Argentinien - der Nordwesten

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CABAC
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Re: Argentinien - der Nordwesten

Beitragvon CABAC » 30. August 2017, 06:13

Hallo Robby,

mach es mal kurz und bündig : Danke, und hurra es geht weiter!

Auch mit angenehmen Erinnerungen an meine Reise im Januar 2016, denn an dem Fundort mit den herrlich graubereiften Gymnocalycium glaucum bin ich auch gewesen.

Freue mich sicherlich nicht alleine auf die Fortsetzung.


Mach(t) es gut

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Robby
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Re: Argentinien - der Nordwesten

Beitragvon Robby » 13. Januar 2018, 13:38

Die guten Vorsätze... - da will ich doch auch mit meinem Bericht hier weiter fortfahren.

Tag12 (23.11.2015): Fiambalá - Palo Blanco - Punta del Agua - Termas de Fiambalá
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In Fiambala hatten wir uns für 3 Nächte im Hotel Casona del Pino einquartiert. Es ist eines der ältesten Gebäude in Fiambala, so um 1850 erbaut und sehr geschmackvoll eingerichtet. Neben den vielen antiken Möbeln fallen uns die Snowboards auf. Fiambala hatten wir eigentlich nicht als Wintersportort auf dem Schirm. Der nette Hauswirt hat uns aufgeklärt, dass es sich um Sandboards handelt, welche in den nahegelegenen riesigen Sanddünen eingesetzt werden.
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Unseren ersten Tag in Fiambala begannen wir mit einem Ausflug nach Norden. Vorbei an den Sanddünen führte uns der Weg über Palo Blanco bis nach Punta del Agua.
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Wir beabsichtigten Gymnocalycium asperum, eine nördliche Form G.schmidianum am Standort zu sehen. Über die Gegend gab es in letzter Zeit schon einige Berichte, nicht zuletzt auch von CABAC und Jiri. In Ergänzung hier noch einige Fotos von unseren Entdeckungen.
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Neben den Gymnos gibt es noch Tephrocactus alexanderi f.fiambalense, Echinopsis leucantha und Echinopsis/Trichocereus strigosa zu bewundern.
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Für den Nachmittag war dann ein Besuch der Thermen bei Fiambala vorgesehen. Herrlich entspannend diese Badewannenlandschaft.
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...gleich gehts weiter

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Robby
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Re: Argentinien - der Nordwesten

Beitragvon Robby » 13. Januar 2018, 13:41

Beim Restaurantbesuch hatten wir Gesellschaft der farbenprächtigen Kordillerenämmerlinge.
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Nobby hatte uns kurz vorher noch den Tipp gegeben, dass in der Gegend auch Blossfeldien zu finden wären. Diese konnten wir nach quälend langer Suche auch schlussendlich finden. Aber es sieht wohl so aus, als wäre diese Population nur noch ein kläglicher Rest früherer Bestände.
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Der schöne Tag ging dann mit einem Gläschen Syrah zu Ende. Dass es im November 2015 bereits einen 2015er Wein gibt hat uns erstaunt bis wir zur Erkenntnis kamen, dass wir auf der Südhalbkugel sind, wo die Weinlese ja bereits in unserem Frühjahr stattfindet.
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Die Erlebnisse vom Paso de San Francisco gibt es dann das nächste mal...

LG Robby

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Re: Argentinien - der Nordwesten

Beitragvon nobby » 13. Januar 2018, 15:51

Aber es sieht wohl so aus, als wäre diese Population nur noch ein kläglicher Rest früherer Bestände.


Ich habe es, glaube ich, bei einer anderen Gelegenheit schon mal erwähnt:

Bei Argentiniern gilt das "pflücken" einer Blossfeldia für die Liebste als Mutprobe und Liebesbeweis, wie das Pflücken eines Edelweiß bei uns in den Alpen.

Aus meiner Sicht sind beides ausgesprochen alberne Bräuche.

Ich halte es da mit Ringelnatz:
"Keine Frau, nicht mal die Braut,
siehr gerne Hände ohne Haut."

Herzliche Grüße
Nobby

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Re: Argentinien - der Nordwesten

Beitragvon CABAC » 14. Januar 2018, 09:58

Hallo zusammen und danke an Robby,

für die Fortsetzung seines Reiseberichtes.

