Ceropegia fusca

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a.lang
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Ceropegia fusca

Beitragvon a.lang » 25. November 2009, 11:33

Ceropegia fusca

Diese offenen Blüten sind bei meiner Pflanze immer nur am Kopfende der Triebe erschienen, die Blüten weiter unten an den Trieben waren normal geformt, hatten also zusammengewachsene Petalen.
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Liebe Grüße
Alex

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Re: Ceropegia fusca

Beitragvon Hoyningen » 25. November 2009, 11:41

Wie pflegt man die denn? Ich habe eine, aber die will nicht recht.
Schöne Grüße

Volker

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Re: Ceropegia fusca

Beitragvon a.lang » 25. November 2009, 12:14

Also, ich habe meine kanarischen Pflanzen in einer etwas durchlässigeren Erde mit Lavabröckchen.

Ansonsten muss man beachten, dass diese Arten Winterwachser sind, die dann den hellsten Platz brauchen den man ihnen geben kann, im Sommer können sie nach draußen.

Gegossen wird dem Wachstum entsprechend, gedüngt auch.

Aber es ist offenbar normal, dass diese kanarischen Arten manchmal gar nicht wachsen wollen und dann in drei Jahren nur einen einzigen Neutrieb hervorbringen.
Zuletzt geändert von a.lang am 25. November 2009, 16:23, insgesamt 2-mal geändert.
Liebe Grüße
Alex

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Re: Ceropegia fusca

Beitragvon Hoyningen » 25. November 2009, 14:18

Das erklärt einiges, danke!
Schöne Grüße

Volker

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Re: Ceropegia fusca

Beitragvon Hoyningen » 22. August 2010, 15:15

Von Maik Rehse erhielt ich diese auf Gran Canaria frisch geernteten Samen von Ceropegia fusca:

Ceropegia fusca Samen.jpg


Da Alex Lang sie oben als Winterwachser beschreibt, erschien es sinnvoll, sie jetzt im Sommer auszusäen. Ich wählte ein rein mineralisches Substrat. Keimung erfolgte bei Raumtemperatur in 5 Tagen.

Die Keimlinge nach 15 Tagen:

Ceropegia fusca saeml. 1.jpg


und von oben. Sie zeigen eine attraktive, individuell unterschiedliche Äderung der Keimblätter.

Ceropegia fusca saeml. 2.jpg
Schöne Grüße

Volker

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Re: Ceropegia fusca

Beitragvon a.lang » 22. August 2010, 18:33

Hallo!

Klar, die Samen sind ja auch frisch geerntet gewesen, in der Natur dürfte jetzt die Regenzeit begonnen haben, ergo werden die auch in freier Wildbahn gerade am Keinem sein.

Viel Erfolg auch weiterhin damit! :P
Liebe Grüße
Alex

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Re: Ceropegia fusca

Beitragvon Hildor » 23. August 2010, 19:01

Hab auch welche bekommen von Maik keimen jetzt die ersten.Hatte schonmal welche gesät - die wachsen recht schnell und hatten nach 2 jahren 5 Stämme 20 - 30 cm.Seitdem sind sie gar nicht mehr gewachsen.Blühten hat ich auch nie.sind jetzt 4 jahre alt. Einen Stammsteckling von haage hab ich 6 jahre- ist gesund wurzeln ok- 0 wachstum in all den jahren.

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Re: Ceropegia fusca

Beitragvon a.lang » 23. August 2010, 19:27

@ Hildor

Wenn möglich, stell die Pflanzen während der warmen Jahreszeit raus ins Freie, in die Sonne (natürlich nach Gewöhnung). Vielleicht gefällt ihr auch einfach ihr Standort an sich nicht, also die Pflanze vielleicht einfach mal woanders hinstellen?

Ansonsten fällt mir auch nix weiter ein außer Umtopfen in neues Substrat, das wirkt ja manchesmal Wunder.
Liebe Grüße
Alex

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Re: Ceropegia fusca

Beitragvon maik rehse » 23. August 2010, 20:23

Hallo Leute,

auf Gran Canaria wuchsen die Pflanzen übrigens ausschließlich in den trockensten und heißesten Gegenden der Insel. Und auch nur an Stellen die fast den ganzen Tag der prallen Sonne ausgesetzt waren.

Das Substrat war sehr steinig und häufig fanden wir die Pflanzen auch in kleinen Felsspalten in denen sich etwas Sand bzw. Steinchen angesammelt hatte. Die Ceropegien hatten eine dicke weiße Wachsschicht wodurch sie in der umgebenden Vegetation sehr gut auszumachen waren.

Interessant auch die Form der vegetativen Vermehrung: Neben den kurzen, aufrechten sprossen bilden die Pflanzen auch einzelne, lange Triebe aus. Diese waren teilweise über einen Meter lang und wurzelten überall wo sie auf etwas feineren Boden trafen. Ich werde vielleicht noch einen kleinen Reisebericht schreiben aber einen kleinen Eindruck der Pflanzen will ich euch nicht vorenthalten!

Liebe Grüße,

Maik
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Re: Ceropegia fusca

Beitragvon CABAC » 24. August 2010, 06:23

Hallo maik und hallo zusammen,

ich kann mich noch gut daran erinnern, als ich das erste Mal in der Natur vor diesen Pflanzen gestanden habe. Eindrucksvoll, besonders weil diese Pflanzen sich im Habitus von der anderen Flora des Archipels komplett unterscheiden.

maik, danke für Deinen tollen Bericht. Er zeigt, dass man für Feldforschungsreisen nicht 14 bis 18 Stunden im Flieger sitzen muss. Vom Zeitpunkt auch hochaktuell, denn gestern Abend lief nach 22:00 Uhr im WDR 3 ein Film über das bedrohte Paradies Kanaren.

Mein erstes Mal Gran Kanaria fand im März 1969 im Rahmen eines Flottenbesuches statt. Schon damals gab es eine Inselrundfahrt und mich haben Flora und Fauna mehr interessiert, als die (sowieso unerreichbaren) Muchachas. Bin seit dem mehrere Male dort gewesen. Der botanische Garten von Las Palmas ist stets Pflichtprogramm wie ein Besuch von ein paar Stellen in den Barrancos. Jeder Besuch ist für mich aber immer auch eine gedankliche und emotionale Gratwanderung, auf der einen Seite die Annehmlichkeiten des Urlaubsquartiers und auf der anderen Seite die bedrohte Natur. Möge sie uns noch lange erhalten bleiben...

…in diesem Sinne wünsche ich Dir und allen anderen einen schönen Tag

CABAC
Es gibt nur einen Grund, warum es sich lohnt alt zu werden: Die Verwirklichung der Kindheitsträume!

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Re: Ceropegia fusca

Beitragvon a.lang » 24. August 2010, 08:08

Diese Standortaufnahmen sind sooo toll, ich war leider noch nie dort, will dort aber unbedingt auch mal hin! :P
Liebe Grüße
Alex

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Hildor
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Re: Ceropegia fusca

Beitragvon Hildor » 25. August 2010, 12:07

Eine wächst jetzt doch ,gestern beim gießen neue triebe entdeckt.
Mfg
Hildor
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4 jähriger Sämling


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