Nachlese zum Ortsgruppenabend am 16. Januar 2018

kakteenpeter
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Nachlese zum Ortsgruppenabend am 16. Januar 2018

Beitragvon kakteenpeter » 23. Januar 2018, 09:58

Ein gutes, blütenreiches Jahr wünsche ich allen Kakteenfreunden!

Es ist schön, wenn man nach den vielen Fest- und Feiertagen auch die Kakteenfreunde wieder trifft und wie mir, so ging es auch unseren Gruppenmitgliedern. Leider mussten einige Freunde, die aus dem Harz oder Braunschweig kommen, ihre Teilnahme wegen des zu erwartenden Orkans Friedericke und des damit verbundenen starken Schneefalls absagen. So waren von den 6 Geburtstagsjubilaren auch nur 4 anwesend, schade.

Zum Jahresbeginn stehen immer mehrere organisatorische Punkte auf der Tagesordnung, so auch dieses Mal. Rechenschafts- und Kassenbericht wurden vorgetragen und diskutiert. Gleichfalls wurden die Programme befreundeter Ortsgruppen bekannt gemacht und einige Termine notiert.

Leider hat sich unser Wunsch nach einer Präsentation im Zoologischen Garten nicht erfüllt. Umso mehr dürfen wir uns auf eine Börse freuen, die wir erstmalig in den Grusonschen Gewächshäusern gestalten können. Am 27. Mai werden die Kakteenfreunde und mit ihnen mehrere Berufsgärtner dort Pflanzen anbieten und natürlich gern, wie immer, auch Fragen beantworten. Gern würden wir auch Gäste aus der Ferne begrüßen. Das Datum kommt uns sehr entgegen, ist es doch die Hauptblütezeit. Mitte September, wenn wir im Rahmen des Kultur- und Heimatvereines unsere einwöchige Präsentation haben, ist es für die meisten Blüten zu spät.

Im Vortrag des Abends habe ich "Mexikanische Kleingattungen" behandelt. Wie immer hat mir unser Kakteenfreund Klaus-Peter Fahrig die Bilder zusammengestellt, die ich mit Texten ergänzte. Es ist jedes Mal ein enormer Aufwand, die entsprechenden Texte zu erarbeiten, denn man will ja nichts Bekanntes wiederholen, sondern immer auch etwas Neues, Unbekanntes vermitteln. Selbstverständlich gehören eigene Erfahrungen mit den Pflanzen, die man selber pflegt, dazu, aber wer hat schon Pachycereen oder andere Riesen in seinem kleinen Gewächshaus? Natürlich ist es interessanter, wenn man von eigenem Erleben an den Standorten berichten kann, aber ich finde es gleichfalls sehr lohnenswert, sich mit der Literatur zu befassen und davon zu berichten. Denn wer weiß schon, dass z.B. die Carnegien in ihrer Existenz stark bedroht waren oder 1928 während des Highwaybaues 600 indianische Familien ca. 45000 kg Pitahayas von ihnen geerntet und verwertet haben. Ich kann nur sagen, dass der Vortrag Interesse fand, wovon zahlreiche Fragen und ergänzende Beiträge zeugten. Der Abend verging zu schnell, um alle Gattungen zu behandeln, so dass wir einen zweiten Teil zu einem späteren Zeitpunkt ins Programm nehmen werden.

Klaus-Dieter Lentzkow

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