Pachypodium bispinosum

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Pachypodium bispinosum

Beitragvon Hoyningen » 18. August 2010, 20:41

Pachypodium bispinosum (Apocynaceae, Apocynoideae) erhielt ich als Gastgeschenk anläßlich eines Besuches von Anke und Siegfried Fuchs bei uns.

Die Pflanze wächst bei mir problemlos zwischen den Ascleps. Sie blüht jetzt zum ersten Mal:

Pachypodium bispinatum 1.jpg


Die attraktive Blüte ist nur ca 1 cm im Durchmesser
Pachypodium bispinatum 2.jpg


Die Blüte von der Seite:
Pachypodium bispinatum 3.jpg
Schöne Grüße

Volker

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Re: Pachypodium bispinosum

Beitragvon Yaksini » 19. August 2010, 10:21

Meine P.bispinosum habe ich erst in diesem Jahr erworben, sie blühte als ich sie kaufte und dann später nochmals. Leider habe ich keine Bilder davon, aber Volker, du hast das ja schon erledigt. ;)
Meine hat auch ordentlich an Wachstum zugelegt die Triebe wurden immer schwerer und hängen jetzt etwas wild herum.

BildBild

Kann man die Triebe im nächsten Frühjahr beschnibbeln damit sie obenherum etwas kompakter wird ?
Liebe Grüße
Brigitta

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Re: Pachypodium bispinosum

Beitragvon Hoyningen » 19. August 2010, 14:28

Yaksini hat geschrieben:Kann man die Triebe im nächsten Frühjahr beschnibbeln damit sie obenherum etwas kompakter wird ?


Hallo Brigitta,

meine Pflanze wächst viel kompakter als Deine, die Neutriebe sind nicht so lang. Ich weiß nicht, ob das am Klon liegt oder am Standort und Pflanzstoff. Meine steht sehr hell/vollsonnig und der Pflanzstoff ist vollmineralisch, wie bei den empfindlicheren Ascleps. Sie wächst sehr langsam.

Ich denke mal, meine Pflanze war ein Steckling. Anfangs hatte sie auch nicht diesen dicken Stammfuß, der hat sich erst so richtig in den letzten zwei Jahren entwickelt. Also warum nicht "schnibbeln", die Steckis bewurzeln und zum Tausch anbieten?
Schöne Grüße

Volker

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Re: Pachypodium bispinosum

Beitragvon Yaksini » 19. August 2010, 14:39

Danke Volker für die Ermutigung zum Schnibbeln. :D
Diese Pflanze hatte schon recht lange Triebe und durch den Zuwachs, wurden sie immer länger und schwerer. Sie steht auch bei mir vollsonnig, und hat ein Gemisch aus humos und mineralisch, also ein schön durchlässiges Substrat.
Wie weit könnte ich die Triebe denn abschneiden ?
Liebe Grüße
Brigitta

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Re: Pachypodium bispinosum

Beitragvon Hoyningen » 19. August 2010, 16:07

Schwer zu sagen. Das ist eine Frage der Ästhetik. Ich würde wohl die Triebe auf der linken Seite (links vom 2. s in bispinosum) und alles im Vordergrund auf jeweils 3-5 cm Länge kürzen. Dadurch sind dann auch die Stecklinge lang genug.
Schöne Grüße

Volker

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Re: Pachypodium bispinosum

Beitragvon Yaksini » 19. August 2010, 16:25

Danke für die Tips.
Ich habe eben nochmal gegockelt und habe bei der Uni Bochum ein schönes Bild gefunden, die Zweige hängen also auch in natura wild herum.
http://www.ruhr-uni-bochum.de/boga/html ... _Foto.html

Das Schnibbeln dient also eher dem Zweck, das man die Pflanze in angenehmer Größe hält. Sie läßt sich in etwas anderer Form doch besser unterbringen. :oops:
Liebe Grüße
Brigitta

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Re: Pachypodium bispinosum

Beitragvon Hildor » 23. August 2010, 19:09

Die langen Triebe sind normal bei der Art - Einige meiner Sämlinge sind etwas kompackter bei gleichen Bedingungen . Stecklinge bewurzeln bei Pachipodium sehr schwer , wenn dann dauert das ewig.Mir ist es jedenfalls noch nicht gelungen. Ansonsten kann man die Triebe ohne Schaden einkürzen.Die Schnittstellen verwachsen gut und sind nach einiger zeit kaum noch zu sehen.

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Re: Pachypodium bispinosum

Beitragvon 111tina111 » 23. August 2010, 19:40

Hallo,

wie haltet ihr denn die Pflanze im Winter?
Grüße von Tina

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Re: Pachypodium bispinosum

Beitragvon Hoyningen » 24. August 2010, 11:47

Hallo Tina,

ich mach da nicht viel, heller Standort, kühler Raum, reduzierte Wassergaben, aber nicht ganz trocken. Ich bin aber kein Spezialist für diese Pflanzen.
Schöne Grüße

Volker

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Re: Pachypodium bispinosum

Beitragvon 111tina111 » 24. August 2010, 19:25

Danke Volker,

reicht 1x im Monat Wasser oder doch öfter?

Kühl wird sie bei mir stehen,aber mit dem Gießen da bin ich mir eben sehr unsicher.
Grüße von Tina

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Re: Pachypodium bispinosum

Beitragvon Hoyningen » 24. August 2010, 21:31

Konkret heißt das bei mir: 10-15 Grad, leichte Wassergabe alle 14 Tage.
Schöne Grüße

Volker

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Re: Pachypodium bispinosum

Beitragvon Hildor » 25. August 2010, 14:13

Zur überwinterung:
Bei kühleren temperaturen (4- 10 grad - In der Natur vertragen sie sogar Frost bis - 10 grad! ) brauch man gar nicht gießen - sie werfen dann die blätter ab und gehen in Winterruhe.Ab märz wieder langsam mehr gießen bis sie austreiben. Sämlinge und Jungpflanzen sollten wärmer überwintert werden und dann je nach bedarf auch gegossen werden, man kann sie auch durchkultivieren .Also je wärmer überwintert wird um so mehr wasser brauchen sie.Bei ungünstigen Bedingungen wenig licht,Kälte usw am besten nicht oder nur gießen wenn der caudex schrumpft (druckprobe mit Finger) .
Während des Wachstums am besten nicht völlig austrocknen lassen.
mfg
Hildor
Dateianhänge
bispinosum-3615.jpg
6- 7 jährige Pflanze
bispinosum-3613.jpg
4 jährige Sämlinge


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