Pachypodium brevicaule

Benutzeravatar
Hardy_whv
Beiträge: 282
Registriert: 22. November 2008, 16:45
Wohnort: Sande/Friesland
Kontaktdaten:

Re: Pachypodium brevicaule

Beitragvon Hardy_whv » 3. September 2016, 14:29

Einer meiner drei Pachypodium brevicaule, Caudex nicht größer als etwa 3 cm im Durchmesser, hat vor drei, vier Wochen Blütenknospen angesetzt und blüht seit gestern:

Bild

Hinter der Blüte versteckt befinden sich noch zwei Blütenknospen. Mal sehn, ob die sich gegenseitig bestäuben lassen.


Gruß,

Hardy 8-)

Benutzeravatar
guiterrezii
Beiträge: 316
Registriert: 28. Dezember 2008, 20:23
Wohnort: Fredenbeck-Wedel
Kontaktdaten:

Re: Pachypodium brevicaule

Beitragvon guiterrezii » 3. September 2016, 20:58

Wünsche bestmögliches Gelingen!

Thomas Kühlke
Kakteensammeln ist eine internationale, schwere Krankheit. Wer infiziert ist, ist nicht mehr zu retten !

Benutzeravatar
CABAC
Moderator
Beiträge: 3767
Registriert: 1. September 2008, 07:56

Re: Pachypodium brevicaule

Beitragvon CABAC » 4. September 2016, 06:04

Tolles Foto von einer tollen Pflanze!

Danke für das Zeigen.

Also bei Einzelblühern habe ich mir angewöhnt, den Pollen einzufrieren.

Meine Pachypodium brevicaule hat in diesem Jahr noch nicht geblüht. Werde aber auf der ELK auf jeden Fall mal schauen, ob ich nicht noch eine zweite erwerben kann.

Mach(t) es gut

CABAC
Es gibt nur einen Grund, warum es sich lohnt alt zu werden: Die Verwirklichung der Kindheitsträume!

perez-suares
Beiträge: 200
Registriert: 22. November 2008, 14:42

Re: Pachypodium brevicaule

Beitragvon perez-suares » 21. September 2016, 23:51

Vor ca zwei Jahren pfropfte ich ein Pachypodium brevicaule Sämling auf Pachpodium lamerei, bei einer Pfropfung wuchs nur eine Ecke an,
aber die Pflanze ist trotzdem gewachsen!
Seht auch den Vergleich.
Saludos de Gran Canaria
perez-suares
Dateianhänge
Pachypodium brevicaule gepfr.1 (640x521).jpg
Pachpodium brevicaule, gepfr. (636x640).jpg

Benutzeravatar
CABAC
Moderator
Beiträge: 3767
Registriert: 1. September 2008, 07:56

Re: Pachypodium brevicaule

Beitragvon CABAC » 23. September 2016, 06:47

Hallo perez-suares,

so etwas passiert schon mal. Kenne das auch.

Also ich würde nicht warten, ob sich die Verwachsungsstellen noch vergrößert und neu pfropfen. Weiß allerdings nicht, ob es auf der gleichen Unterlage möglich ist.

Falls unter den Besuchern hier jemand ist der damit Erfahrung hat, würde er uns hier einen großen Gefallen tun, wenn er über seine Erfahrungen berichtet.

Mach(t) es gut

CABAC
Es gibt nur einen Grund, warum es sich lohnt alt zu werden: Die Verwirklichung der Kindheitsträume!

philcactus
Beiträge: 15
Registriert: 12. September 2012, 19:50

Re: Pachypodium brevicaule

Beitragvon philcactus » 23. September 2016, 14:34

Hallo zusammen,
das scheint mir doch ein etwas schwieriger Fall zu sein, zumal der Pfröpfling nicht sehr groß ist, und die Scheibe relativ dünn um noch etwas daran herunterzuschneiden, denn man weiß nicht wie tief der "Boden" eingetrocknet ist, und deshalb das Anwachsen vielleicht problematisch wird.
Doch ich sehe einen Vorteil hier: der Übergang ist sehr klein und dünn. Ich würde den Pfröpfling trennen, und die Schnittstelle desinfizieren. Nach ein paar Tagen dann den Pfröpfling in der Mitte durchschneiden und neu auf zwei verschiedene Unterlagen als Kopf und Stuhl, d.h. verkehrt aufsetzen (man hat dann zwei trockene Köpfe, bis auf die kleine Trennwunde).
Man kann die vorhandene Unterlage sicher noch gut dazu verwenden, aber zum Pfropfen wenigstens eine halben Zentimeter herunterschneiden.
Es ist besser die Unterlage ein paar Tage vorher trocken stehen zu lassen, sonst zieht sie sich nach dem Pfropfen unter Umständen zu arg ein, was den Druck auf den Pfröpfling vermindern würde, und das Zusammenwachsen beeinträchtigen.
Wichtig ist, dass der Druck in etwa gleichmäßig verteilt ausgeübt wird, so dass der Pfröpfling rund herum beste Chancen zum anwachsen hat.
Je nach der Form des Pfröpflings (also bei Bedarf) schiebe ich noch ein Stück Styroporschaum oben drauf, damit der Pfröpfling nicht zerdrückt wird, und den Druck besser verteilt.
Ob die Unterlage, bzw. die Schnittstelle der Unterlage größer als die des Pfröpflings ist, spielt hier keine Rolle, das verwächst sich mit der Zeit, und ist nach ein paar Jahren kaum erkennbar. Das Wichtigste: es soll nicht umgekehrt sein, obwohl der Pfröpfling das später langsam wieder aufholt, nach anfänglichem Schrumpfen.
Das Befestigen mit Gummis, wie es oft verwendet wird, ersetze ich vorteilhaft durch ein kleines Pfropfgerät. Das Ganze muss dann gute zwei (bis drei) Wochen unberührt ruhen.
Ich werde später ein Bild meines Pfropfgeräts hier einstellen, wo man das erkennen kann.
Besonders interessant sind kleinere junge Unterlagen, die man später leichter einbetten kann. Obwohl ich auch größere Lamerei verwende, um neu Köpfe zur Vermehrung voran zu treiben.
Beste Grüße
Jean-Pierre

