Huernia kennedyana

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kahey
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Huernia kennedyana

Beitragvon kahey » 13. Dezember 2008, 07:43

Hallo,
ich habe noch einen vergessen
Huernia kennedyana
Dateianhänge
IMG_2555.JPG
Huernia kennedyana
Viele Grüße
Dieter

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Hoyningen
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Re: Huernia kennedyana

Beitragvon Hoyningen » 21. November 2009, 19:18

Eh prima, die sieht man recht selten. Ich habe mir vor ein paar Wochen eine Kleine gekauft, auf dem Treffen in Berg. Aber sie ist erst zweiköphig und noch nicht in Gang gekommen.

H. kennedyana gilt als schwierig, kannst du was zu ihrer Kultur sagen?
Schöne Grüße

Volker

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_Kasia_
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Re: Huernia kennedyana

Beitragvon _Kasia_ » 25. November 2009, 00:28

Hey Volker, dann gehts dir so wie mir. Hab auch so einen zweiköpfigen, der hat allerdings den ganzen Sonner über keinen Mucks getan... :? Wäre auch über Hinweise dankbar.
LG,
Kasia

TOM.69
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Re: Huernia kennedyana

Beitragvon TOM.69 » 6. März 2010, 23:43

Wie schon an anderer Stelle geschrieben hat meine H. kennedyana Früchte gebildet. Hier ein Foto, das die noch grünen Früchte zeigt, mittlerweile bekommen sie leichte rötliche Sprenkel, wie sie auch die Früchte meiner Orbea variegata zeigten.
Huernia_kennedyana_Schote_2010_80.jpg


Grüße vom TOM

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Re: Huernia kennedyana

Beitragvon TOM.69 » 13. März 2010, 14:52

Hier noch mal ein besseres Bild, der zweite Samenhöcker hat sich leider nicht weiter entwickelt, auf dem ersten Bild ist etwas wie eine Verletzung zu erkennen (wobei mir nicht einfällt, wie sie entstanden sein könnte). Egal, der andere entwickelt sich prima :mrgreen: leider wird sich dadurch die Samenausbeute verringern.

Huernia_kennedyana_Schote_03_2010_80.jpg

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Re: Huernia kennedyana

Beitragvon Hoyningen » 13. März 2010, 19:46

Hallo Ihr Spezialisten,

es heißt immer wieder, H. kennedyana sei schwierig in der Kultur. Eure sehen wirklich sehr gut aus! Wie haltet ihr die?
Schöne Grüße

Volker

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Re: Huernia kennedyana

Beitragvon Bernd ... » 14. März 2010, 06:21

Moin Volker, also diese Rarität würde ich nur rein mineralisch halten. Einige Huernien und Orbeas vertragen wohl keinen Humus im Substrat. Jedenfalls habe ich diese schmerzhafte Erfahrung gemacht. Daraufhin habe ich alle verbliebenen Ascleps in reinen Bimskies gepflanzt. Seit dem habe ich keine Verluste mehr. Die Huernia kennedyana braucht an sonsten keine gesonderten Pflegebedingungen.
Gruss Bernd...
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Re: Huernia kennedyana

Beitragvon TOM.69 » 14. März 2010, 18:26

Ich schließe mich dem an. Ich habe das Gefühl, dass sie im Winter mehr Wasser braucht als die anderen, im Sommer aber etwas weniger. Aber das sollte besser nicht als allgemeiner Pflegehinweis verstanden werden, denn das kann ja viele Ursachen haben (Standort, Substrat, Material des Pflanzgefäßes).

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Re: Huernia kennedyana

Beitragvon Hoyningen » 15. März 2010, 08:54

Hallo Tom,

ich bemerke schon, dass Du einen Tontopf benutzt. Ist die Oberfläche nur mit grobem Material abgestreut, oder reicht das tiefer? Denn das bedeutet ja sehr gute Drainage im oberen Bereich.
Schöne Grüße

Volker

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Re: Huernia kennedyana

Beitragvon TOM.69 » 15. März 2010, 16:23

Hallo Volker,

ich habe mir angewöhnt, bei sämtlichen Sukkulenten um den Wurzelhals in grobes, mineralisches Substrat zu streuen, bei den Ascleps bildet dies eine Schicht von 1 - 2 cm. Es mag wirklich nicht bei allen notwendig sein, aber ich habe einfach ein besseres Gefühl, da ich sonst Fäulnis befürchte. Grad bei den sukkulenteren Formen wie eben die H. kennedyana halte ich es für angebracht, denn ich halte die meisten Pflanzen im Sommer ohne Regenschutz im Freien. Wegen dieses manchmal recht feuchten Standortes habe ich auch diese Tongefäße gewählt, sie sind aus recht porösem Ton, durch welchen viel Feuchtigkeit verdunsten kann. Ich kenne die Diskussionen um Plastik und Ton, habe aber eben gute Erfahrungen mit Ton gemacht. Üblicherweise versenke ich die Töpfe in Wannen (mit Wasserabzug) die mit Blähton gefüllt sind. Regnet es viel, hole ich die Töpfe heraus um die Verdunstung zu erhöhen, trocknen die Töpfe trotzdem nicht ab stelle ich sie an trockene Plätze - aber diese Plätze sind bei mir leider sehr rar und zumeist von anderen, mehr die Trockenheit liebenden Pflanzen belegt.

Zum weiteren Substrat kann ich Dir nun leider keine weiteren Auskünfte mehr geben. Ich habe die Pflanze vor zwei oder drei Jahren von kahey bekommen und kann mich nicht mehr erinnern, wie ich das Substrat zusammengesetzt habe. Lava, Basalt, Sand, Kies und vielleicht etwas feinen Torf oder Seramis, das sind zumindest meine üblichen Bestandteile.

Grüße

vom TOM


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