsstufe) kommen?


a. Ich glaube den "typischen Kakteenliebhaber" gibt es nicht. Ein Kakteenliebhaber wird sich vermutlich auch für Pflanzen und Natur im Allgemeinen interessieren. Wobei ich hier den Begriff "Sukkulentenliebhaber" bevorzugen würde.
b. ?
c. Die meisten sammeln zunächst Querbeet, entscheiden sich dann aber im Laufe der Zeit für bestimmte Gattungen/Arten.
d. Aufmerksam auf die KuaS machen


zu a) es sind prozentual gemessen, auffällig viele "Schwule" (persönlich hab ich nichts dagegen) unter Kakteenliebhabern. Die jüngere/mittlere Generation an Kakteenliebhabern würde ich eher als weich/gutmütig bezeichnen. Zur älteren, spar ich mir jetzt einen Kommentar bzw. erspare manchem geneigten Leser/Nutzer hier, meine Einschätzung wahrnehmen zu müssen.

zu b) jeder anders - der Mensch ist ein Individuum oder ?

zu c) sammeln tue ich persönlich etwa seitdem 15.Lebensjahr - ein leichter literarischer/fachlicher Schub kam jetzt mit 34 Lebensjahren - wobei ich auch aufgrund meiner sonstigen Interessen und meines Privatlebens im Allgemeinen auch nach wie vor einen gesunden Abstand zum "Hobby Kakteen" habe - den ich anderen/vielen hier abspreche, weil die meisten hier oder in der DKG für mich zu fachlich/wissenschaftlich sind - und sonst wohl eher wenig Interessen pflegen oder am öffentlichen Leben teilnehmen.

zu d) dazu hab ich anderweitig über Gebühr Hilfestellungen & Ansatzpunkte gegeben - liegt an euch, diese umzusetzen oder die gleiche Suppe weiter zu kochen.

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Re: Biografie eines typischen Kakteenliebhabers als Werbebas

Beitragvon gymnofan » 8. Januar 2016, 21:31

Hallo

möchte gerne wissen, woher Du Deine prozentuale Verteilung zum Punkt a) her hast;
das ist schon geistig ziemlich tieffliegend, was Du da jetzt äußerst; bis jetzt habe ich die Diskussion zuerst mit Interesse, dann nach einigen Deiner Bemerkungen mit mitleidigem Lächeln und nunmehr nur noch mit Unverstand verfolgt;

irgendwie habe ich den Eindruck, Du versucht hier einen kleinen persönlichen Feldzug zu führen

VG
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Re: Biografie eines typischen Kakteenliebhabers als Werbebas

Beitragvon guiterrezii » 8. Januar 2016, 21:34

Hallo Florian, Falko 2012 oder konsilia2014,

zu Deinen "Ergüssen";
a. Das ist eine Diffamierung sondergleichen und ich frage mich, warum Du hier eigentlich weiter geduldet wirst!
b. Nichts Neues.
c. Widerspruch in sich, hast Du nur nicht bemerkt,naja, bist ja erst 34.
d. Hilfestellungen waren das? Mit wenigen Ausnahmen nenne ich diese eher Dummheiten.
Kakteensammeln ist eine internationale, schwere Krankheit. Wer infiziert ist, ist nicht mehr zu retten !

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Re: Biografie eines typischen Kakteenliebhabers als Werbebas

Beitragvon Falko 2012 » 8. Januar 2016, 23:24

guiterrezii hat geschrieben:Hallo Florian, Falko 2012 oder konsilia2014,

zu Deinen "Ergüssen";
a. Das ist eine Diffamierung sondergleichen und ich frage mich, warum Du hier eigentlich weiter geduldet wirst!
b. Nichts Neues.
c. Widerspruch in sich, hast Du nur nicht bemerkt,naja, bist ja erst 34.
d. Hilfestellungen waren das? Mit wenigen Ausnahmen nenne ich diese eher Dummheiten.


@ gymno: im Vergleich zu den OGV-Gruppen finde ich den prozentuellen Anteil merklich höher, was ja nicht schlecht sein muss - manchmal ist eine gute Mischung auch besser.

@ an meinen Dauerkritiker und Fingerhakelpartner

zu a) es ist diffamierend (von Dir) so zu denken
zu b) die Frage an sich hätte sich Bernhard auch sparen können oder vielleicht durch eine bessere zu ersetzen
zu c) Dauerkritik & Ignoranz von sachlichen Inhalten von Dir, ---) nichts Neues mehr für mich, darauf werde ich in Zukunft auch kaum noch eingehen ... ("der Klügere gibt nach")
zu d) Welche Ausnahmen waren dass denn, Du willst mir nicht allen Ernstes ein kleines Lob durch die Blume aussprechen.

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Re: Biografie eines typischen Kakteenliebhabers als Werbebas

Beitragvon guiterrezii » 8. Januar 2016, 23:31

Dauerkritiker und Fingerhakelpartner?
Nein,mein Kleiner! Ich spiel doch nur!
Das Spiel kennst Du schon ein paar Jährchen, es heißt; "Wie man in den Wald hineinruft..............."
Kakteensammeln ist eine internationale, schwere Krankheit. Wer infiziert ist, ist nicht mehr zu retten !

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Re: Biografie eines typischen Kakteenliebhabers als Werbebas

Beitragvon gymnofan » 9. Januar 2016, 09:02

Falko 2012 hat geschrieben:
Markus Spaniol hat geschrieben:
BernhardA hat geschrieben:
a) es sind prozentual gemessen, auffällig viele "Schwule" (persönlich hab ich nichts dagegen) unter Kakteenliebhabern. Die jüngere/mittlere Generation an Kakteenliebhabern würde ich eher als weich/gutmütig bezeichnen. Zur älteren, spar ich mir jetzt einen Kommentar bzw. erspare manchem geneigten Leser/Nutzer hier, meine Einschätzung wahrnehmen zu müssen.

@ gymno: im Vergleich zu den OGV-Gruppen finde ich den prozentuellen Anteil merklich höher, was ja nicht schlecht sein muss - manchmal ist eine gute Mischung auch besser.

.


Wieso maßt Du Dir an, das so zu behaupten, das entbehrt jeglicher Nachprüfbarkeit, außer Du hast es gefühlsmäßig gemessen; dann aber siehe Loriot: " da stimmt etwas mit Deinem Gefühl nicht"
außerdem ist es eine maßlose Frechheit, das einfach so in den Raum zu stellen, oder hat dieser Personenkreis sich bei Dir privat geoutet??

irgendwie kommt es mir nach wie vor so vor, als würdest Du auf irgendeine gefühlte Beleidigung oder Nichtbeachtung Deiner Person nun in jede Richtung um Dich hauen, denn Argumente lieferst Du ja nun wirklich nicht mehr, außer der mehrmaligen Wiederholung: "nun endlich doch mal die Süddeutschen Kakteentage nicht mehr immer in Korb zu veranstalten"

ich glaube allmählich, Du solltest wirklich mal richtig erwachsen werden

VG
Gymnofan

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Re: Biografie eines typischen Kakteenliebhabers als Werbebas

Beitragvon Adromischus » 14. Februar 2016, 13:05

So welche Herrschaften wie Falko 2012 sollte man einfach ignorieren, es bringt einfach nichts auch noch darauf einzugehen, denn er will ja scheinbar mit aller Macht Stunk anfangen.


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