Josef
Beiträge: 365
Registriert: 28. Oktober 2011, 18:33

Re: Pachypodium brevicaule

Beitragvon Josef » 23. September 2016, 17:57

Hallo Jean Pierre,
die Bilder scheinen in umgekehrter Reihenfolge zu stehen,
die ehemals sehr schmale Pfropfstelle ist mittlerweile gut
weitergewachsen, so dass ein Umpfropfen gar nicht nötig
erscheint.
Es grüßt Josef

philcactus
Beiträge: 15
Registriert: 12. September 2012, 19:50

Re: Pachypodium brevicaule

Beitragvon philcactus » 23. September 2016, 19:23

Hallo Josef,
offensichtlich sind zwei verschiedene Pfropfungen abgebildet.
Die erste ist gut angewachsen, die zweite um die es hier geht, nur ganz dünn. Sie sieht jedoch gut und gesund aus, trotz der teils abgeschnittenen Austreiber an der Unterlage. Mit so engem Durchfluss hat diese ja keine andere Wahl, und ohne regelmäßiges Zurückschneiden wäre der Pfröpfling nicht so gut ernährt.
Perez-Suares wird uns sicher demnächst darüber aufklären.
Jean-Pierre

Benutzeravatar
CABAC
Moderator
Beiträge: 3767
Registriert: 1. September 2008, 07:56

Re: Pachypodium brevicaule

Beitragvon CABAC » 25. September 2016, 08:23

Hallo zusammen,


bin ja ein bekennender Pfropfer, aber mit keinerlei Erfahrung von Pachypodiumpfropfungen und deshalb danke für Eure Beiträge und Antworten.


Beleibt abzuwarten, ob perez-suares nun noch weiter wartet, beobachtet ob die Verwachsungsstelle stärker wird oder einen Umpfropfversuch wagt.


Mach(t) es gut

CABAC
Es gibt nur einen Grund, warum es sich lohnt alt zu werden: Die Verwirklichung der Kindheitsträume!

Benutzeravatar
K.W.
Beiträge: 1093
Registriert: 16. September 2011, 23:29

Re: Pachypodium brevicaule

Beitragvon K.W. » 25. September 2016, 22:16

Guten Abend allerseits,

mir scheint das die selbe Pflanze zu sein. . . :?:


Herzliche Grüße

K.W.
We are all in the gutter, but some of us are looking at the stars.

Benutzeravatar
CABAC
Moderator
Beiträge: 3767
Registriert: 1. September 2008, 07:56

Re: Pachypodium brevicaule

Beitragvon CABAC » 26. September 2016, 07:35

Hallo K.W.

glaube nach wie vor, dass perez-suares zwei verschiedene Pfropfungen vorgestellt hat.

Aber vielleicht kann er uns bald von den Zweifeln erlösen.

Mach(t) es gut

CABAC
Es gibt nur einen Grund, warum es sich lohnt alt zu werden: Die Verwirklichung der Kindheitsträume!

philcactus
Beiträge: 15
Registriert: 12. September 2012, 19:50

Re: Pachypodium brevicaule

Beitragvon philcactus » 27. September 2016, 15:23

Hallo zusammen,
wie versprochen, ein Bild meines Pfropfgeräts,
Pfropfgerät RIMG0903b.jpg

dazu eine gelungene Pfropfung wo die Schnittstelle nicht völlig angewachsen war, aber die Pflanzen das eingeholt haben (braune Zwischenstelle). Mit der Zeit wächst die Pfropfung samt Unterlage oben ziemlich auseinander, und diese braune Stelle wird allmählich verschwinden, d. h. nicht mehr oder kaum noch (nur schuppenartig) erkennbar sein.
Jean-Pierre
PachybrevicSchnittstelle RIMG0740b.jpg


Zurück zu „Weitere Gattungen/Andere Sukkulenten allgemein“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 2 Gäste