Vegetative Vermehrung / Yavia cryptocarpa

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Re: Vegetative Vermehrung / Yavia cryptocarpa

Beitragvon CABAC » 21. Juni 2015, 08:58

Hallo zusammen,

es ist Zeit für eine Fortsetzung. Während der einzige wurzelechte Sämling

8055.jpg

langweilig vor sich hin wächst, zeigen die gepfropften Exemplare welches Potential in ihnen steckt:
yavia15_1.jpg

ein Kopf gepfropft und sechs sind es geworden
yavia15_2.jpg

viele Fruchtansätze
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dito
yavia15_4.jpg

aber nicht alle Früchte machen Samen, sie treiben durch und setzen im nächsten Jahr selber Blüten an
yavia15_5.jpg

gepfropfte Cristate
yavia15_6.jpg

zusammengepresst und damit kaum eine Chance aufzugehen
yavia15_7.jpg

Knospenbildung unten
yavia15_8.jpg

Knospenbildung unten, nun blühend
yavia15_9.jpg

...eine Scheibe gepfropft und treibt nun aus
yavia15_10.jpg

auch das gibt es im CABAC-Land, ein Yaviasämling, der sich selbst ausgesät hat.

Macht es gut

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Echinopsis
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Re: Vegetative Vermehrung / Yavia cryptocarpa

Beitragvon Echinopsis » 21. Juni 2015, 21:48

Kompliment Herbert, das was Du da zeigst gefällt mir ausgesprochen gut!!
Sehr schöne Pflanzen!

Gruß
Daniel

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CABAC
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Re: Vegetative Vermehrung / Yavia cryptocarpa

Beitragvon CABAC » 1. Oktober 2015, 07:53

Hallo zusammen,

meine mittlerer weile ziemlich große Cristate steht unter meiner besonderen Beobachtung. Macht einen sehr vitalen Eindruck. Doch das kann sich ja bekannter Maßen schnell ändern.

Ich habe im Laufe der Letzten Jahr sehr viel Pfropfungen von dieser monotypischen Kakteengattung gemacht und bin dabei auch sehr variabel bei der Auswahl der Unterlagen vorgegangen.

Eher zufällig muss ich seinerzeit für die Sprosse meiner heutigen Cristate ein großes Echinopsiskindel genommen haben. Eine gute Wahl, denn mit dem Einsetzten des Cristatenwachstums, merkte ich schnell, dass die ehemals 5x5 cm große Unterlage doch stark an Volumen verlor.


Bei eine der letzten Kontrolle im August, bemerkte ich, dass die Unterlage fast gänzlich aufgezehrt war. Ich hatte schon den bösen Verdacht, dass sie ihre Funktion verloren hat. Der Pfröpfling fühlte ziemlich weich an, also beschloss ich den Topf in einen tiefe Schale mit Wasser zustellen. Offensichtlich war oder ist es um mein vermeintliches Sorgenkind nicht so schlecht gestellt, denn nach wenigen Stunden war die Cristate prall gefüllt. Vermutlich ist das passiert, was ich früher auch bei Ariocarpenpfropfungen häufig feststellen konnte, die Unterlage hat die Funktion einer eigenen Wurzel übernommen.

85_86_m8.jpg

8587_m8.jpg


Macht es gut

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...der
frühe Vogel kann mich mal !


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