Pterocactus

Benutzeravatar
CABAC
Moderator
Beiträge: 3834
Registriert: 1. September 2008, 07:56

Re: Pterocactus

Beitragvon CABAC » 9. Juni 2015, 14:04

Jiri,
Pterocactus tuberosus, gibt es den überhaupt noch? Denke, der heißt doch seit langem Pterocactus kuntzei.

Also ich habe ihn auch dort gesehen. Mir kam er ziemlich uneinheitlich vor:

IMG_2575.jpg

IMG_2577.jpg
IMG_2585.jpg
IMG_2614.jpg

Fand zu wenig Merkmale von P. gonjianii als auch von Pterocactus kuntzei (tuberosus) vor, habe mich deshalb mit meinem Reisebegleiter auf Pterocactus spec. nov. geeinigt.

Mach es gut
CABAC
Es gibt nur einen Grund, warum es sich lohnt alt zu werden: Die Verwirklichung der Kindheitsträume!

Benutzeravatar
kahey
Beiträge: 1235
Registriert: 22. November 2008, 17:32
Wohnort: bei Aachen
Kontaktdaten:

Re: Pterocactus

Beitragvon kahey » 9. Juni 2015, 14:38

Hallo zusammen,
auch bei mir fangen sie an zu blühen, der erste ist ein Pet.tuberosus.

LG
Dieter
Dateianhänge
Kopie (1) von IMG_5400.JPG
Kopie (1) von IMG_5399.JPG
Viele Grüße
Dieter

Jiri Kolarik
Beiträge: 347
Registriert: 17. März 2012, 00:08
Wohnort: CZ - Brünn

Re: Pterocactus

Beitragvon Jiri Kolarik » 9. Juni 2015, 17:46

Hallo Herbert - der Name "tuberosus" ist älter als "kuntzei"....kuntzei ist aber der Typus der Gattung Pterocactus (Schumann)... http://de.wikipedia.org/wiki/Pterocactus
Es stimmt auch, dass manche Pflanzen von Paso San Francisco auch wie ein P.megliolii aussieht... wie Dein Bild Nr. 1, 2 (ev.auch 3), Nr.4 ist wie ein P.gonjianii...und diese zwei Typen sind echt von 2000-3000m...

Jiri Kolarik
Beiträge: 347
Registriert: 17. März 2012, 00:08
Wohnort: CZ - Brünn

Re: Pterocactus

Beitragvon Jiri Kolarik » 21. Juni 2015, 08:37

Hallo...

Pterocactus sp. Paso San Francisco JGK 62, ca. 2950m

DSC_0246a.jpg


...die Pflanze ist identisch von 2000-3000m, aber es gibt auch unterschiedliche...

Jiri Kolarik
Beiträge: 347
Registriert: 17. März 2012, 00:08
Wohnort: CZ - Brünn

Re: Pterocactus

Beitragvon Jiri Kolarik » 6. Juni 2017, 08:25

Hallo...

so, wieder hat diese Pflanze von Michael K. geblüht...

P.araucanus (Kiesling) Kühhas MK 1413, Sarmiento...

DSC_0554a.jpg


DSC_0557a.jpg


...zu P.araucanus Castellanos - Gualjaina sind es 330km Luftlinie und Standorte von P.neuquensis liegen noch weiter...

Benutzeravatar
nobby
Moderator
Beiträge: 666
Registriert: 9. September 2008, 11:48

Re: Pterocactus

Beitragvon nobby » 6. Juni 2017, 09:03

Hallo Jiri,
ich bin mir sehr sicher, dass das kein P. araucanus ist. An über 20 verschiedenen Fundorten habe ich niemals einen P. araucanus mit roter Blüte gesehen. Das ist ein P. neuquensis und der Fundort "Sarmiento" ist das Problem.
Falsche Angabe wie beim Austro von Sarmiento, der wohl aus der Region GanGan stammt?
Gruß Norbert

Jiri Kolarik
Beiträge: 347
Registriert: 17. März 2012, 00:08
Wohnort: CZ - Brünn

Re: Pterocactus

Beitragvon Jiri Kolarik » 6. Juni 2017, 14:04

Hallo Norbert,
ja - meine Meinung ist ähnlich! Sarmiento sollte diese Stadt bei den grossen Seen sein...dort habe ich P.hickenii gefunden, aber man hat dort auch Austrocactus gesehen, eben bei der Strecke zu dem NP...

