Chilenen Krankheit (Chilean disease)

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CABAC
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Chilenen Krankheit (Chilean disease)

Beitragvon CABAC » 26. November 2012, 08:07

Hallo zusammen,

wie angekündigt, verlege ich das Thema in die richtig Rubrik.

Wer sich über den Vorgang informieren möchte, kann ja hier:
viewtopic.php?f=18&t=1599&start=300 nachlesen.

Wie ein maximal geschädigte Parodia ausschaut, will ich Euch nicht vorenthalten:

IMG_1361.jpg


Ganz schön schräg nicht ? Aber diese Pflanze lebt noch.

Wie ich schon schrieb, ist keine von meinen befallenen Pflanzen an den Folgen eingegangen. Ich sehe diese Veränderung allerdings auch nicht so tragisch. Bei dem Beispiel der P145 (eine ziemlich seltene Form von P.heteracantha) bin ich sogar recht froh über die entstandene Vielköpfigkeit.

Jens, habe ich etwas überlesen? Ich kann in Deinen Berichten nichts davon lesen, dass Du Abgänge durch Chilean disease hattest.

Macht es gut.

CABAC
Zuletzt geändert von michael am 28. November 2012, 16:24, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Topic eingedeutscht ;)
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scoparius
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Re: Chilean disease

Beitragvon scoparius » 26. November 2012, 08:20

Hallo Herbert, doch ein paar Sämlinge von Pyrrghocactus sanjuanensis waren im Verlauf auch eingegangen.
Dateianhänge
Krankheit Chilean disease 2011 August19.jpg

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Lisi
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Re: Chilean disease

Beitragvon Lisi » 26. November 2012, 17:59

Hi,

have we changed to English now in this forum? Why "chilean disease" - is this the official name?
I am quite confused!!!

Lisi

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scoparius
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Re: Chilean disease

Beitragvon scoparius » 26. November 2012, 19:34

Hallo, ich glaub ob deutsch oder englisch ist egal, solange man über das Selbe spricht.
Keine Ahnung ob CABAC als Autor eines Fadens die Überschrift nachträglich ändern kann/möchte?
Ich habe heute noch mal ein frisches Bild von dem Sämling im Endstadium gemacht- wenn man dran ruckelt ist er nicht mehr fest im Boden verankert-ein schlechtes Zeichen fürchte ich.
Dateianhänge
Krankheit chilean disease 2012 November26.jpg
Zuletzt geändert von scoparius am 26. November 2012, 20:26, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Chilean disease

Beitragvon Lisi » 26. November 2012, 20:17

Hallo Jens,

ich oute mich jetzt hier mal als gelernte Anglistin - aber vielleicht reagiere ich gerade deshalb so empfindlich auf "Denglisch" und den Verlust unserer eigenen Sprache. Mit dem Inhalt hat das natürlich nichts zu tun...
@CABAC: Ich kann natürlich auch damit leben, wenn der Titel dieses Unterpunktes so bleibt (- wenn auch nur mit Magenschmerzen ;))

Mal zu der Krankheit selbst - die Schäden sehen sehr unschön aus. Wenn ich das auf den Bildern richtig erkenne, wirkt das wie eine Verkorkung. Aber es hat ja auch was Beruhigendes, dass zumindest Eure älteren Pflanzen offensichtlich daran nicht eingegangen sind. Das was Thomas zum Thema Viruserkrankung geschildert hat, trifft ja nicht nur auf Pflanzen zu. Ausbruch der Symptome erfolgt in aller Regel bei einer Schwächung des Organismus. Da müssen wir uns also wohl besonders Mühe geben, unseren Lieblingen möglichst gute Bedingungen zu schaffen. Hat eigentlich schon mal jemand das Spritzen mit Schachtelhalmbrühe getestet? Das soll die Struktur von Pflanzen stärken. Habe diese Empfehlung für Rosen bekommen.

Einen schönen Abend wünscht
Lisi

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CABAC
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Re: Chilean disease

Beitragvon CABAC » 28. November 2012, 07:51

Hallo zusammen,

so sieht die Parodia zurzeit aus:

IMG_2800.jpg

IMG_2798.jpg

IMG_2797.jpg


Die Ursachen für diese Missbildung wurden innerhalb der IPK damals heftig diskutiert.

Die Meinungen gingen von Übertragung durch Insektenstiche/ bisse, über genetische Veranlagung, biomechanische Reize ziemlich weit auseinander.

Schachtelhalmbrühe oder Zugaben des Mittels einer bekannten Firma gehören bei mir zur regelmäßigen Anwendung. Ich gieße damit meine Aussaaten und abundzu auch meine Jungpflanzen. Glaube an die Wirkung, dass dieses Mittel das Gewebe, insbesondere die Epidermis stärkt. Ob der Einsatz eine positive Wirkung auf von der Chilenen Krankheit befallenen Pflanzen hat, wage ich zu bezweifeln. Ist die Scheitelregion einmal befallen, ist es mit dem natürlichen Wuchs ein für alle Mal vorbei.

Macht es gut

Euer
CABAC
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Re: Chilenen Krankheit (Chilean disease)

Beitragvon Lisi » 28. November 2012, 17:56

@CABAC: gleich doppelter Dank an Dich!!! Kaum komme ich aus PB zurück schon finde ich einen erneuerten Titel und auch noch einen Hinweis zur Schachtelhalmbrühe...

Da ich im Sommer wie eine Verrückte Schachtelhalm gejätet habe, dachte ich mir dieses verhasste Wildkraut mal zu nutzen und habe eine schöne Brühe davon gekocht. An die Kakteen habe ich mich damit aber noch nicht gewagt - will ja auch keinen Familienstreit riskieren ;)
Was ist Deiner Meinung nach die beste Zeit, um damit zu spritzen? Gibst Du sie bei Sämlingen mit ins Gießwasser oder besprühst Du die Aussaat?

Das reicht jetzt erst mal an Fragen.

Liebe Grüße nach PB

Lisi

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Re: Chilenen Krankheit (Chilean disease)

Beitragvon Asclepidarium » 28. November 2012, 21:12

Hallo Herbert und alle anderen,

also, wenn ich diese Pflanze so sehe. Und dann noch ein Virus im Verdacht steht, der Auslöser zu sein, dann gäbe es für mich nur noch einen Weg: Ab in die Mülltonne samt Topf. Und zwar so schnell wie möglich. Und dann intensivste Sterilisation des Stellplatzes inkl. Umgebung. Nicht umsonst stehen saugende und beißende Schädlinge im Verdacht Viren zu übertragen bzw. tun dies nachgewiesenermaßen.
Schönes Beispiel: Frankliniella occidentalis (Amerikanischer Blütenthrips), das z.B. Tomatenmosaik-Virus überträgt.
Viele Grüße

Ulrich Tränkle


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