Und wegen der kümmerlichen Reste an seinem Bloosfeldiafundort, hoffe ich, dass sich auch bei dem Fundort bei Fiambala bestätigt,was ich bei den mir bekannten Fundorten in Bolivien erfahren konnte. Ich habe sie vital, blühend und mit sehr vielen Exemplaren erlebt und nur wenige Wochen später hat ein Freund komplett leere Felswände vorgefunden. Geplündert ? Aufgefressen ? Bewahre! Blossfeldien haben die Fähigkeit komplett zurück zuziehen. Von den prallen Pflanzkörpern bleiben nur Hüllen.

Mach(t) es gut

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Re: Argentinien - der Nordwesten

Beitragvon Jiri Kolarik » 14. Januar 2018, 11:38

Hallo an alle...

der Standort bei den Thermas kann auch nicht (und nie) gross sein (werden)...denn die Schlucht bis zu der Quelle zu klein ist, und die Wand nicht immer von "Staub/Sandstein" (bzw. Sedimentfels) gebiltet ist, wo in Ritzen die Blossfeldias mit Vorliebe gerne mit ihren langen Wurzeln wachsen. Ein Sprichwort sagt auch, dass Blossfeldia muss das Wasser sehen... Erstaunlicher ist aber, dass auch in den Thermas im Winter Schnee fällt, und gar einige minus Grade zu vermelden sind...logisch - die Felsen halten das Mikroklima aber sicher angenehmer...

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Re: Argentinien - der Nordwesten

Beitragvon Lisi » 14. Januar 2018, 12:10

Hallo Robby,
auch ich freue mich, dass die Reise durch diese wunderbare Region weitergeht. Bei mir weckt es schöne Erinnerungen, aber ich bin auch sehr neugierig zu sehen, was andere so erlebt haben.
Jetzt bin ich mal gespannt, wie es weitergeht.
Übrigens waren wir auch vor gut einem Jahr beim Fundort von G. asperum und hatten Glück noch eine Blüte zu erwischen.
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Mir hat dieses zarte Gelb sehr gut gefallen.

Freue mich auf die Fortsetzung!

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Re: Argentinien - der Nordwesten

Beitragvon Robby » 14. Januar 2018, 16:03

Erstmal besten Dank für eure informativen Kommentierungen!

Bei den Blossfeldien haben wir mit Sicherheit nichts übersehen, da wir akribisch jede Ritze (mehrfach) sondiert haben. Die einzigen noch vorhandenen Pflanzen waren in etwa 3m Höhe, also ohne Hilfsmittel nicht zu erreichen. Aber die Felsen sind hoch, gut möglich, dass in höheren Lagen weitere Pflanzen existieren. Hier am Parkplatz der Thermen sind einfach zu viele Menschen.
Grzegorz F. Matuszewski berichtet auch von Vorkommen oberhalb der Quellen (GM1706). Sicherlich verirren sich da weit weniger Besucher hin, so dass der Standort nicht zwangsläufig gefährdet sein muss. Durch die warmen Quellen existiert hier ein ganz besonderes Mikroklima, was den Blossfeldien zu behagen scheint. Bestimmt werden auch Kälteeinbrüche durch das warme Wasser hier im Tal abgemildert. Jiri hat wahrscheinlich recht, dass es sich hier um einen kleinen, isolierten Standort mit speziellem Mikroklima handelt.

Hallo Lisi - ganz lieben Dank für diese wunderschöne Aufnahme. Da könnt ihr euch glücklich schätzen, gerade zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort gewesen zu sein. Bei unserem Besuch waren erst kleine Knospen vorhanden. Die zartgelb gefärbte Blüte zeigt die enge Verwandschaft zum G.catamarcense - Komplex.

So, jetzt will ich aber doch gleich noch einen weiteren Bericht hinterherschieben.

