Ceropegia stapeliiformis - Gießen...

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Novalis
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Ceropegia stapeliiformis - Gießen...

Beitragvon Novalis » 16. Oktober 2011, 23:26

Hallo,

ich würde gerne nur eben mal in Erfahrung bringen, ob Ceropegia stapeliiformis ssp. stapeliiformis genau so bewässert werden sollte wie die dünneren Ceropegien oder lieber trockener, da sie ja einen sukkulenteren Charakter hat.

Und: Bis zu welchem Grad darf der Trieb schrumpfen? Oder bedeutet schrumpfen, dass man so gießen muss, dass er wieder etwas fülliger wird. Vielleicht klingen meine Fragen etwas merkwürdig, aber bei dieser Spezies bin ich mir im Moment total unsicher.

Danke für eure Ratschläge!

Novalis

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carallümchen
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Re: Ceropegia stapeliiformis - Gießen...

Beitragvon carallümchen » 17. Oktober 2011, 21:21

Ceropegia stapeliiformis subsp. stapeliiformis ist die robusteste Ceropegie, die ich kenne. Sie wächst gut mit sommerlichem zweimaligen Gießen (mit Dünger) in der Woche, Frühjahr/Herbst einmal gießen in der Woche. Sie überwintert bei 25°C ebenso wie bei 5°C - nur sollte man bei 5°C nur noch sehr vorsichtiggießen.
Sie scheint trocken sogar leichten Frost zu überstehen.
Sie hat eigentlich recht feste Triebe. Wenn Du den weichen Trieb in die Hand nimmst und das Gefühl hast, er sei innen schaumig, dann hat sie definitiv viel zu wenig Wasser. Aber sie bekommt in diesem Zustand besonders schnell Wurzeln - wahrscheinlich weil sie Angst vor dem Tod hat ;) .
Grüße Carallümchen
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Novalis
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Re: Ceropegia stapeliiformis - Gießen...

Beitragvon Novalis » 18. Oktober 2011, 01:23

Hallo Friederike,

vielen Dank für deine Antwort. Also, der weiche Trieb fühlt sich bei leichtem Druck doch relativ fest an. Todesängste scheint sie dann noch nicht auszustehen zu müssen. :mrgreen:

Ich werde wegen der eher tieferen Temperaturen sparsam gießen müssen. Meine Asclepien leben in Gesellschaft mit verschiedenen Karnivoren, die einen kühlen Winter bevorzugen - vor allem nachts nahe an 10°C. Tagsüber darf es gerne zwischen 15 und 20°C warm werden.

Gruß

Novalis

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carallümchen
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Re: Ceropegia stapeliiformis - Gießen...

Beitragvon carallümchen » 23. Oktober 2011, 20:43

Hi Novalis,
dassind für die südafrikanischen Ascleps kuschligeTemperaturen, sie werden es lieben. So ab Angola gibt es leiderein paar zickige - denen sind 15°C lieber, auch Sokotra, Arabien im weiteren Sinn und vor allem Indien schenkt uns einige Ascleps, die Wohnzimmertemperaturen wollen. Andere dieserHerkunft vertragen gut die 10° Minimumtemperaturen.
Also viel Glück bei der Verbrüderung von Fliegenfressern und Fliegenverwirrern.
Grüße Carallümchen
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