Immergrün
Beiträge: 22
Registriert: 11. Juni 2017, 13:03

Re: Pterocactus

Beitragvon Immergrün » 17. Juni 2017, 17:53

Bis zu welchen Minus Temperaturen habt ihr denn die Erfahrung gemacht das sie durch den Winter kommen und ab welcher Temperatur machen sie schlapp? Ich habe meine bisher nur bei 5-8 Grad überwintert, würde es dieses Jahr aber auch riskieren eine Pflanze auf dem Balkon trocken zu überwintern. Die Frage zielt speziell auf P. tuberosus ab.

Grüße

Benutzeravatar
nobby
Moderator
Beiträge: 666
Registriert: 9. September 2008, 11:48

Re: Pterocactus

Beitragvon nobby » 17. Juni 2017, 22:28

Hallo,
P. tuberosus gehört eher zu den "Weicheiern" unter den Pteros. Mag sein, dass es einzelne Klone gibt, die tiefe Temperaturen vertragen, aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass ungefähr bei -10°C "Schluss mit Lustig" ist.
P. australis, P. hickenii, P. araucanus, P. neuquensis, P. fischeri und P. valentinii stehen bei mir ganzjährig unter Regenschutz im Freien. Bei allen anderen Pteros bin ich inzwischen vorsichtig und überwintere bei 0 bis -5°C. Lediglich die Form von Fiambala verliert bei dieser Überwinterung von Zeit zu Zeit ein paar Triebe.
Herzliche Grüße
Nobby

Immergrün
Beiträge: 22
Registriert: 11. Juni 2017, 13:03

Re: Pterocactus

Beitragvon Immergrün » 18. Juni 2017, 00:14

OK, vielen Dank.

Benutzeravatar
CABAC
Moderator
Beiträge: 3834
Registriert: 1. September 2008, 07:56

Re: Pterocactus

Beitragvon CABAC » 18. Juni 2017, 06:49

Hallo Immergrün,

(pauschalen)Aussagen zur Frosthärte oder Kälte-bzw. Nässetoleranz von Kakteen oder anderen Sukkulenten stehe ich reserviert gegenüber.

Es kommt nämlich auf den Ort an, an dem du deinen Pterocactus überwintern möchtest. Die Haltungsbedingungen von Norbert und Jiri kann man nicht vergleichen. Norberts Sammlung steht am Fuße der Eifel und Jiris Pflanzen in Brünn/Tschechien.

Also ich wohne in OWL und habe bewurzelte Sprossen von P. tuberosus in diesem Winter bei Minus 12°C problemlos über die kalte und nasse Jahreszeit bekommen.

Ausprobieren und notfalls eine Pflanze opfern, würde ich in deinem Fall vorschlagen.

Mach(t) es gut

CABAC
Es gibt nur einen Grund, warum es sich lohnt alt zu werden: Die Verwirklichung der Kindheitsträume!

Jiri Kolarik
Beiträge: 347
Registriert: 17. März 2012, 00:08
Wohnort: CZ - Brünn

Re: Pterocactus

Beitragvon Jiri Kolarik » 18. Juni 2017, 17:01

Hallo...

DSC_0615a.jpg


...ein Foto vom 14.06...Ja, Herbert hat die Frage schon beantwortet...meine Pflanzen stehen draussen und nur von oben gegen Regen geschützt...aber - es dürfte die Knolle nicht erfrieren! Sie ist so 10-30cm tief, und da im Boden friert nicht...nicht mal in Patagonien...immerhin vertragen die Pflanzen nicht sehr lange Frosttage sehr gut...besonders die schon genannte Arten: australis, fischeri, neuquensis, hickenii, araucanus, spec. Paso San Francisco...aber auch gonjianii oder reticulatus. P.tuberosus verliert beim Frost die oberirdischen Glieder schon bei -5 bis -8°C...P.megliolii obwohl sie nach meiner Meinung die wärmste Art ist, kann auch einige wenige minus Grade vertragen...


Zurück zu „winter-/frostharte Kakteen“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 4 Gäste