Nur die Harten kommen in den Garten...

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Immanuel
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Re: Nur die Harten kommen in den Garten...

Beitragvon Immanuel » 21. Januar 2011, 17:07

Bin etwas enttäuscht, dass die Diskussion anscheinend schon "tot" ist?! Daniel, mich hätte zumindest jetzt nach dem ersten Schnee mal interessiert wie es den Navajoas, und Toumeyas in deinem Beet ohne Regenschutz geht?

Gruß Immanuel

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Echinopsis
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Re: Nur die Harten kommen in den Garten...

Beitragvon Echinopsis » 21. Januar 2011, 18:26

Nabend,

ich habe hier darüber nochmal einiges berichtet, mehr dann, wenn das Dach wegkommt im Frühjahr!

http://flowerpoint.forumieren.com/t2092 ... erdesaster

lG,
Daniel

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Immanuel
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Re: Nur die Harten kommen in den Garten...

Beitragvon Immanuel » 28. Januar 2011, 21:59

Nun ja, dass mag jetzt sicher etwas kleinlich klingen, aber aus deinem Bericht geht nicht unbedingt etwas über die von mir angesprochenen Arten hervor. Mich interessiert einfach ob diese ohne Regenschutz (auch wenn sie gepfropft sind) überleben bzw. ob der Regenschutz hier überhaupt eine Auswirkung hat.

Wie gesagt, schade das die allgemeine Diskussion hier etwas tot ist.

Gruß Immanuel

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CABAC
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Re: Nur die Harten kommen in den Garten...

Beitragvon CABAC » 29. Januar 2011, 06:31

kälteundnässetollerant1.jpg
kälteundnässetollerant2.jpg
kälteundnässetollerant3.jpg
kälteundnässetollerant4.jpg
kälteundnässetollerant5.jpg


tss tss tss immer diese jugendliche Ungeduld!

Von wegen tot.

Die Bilder zeigen die wirklich Harten, die stehen seit Jahren völlig ungeschützt bei mir im Freibeet. Na gut, im Augenblick sehen sie nicht sehr lebendig aus, aber wartet ab, in ein paar Monaten sieht es dann anders aus:
Opuntia_hystricina_m800.jpg

Opuntia_polyacantha_m800.jpg

Echinocereus_triglochidiatu.jpg


…in diesem Sinne wünsche ich allen ein schönes sonniges Wochenende

Euer

CABAC
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kahey
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Re: Nur die Harten kommen in den Garten...

Beitragvon kahey » 29. Januar 2011, 08:53

Hallo Immanuel,
nicht so ungeduldig sein, es ist noch sehr Früh im Jahr der Winter ist noch nicht vorbei, bei mir sieht es zur Zeit recht gut aus wenn es so bleibt bin ich zufrieden.
Ich werde auch bald Bilder einstellen, im Moment habe ich wenig Zeit weil ich garade an einer Ausstellung Arbeite ich habe auch noch Orchideen wo unsere große Ausstellung vom 04.02. bis 06.02.2011 statt findet.
Viele Grüße
Dieter
Viele Grüße
Dieter

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Immanuel
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Re: Nur die Harten kommen in den Garten...

Beitragvon Immanuel » 29. Januar 2011, 14:26

Hallo Zusammen!

