Amorphophallus konjac

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Kurt
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Re: Amorphophallus konjac

Beitragvon Kurt » 29. März 2013, 13:02

Hallo Cay,

meiner hat schon "versüßt", sprich: ist schon verblüht. Er hatte im Keller dieses Jahr sehr früh angefangen zu treiben. Darauf hin habe ich die Knolle eingepflanzt und im Gwh. wachsen und blühen lassen. Das war zu genau der Zeit, als wir hier bei uns die zwei sehr schönen und warmen Tage hatten. Der Duft im Gwh. war umwerfend. Jetzt, heute, ist die Blüte bis unten vertrocknet und abgestorben. Es wird noch einige Zeit dauern, bis der Blatttrieb aus der Erde kommt. Bis dahin wird es wohl so dauerhaft warm sein, daß der Riesentopf auf die Terrasse kann.
Grüsse Kurt

Josef
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Re: Amorphophallus konjac

Beitragvon Josef » 30. März 2015, 08:39

Hallo,
hier wurde ja schon lange nichts mehr geschrieben.
Bei mir blüht gerade Amorphophallus konjac.
Eine Besonderheit ist die zweite Blüte, die neben der Hauptblüte erscheint, hat das von euch schon mal einer beobachtet?

Amorphophallus 1_klein.jpg


Amorphophallus 2_klein.jpg


Zum Größenvergleich steht nebenan eine Typhonium venosum, die ich etwas später aus dem Keller geholt habe.

Amorphophallus konjac Typhonium venosum_klein.jpg


Es grüßt Josef

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Kurt
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Re: Amorphophallus konjac

Beitragvon Kurt » 30. März 2015, 13:18

Hallo Josef,
aus gegebenem Anlass will ich auch noch einige Bilder beisteuern. Meine Knolle habe ich immer im Keller überwintert, nachdem ich sie im Herbst aus dem Topf heraus genommen hatte. Im Winter 2013/14 war es wohl zu warm im Keller, jedenfalls war der Blütenaustrieb am 7.1.2014 schon so hoch, dass ich die Knolle eintopfen musste. Während der Vegetationszeit 2014 bildete sich eine zweite Pflanze aus der großen Knolle, die auch im Herbst schon eine recht große Knolle bildete, siehe Bilder vom 18.10.2014. Dieses Mal habe ich aber die beiden neuen Knollen auf dem kühlen, aber frostfreien Speicher überwintert. Das Ergebnis zeigt das Bild von heute. Heute werde ich die 4,7 kg schwere Knolle wieder in einen Topf mit 35 cm Innen-Dm. einpflanzen, damit sie jetzt blühen und wachsen kann. Auf dem letzten Bild zeige ich vorne rechts Brutknollen, dahinter kleine Brutknollen von Typhonium venosum, links daneben größere Brutknollen und darunter die Hauptknolle von Typhonium.

Josef, das was Du beobachtest hast, habe ich so noch nicht erlebt. Bei mir ist letztes Jahr die zweite kleinere Pflanze entstanden, wahrscheinlich aus einem größeren Auge an der großen Knolle, aber etwas weiter entfernt vom Haupttrieb. Gepflanzt hatte ich nur eine Knolle.

Sollte jemand Interesse an Brutknollen haben, bitte ich um eine PN.
Dateianhänge
001 P1120019 Amorphophallus conjac 7.1.14.jpg
002 P1120020 Amorphophallus conjac, eingetopft 7.1.14.JPG
003 P1130706 Amorphophallus conjac, neue Knolle 18.10.14 4,7 kg.jpg
004 P1140046 Amorphophallus conjac, heute 30.3.15.JPG
005 P1130705 Amorphopallus und Typhonium venosum, Brutknollen.jpg
Grüsse Kurt

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Re: Amorphophallus konjac

Beitragvon CABAC » 9. April 2016, 08:14

Hallo zusammen,

der letzte Beitrag zu diesem Thema wurde zwar schon vor ein paar Jahren geschrieben, aber diese eigenartigem Pflanze ist fester Bestandteil unsres Gartenjahres. Und schon tolle Dinge erlebt.

Amo_koj_1.jpg

Amo_koj_2.jpg


So machen wir regelmäßig die Erfahrung, dass Brutknollen von frei ausgepflanzten Knollen im Winter nicht erfrieren und dann im kommenden Frühjahr nicht nur ohne Probleme austreiben, sondern auch wesentlich schneller wachsen.

Gestern habe ich diese 6 Pflanzbehälter mit großen Knollen zwei unterschiedlichen Arten bestückt:
amorphophallus.jpg


Und werde von nun an laufend darüber berichten.

Mach(t) es gut

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Re: Amorphophallus konjac

Beitragvon Josef » 9. April 2016, 08:50

Hallo CABAC,
putz mal deine Brille, der letzte Beitrag stammt aus März 2015.
Meine Amorphophallus habe ich letzte Woche aus dem Keller geholt, Bild folgt später.
Ebenfalls letzte Woche habe ich in dieser Art aufgerüstet, A. dunnii und albus sind
dazugekommen, leider konnte der Geber auch nicht den nötigen Platz mitliefern.
Es grüßt Josef

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Re: Amorphophallus konjac

Beitragvon Josef » 9. April 2016, 11:08

Hallo,
hier noch die aktuellen Bilder:

Amorphophallus konjac_klein.jpg

So habe ich sie aus dem Keller geholt

Um die Tochterknollen zu ernten wurde sie ausgepflanzt, man sieht hier
schön den Rest der alten Knolle:

Amorphophallus alte Knolle Rest_klein.jpg


Nachdem ich das Substrat etwas aufgelockert habe, wurde die Pflanze mit den
kleinsten Brutknollen wieder im Gefäß versenkt.
Es grüßt Josef

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Re: Amorphophallus konjac

Beitragvon CABAC » 10. April 2016, 05:43

Tja Josef,
an der Brille kann es nicht liegen, denn ersten ist die neu und zweitens meistens blitzblank geputzt. Ich kann / konnte nämlich bei diesem Thema nicht alle Beiträge sehen bzw. die Bilder davon.

Offensichtlich gibt es bei Amorphophallus zwischen unseren beiden Kulturmethoden erhebliche Unterschiede.

Während Du Deine Amorphophallus in der kalten und dunklen Jahreszeit in den Töpfen lässt, nehme ich meine Knollen im Herbst aus dem Substrat, entferne die Tochterknollen, reinige alle und lagere sie - wie .z.B. früher Dahlien - trocken , kühl und dunkel ein.

Mache ich damit etwas verkehrt? Oder bringt es nur einen Kulturvorsprung?

Mach(t) es gut

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Re: Amorphophallus konjac

Beitragvon Josef » 10. April 2016, 06:48

Hallo CABAC,
die Art der Überwinterung macht wahrscheinlich keinen Unterschied.
Du kannst im Winter die Knollen besser beobachten, ich meine,
dass sie so evtl. geschützter lagern. Im Herbst sind ja auch noch
die Wurzeln im Wege, so dass ich die Knolle nicht so einfach aus
dem bauchigen Gefäß bekomme. Gestern brauchte ich nur etwas
vom Decksubstrat abräumen und konnte die Mutterknolle ganz einfach
aus der Erde ziehen, Neue Wurzeln bilden sich ja erst nach der Blüte.
Es grüßt Josef


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