Tag13 (24.11.2015): Fiambalá - Cortaderas (Paso San Francisco)

Es gab sehr viele Highlights auf unserer Reise und ich weiß nicht so recht, was uns am meisten beeindruckt hat. Ganz sicher aber war dieser Tag ganz vorne mit dabei. Mit einem schönen Blick auf die Dunas de Fiambala geht es auf der RN60 Richtung Paso San Francisco, der Grenze nach Chile. Es scheint, als hätte man diese perfekt ausgebaute Straße nur für uns gebaut. Den ganzen Tag haben wir so gut wie kein anderes Auto gesehen. Dafür zeigte sich der Himmel in strahlendem Blau. Schutzhütten und Schneestangen zeigen aber, dass es hier auch ganz anders kommen kann...
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Zunächst durchfährt man ein sehr breites Tal. Hier haben wir einige der Schotterflächen, welche sich aus den südlich gelegenen Hängen ergießen, näher in Augenschein genommen. Fasziniert haben uns hier die teils extrem bedornten Exemplare von E.leucantha. Die Art hat ja ein riesiges Verbreitungsgebiet und ist nicht selten. Hier am Paso haben wir aber die schönsten Exemplare gesehen.
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Wenn man wie wir zum ersten Mal hier ist, dann wird man die erste Begegnung mit Tephrocactus geometricus in bleibender Erinnerung behalten. Zu faszinierned sind diese Gewächse. Eigentlich nicht selten, aber das erste Mal ist halt immer was ganz Besonderes.
Kräftig bedornte Exemplare mischen sich mit praktisch dornenlosen Pflanzen (f.inermis) ab. Da beide Formen in allen Übergängen am gleichen Standort vorkommen, besteht sicherlich keine Berechtigung für eine taxonomische Abgrenzung.
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Farbenprächtige Felsformationen lassen uns immer wieder auf den Auslöser der Kameras drücken. Völlig unerwartet sehen wir am Straßenrand etwas völlig Unerwartetes - es sind doch tatsächlich Pilze. Diese verbindet man ja eigentlich immer mit Feuchtigkeit, aber diese Stelzenstäublinge (Battarrea phalloides) scheinen sich mit der staubtrockenen Umgebung bestens zu arrangieren. Interessant, dass die Sporenbehälter hier oben angebracht sind.
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Eher ein Zufallsfund gab es dann mit diesen Winzlingen. Es sind Pterocacteen - wahrscheinlich eine zwar längst bekannte, aber bislang unbeschrieben Art - mit Ähnlichkeit zu P.megliolii.
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Hat man erst mal eine Pflanze entdeckt, gilt es, die Frau zu überzeugen, dass es durchaus unterhaltsam sein kann, auf allen Vieren durchs Geröll zu robben...
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Etwa auf 2.600m verengt sich das Tal merklich und die Vegetation verändert sich. Von den jenseits dieser Enge gefundenen Arten (und Tieren) berichte ich das nächste mal...
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LG
Robby

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Re: Argentinien - der Nordwesten

Beitragvon nobby » 14. Januar 2018, 16:30

...auf allen Vieren durchs Geröll zu robben...


Jetzt ist mir klar, woher der Name "Robby" kommt :D :mrgreen: :D

Liebe Grüße
Nobby

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Re: Argentinien - der Nordwesten

Beitragvon Robby » 19. Januar 2018, 15:22

und schon robbt der Robby weiter...

Das Tal verengt sich zu einer engen kurvigen Schlucht. Auf der gegenüberliegenden Talseite erkennen wir große gelb bedornte Kakteen aus dem fahrenden Auto heraus. Leider ist es hier kaum möglich das Auto zu parken und auch eine Flussquerung erscheint problematisch. Wir beschließen, auf dem Rückweg unser Glück zu versuchen.
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Auf einer Höhe von knapp 3.000m weitet sich das Tal erneut. Wir finden wieder zahlreiche Tephrocactus geometricus. Aber anders als 1.000m tiefer sprossen die Pflanzen hier nur selten, und wenn, dann bleibt es bei wenigen Köpfen. Wir gönnen dieser Höhenform den Zusatz 'fa. minima'.
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Tunilla soehrensii erfreut uns hier mit prächtigen, orange leuchtenden Blüten. Dank ihrer kräftigen gelben Bedornung machen die Pflanzen einen recht wehrhaften Eindruck in dieser kargen Landschaft.
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Wenig später beschließen wir, den kleinen Bach zu überqueren und die fast schwarzen Felsen der gegenüberliegenden Talseite zu erkunden. Das Erste was wir finden ist ein vermeintlich neues Gymnocalycium. Kann das sein in dieser Gegend und auf dieser Höhe? Erst später kommt die Erkenntnis, dass es sich um die Jugendform von Denmoza rhodacantha handelt. Aber seht selbst, Jugend- und Altersform unterscheiden sich doch recht gewaltig.
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Tunilla soehrensii überrascht hier mit rötlicher Bedornung, zum Ausgleich sind die Blüten eher gelb als orange.
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Überraschend ist der Fund einer Lobivia hualfinensis (?), welche ich soweit südwestlich nicht erwartet hätte. Ich hatte die Pflanze hier im Forum schonmal vorgestellt. Und CABAC hatte das Glück, nördlich von Fiambala auf blühende Exemplare zu treffen.
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Beim Klettern in den Felsen finden wir schöne Polster von Maihueniopsis minuta. Nicht zu übersehen sind natürlich die gelb leuchtenden Teppiche von Cumulopuntia boliviana.
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Weiter gehts auf der RN60 Richtung Pass. Die Straße macht nun einen Bogen nach Nordwest. Im Tal haben sich einige Sümpfe und offene Wasserstellen gebildet. Hier konnten wir Chileflamigos (Phoenicopterus chilensis), die häufigste der drei in Südamerika vorkommenden Flamingo-Arten beobachten. Eine andere Art begegnete uns dann etwas später.
Wenige Kilometer weiter erreichen wir eine weite Hochebene. Der Wind hat mittlerweile mächtig an Stärke zugenommen und erreicht fast orkanstärke. Die Straße gehört immer noch uns alleine.
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Weitere Erlebnisse vom Paso San Francisco dann das nächste mal...