Zu meiner Verteidigung muss ich vorbringen, dass ich zwar etwas ungeduldig bin, allerdings war die Ungeduld in diesem Zusammenhang eher zweitrangig. Denn mein Eindruck ist leider, dass das Feld der nässe-/frostresistenten so wie winterharten Kakteen kein allzu großes Interesse hervorruft. Dagegen sind es vielleicht gerade die Leute, die sich kein Gewächshaus leisten können, bei denen diese Sukkulenten sich größerer Begeisterung erfreuen. Dabei möchte ich natürlich auch denen die ein Gewächshaus haben nicht unterstellen oder absprechen das die winterharten bei ihnen keine Rolle spielen. Ausnahmen bestätigen ja bekanntlich die Regel!
Daher war mein vielleicht doch zu offensiver Vorstoß was das Thema anbelangt, lediglich ein Versuch, das "wenige" (im Vergleich zu den anderen Unterforen!) am leben zu erhalten was hier geschrieben wird. Denn in meinen Augen wird auch hier leider nicht sehr viel über die eigenen Erfahrungen/Experimente etc. geschrieben. Vielleicht hab ihr es ja meinem ersten, längeren Eintrag in diesem Post entnommen, dass ich schon gehofft hatte über die eine oder andere Frage ins Gespräch zu kommen. Ich bin wie gesagt auf dem Gebiet sicher kein Profi, aber dennoch wäre ja gerade deswegen ein Austausch für mich wichtig. Es geht mir hier weniger darum, möglichst viel Lob für tolle Blüten und/oder Pflanzen zu ernten. Sicherlich ist es toll und auch wichtig das man dem Pflanzenfreund Anerkennung für seine "Leistung" zukommen lässt. Nur wäre mir eben auch die Diskussion sehr wichtig. Um jetzt eventuelle Missverständnissen vorzubeugen: ich will damit nicht gesagt haben, dass hier nur Bilder geposted werden und diese dann vorrangig nur mit Kommentaren wie "wow" oder "sehr tolle Blüten" versehen sind. Ich denke in den wenigen Beiträgen hier im Unterforum ist die Waage sehr gut zwischen Diskussion und Bilderschau (wobei beides für mich wichtig erscheint, wenn es sich die Waage hällt!).
Nun könnte man meinen, dass es dann vielleicht sinnvoll wäre aus mehreren Foren sozusagen das "Beste" für sich selbst heraus zu filtern wenn mir das hier zu wenig erscheint. Dazu muss ich allerdings gestehen das mir bereits die mehr oder weniger starke Aktivität (Lesen zählt ja auch dazu) in zwei Foren genug Zeit abringt. Eben weil man ja doch dazu geneigt ist manchmal mehr als nur "sehr schönen Blüten/Pflanzen" zu schreiben. Vielleicht ersteinmal so viel dazu. Ich hoffe das es einigermaßen klar geworden ist was ich mit dem langen Text sagen will?!

Herbert,
danke für die tollen Bilder. Es ist schon faszinierend zu sehen, dass selbst Echn.triglochidiatus ohne Regenschutz auskommen kann. Aber auch deine Opuntien sind sehr schön. Mir gefallen vor allem die roten Blüten der hystricina. Ich bin gespannt ob sich diesen Frühling auch ein paar meiner Opuntien zur Blütenbildung entschließen ;)

Dieter,
ich gebe dir recht. Es ist noch zeitig im Jahr (wobei ich es doch schon krass finde wie schnell eigentlich der Januar wieder rum ist!). Dennoch bin ich der Meinung das man bereits jetzt erkennen kann ob Pflanzen überleben oder nicht. Eines meiner Experimente s.u. (Echinofossulocactus erectocentrus SB 309) hat bereits aufgegeben was eigentlich mehr oder weniger vorraus zusehen war. Denn einen Echinofossuloc. der winterhart sein soll habe ich nie vorher gesehen. Beide Pflanzen sind nahezu vollständig gelb geworden und werden wohl eingehen wenn es wärmer wird.
Ich danke dir, dass auch du geantwortet hast. Ich habe im Moment auch keine wirkliche Zeit (oder besser nicht die Zeit, die ich mir wünschen würde!) für mein Hobby und alles was dazu gehört, da ich mitten in meinen Abschlussprüfungen stecke.

Danke nochmals euch beiden für die Antworten! Ein schönes, sonniges Restwochenende wünsche ich euch ebenso.

Immanuel ;)

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Re: Nur die Harten kommen in den Garten...

Beitragvon escobar1 » 30. Januar 2011, 18:03

Hallo zusammen,

hier mal eine kurze Wortmeldung von mir zum aktuellen Thema. Ich habe einige Mammillarien, darumter auch Mam. senilis sowie Gymnos, Escobarien und Lobiviensämlinge zur Testung in meinem ungeheizten GWH stehen. Bislang sehen alle Pflanzen super aus. Die niedrigste Temperatur lag bislang bei -14 C im Haus. Im letzten Jahr mit Temperaturen an die -20C haben einige eher kritische Echinocereen sowie eine Mammillaria u.a. Mam. gracilis "Snowflake" ohne Probleme überlebt.
Ich habe im Herbst sehr früh mit der Gießerei aufgehört und die Gymnos und Mammillarien regelrecht zum Schrumpfen gezwungen. Ich denke dies ist der Trick bei den meisten Arten, da sie bei "normalem Gießen" (bis etwa Ende September) kaum noch Wasser verlieren und irgendwann "zerfrieren". Möglich das Dein Fero und der Echinofossulocactus..... überlebt hätten, wenn sie vor dem Winter ausreichend dehydriert gewesen wären. Ich werde dies im aktuelle Jahr mit besagten Pflanzen auch mal austesten. Die Pflanzen habe ich schon, doch stehen sie in diesem Frühjahr noch in der normalen Überwinterung. Ab dem Spätsommer werden sie dann gezielt dehydriert nachdem während des Sommers überwiegend K und P - betont gedüngt wurde. Zum Klimakontrolle habe ich mir nachfolgendes Messgerät zugelegt. Es kann problemlos an den Rechner gestöpselt und ausgelesen werden. Anbei die Klimadaten der letzten Nacht. Funktioniert wirklich sehr gut.

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Re: Nur die Harten kommen in den Garten...

Beitragvon CABAC » 30. Januar 2011, 18:36

Hallo zusammen,

wir dürfen da nicht verallgemeinern.

Es kommt schon darauf an in welchen Landesteil in welchem Gelände sich so ein Beet befindet. Zwischen Immanuells Anlage und meinem Freibett besteht schon ein gravierender Unterschied. Seine Anlage steht tief im Inland und hat ganz andere klimatische Bedingungen(trockenes Festlandklima), wie wir hier im Paderborner Land. Bis zur nächsten Küstenlinie sind es zwar ein paar 100 Kilometer, aber wir bekommen aber häufig Ausläufer des Meeresklimas ab. Hinzukommt noch, dass die Wolken am Teuteburger Wald hängenbleiben und zum Teil kräftig abregnen. Und trotzdem gedeien meine Pflanzen ganzjährig ohne Schutz ohne Probleme, sie blühen und machen Samen.

Es liegt mit Sicherheit daran, dass ich bei der Erstellung der Beete darauf geachtet habe, das sich keine Feuchtikeit stauen kann. Das Beet vor meinem GH habe ich ca. 1,60 M tief ausgehoben, dann mit 2m-Rohren noch mal ca. 80 Bohrungen 1 1/2 m tief ins Erdreich geschlagen, diese mit Kiesel aufgefüllt und dann Lage für Lage mit groben Material (zertrümmerte Porotonsteine) die Grube aufgefüllt. Und nur die oberste Schicht enthielt etwas nahrhafte Erde.

Die Beete von Echinopsis halte ich für zu flach, in dem flachen Aufbau kann sich m.M. zu viel Feuchtigkeit halten...

...in diesem Sinne fröhliches Weiterdiskutieren

Euer
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Re: Nur die Harten kommen in den Garten...

Beitragvon hardy » 30. Januar 2011, 20:36

Hallo,

escobar1 hat geschrieben:...
Ich habe im Herbst sehr früh mit der Gießerei aufgehört und die Gymnos und Mammillarien regelrecht zum Schrumpfen gezwungen. Ich denke dies ist der Trick bei den meisten Arten, da sie bei "normalem Gießen" (bis etwa Ende September) kaum noch Wasser verlieren und irgendwann "zerfrieren". ...