LG
Robby

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Re: Argentinien - der Nordwesten

Beitragvon gymnofan » 19. Januar 2018, 18:15

Hallo Robby

ha,ha, das mit den Denmozas ist mir kurz vor Puerto Allegre am Fuß der Cuesta Miranda auch passiert, ich konnte Jungpflanzen von einer Denmoza nicht von G. saglionis Jungpflanzen unterscheiden

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Re: Argentinien - der Nordwesten

Beitragvon Robby » 20. Januar 2018, 16:40

weiter geht es - die Schlagzahl wird erhöht, irgendwann müssen wir da ja mal durch...

Heute gibt es den letzten Teil unseres Ausflugs zum Paso San Francisco. Auf der sturmgepeitschten Hochebene war an ein Aussteigen nicht mehr zu denken. Beim Versuch, die Autotüre zu öffen hätten wir diese beinahe verloren. Der Winddruck war einfach zu hoch als dass man die Tür am Griff festhalten konnte. Egal, die Scheiben sind ja durchsichtig. Unbeeindruckt vom Sturm trafen wir auf zwei Puna-Nandus (Rhea tarapacensis). Diese Hochlandart ist recht selten und nicht mit dem Großen Nandu des Flachlands zu verwechseln.
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Guanakos sind hier oben recht häufig, und auch in größeren Herden zu beobachten.
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Unser Ziel war Cortaderas, dem Wendepunkt dieses Ausflugs. Hier beobachteten wir verschiedene Wasservögel. Zu sehen gab es den James-Flamingo (Phoenicopterus jamesi) und das Andenblässhuhn (Fulica ardesiaca). Verschiedene andere Arten harren noch der Bestimmung. Mit einem Blick auf den verschneiten Gipfel des Ojos del Salado, 6893m verabschieden wir uns von dieser Höhe und fahren wieder zurück.
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Prächtige Exemplare von Denmoza rhodacantha zwangen gelegentlich zum Anhalten. Auch Tunilla soehrensii begeisterte immer wieder mit ihrer Blüte.
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Am Rio Chachuill hielten wir ebenfalls nochmals an. Rein zufällig entdeckten wir auch hier, rund 1.000m höher als am Morgen wieder einige Pterocacteen. Diese unterscheiden sich doch ziemlich von den Pflanzen weiter unten. Vergleicht mal die beiden Formen...
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Immer wieder begeistern die unterschiedlichen Farben und Formen der Felsformationen. Wie bereits angesprochen, fanden wir an besagter Engstelle des Rio Chachuill eine Möglichkeit, das Auto abzustellen und uns den großen, gelb bedornten Kakteen zu widmen. Schnell war klar, dass es zwei Arten waren. Zum einen waren es wieder diese Denmozas, zum anderen Lobivia formosa, oder wie hier bereits berichtet wurde, um Soerensia korethroides. Diese erfreute uns in voller Blüte.
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Nach einer letzten Nacht in Fiambala soll es Morgen weiter in den Süden gehen, aber davon dann das nächste Mal...

LG
Robby


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