Das ist kein Trick, die meisten meiner Pflanzen machen die Schrumpfung auch, wenn das Substrat patchnass ist, andere überwintern prall gefüllt und zerfrieren auch nicht. Was genau nun die "Frostfestigkeit" erhöht oder steuert weiss ich auch nicht; immer wenn ich mir eine Theorie zurechtgebogen habe, lehrt mich der folgende Winter, das es wohl doch zumindest ein bischen anders ist.
Ich habe festgestellet, dass die Spitzenminuswerte nicht ganz so das Wichtigste sind, eher mehr die Dauer der Kälteeinwirkung. Vorletzter Winter hatte viele Unter- minus- 20-Grad-Tage --> wenig Verluste, letzter Winter nur wenige Unter- minus- 20-Grad-Tage, dafür aber weit mehr Kältetage --> viele Verluste.
Was diesen Winter ist, wird sich zeigen, zu sehen sind noch keine Verluste.
Meine Versuchspflanzen (keine Opuntien!) stehen im Topf mit Folie überspannt im Freien auf einer Mauer, die Episode Freilandbeet habe ich schon vor vielen Jahren wegen Unpflegbarkeit aufgegeben. Meine Sammlungspflanzen, mittlerweile weit über 400 im leicht aufgeheizten (unter -10°C) tags aber auch mal +30°C warmen GH. Mir tut es einfach leid, meine mehrjährigen großen Gruppen zu himmeln, nur um festzustellen, dass das Vorgebietsklima im Vogtland doch nicht zur Freilandpflege geeignet ist ...
Wichtig erscheint allerdings, das Subsrtat-- auch im Topf-- gut wasserdurchlässig zu gestalten, da gebe ich CABAC
unbedingt recht.
viele grüße,
opa hardy

www.hardyfei.de

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Immanuel
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Re: Nur die Harten kommen in den Garten...

Beitragvon Immanuel » 30. Januar 2011, 21:36

Hallo zusammen,

freut mich das es doch wieder etwas "los geht" :)

Escobar,
interessant was du alles testest. Ich hatte in meinem ersten Jahr auch ziemlich viel Ungewöhnliches in meinem Beet. Dabei hat sich gezeigt, dass Vieles einfach nicht winterhart war. Oder zumindest an den klimatischen Bedingungen meines Beetes/Standort gescheitert sind. Wir hatten letztes Jahr über mehrere Wochen -25°C und mehr. Die Arten, die als "verlässlich" galten haben auch überlebt. Das bringt mich zu der Überlegung das, wie Herbert schon sagte, dass Klima sich am Standort entscheidend auf die Auswahl der Gattungen auswirkt. Gymnos die bei dir überleben, könnten bei mir schon nicht mehr überleben (ich denke da beispielsweise an G.brachypetalum oder G.albispinum die angeblich auch bis -10°C durchhalten sollen). Zudem macht es auch einen Unterschied ob man die Kakteen im GH hält oder sie mehr oder weniger dem Wetter aussetzt. Wobei ich allerdings nicht weiß welche Faktoren hier außer dem Klima entscheidend sind. Ich habe meinen Regenschutz dieses Jahr Ende September gebaut und werde ihn je nach Wetter bis Anfang/Mitte März über dem Beet lassen. Letztes Jahr war es beispielsweise von Vorteil, das der Regenschutz schon ende Februar weg kam, da die Pflanzen sich durch den Regen sehr schnell erholt haben (siehe dazu auch den Hinweis in der aktuellen KuaS S. 37 linker Absatz). Deshalb überlege ich dieses Jahr auch den Regenschutz nicht zu spät zu entfernen.

escobar1 hat geschrieben:Möglich das Dein Fero und der Echinofossulocactus..... überlebt hätten, wenn sie vor dem Winter ausreichend dehydriert gewesen wären. Ich werde dies im aktuelle Jahr mit besagten Pflanzen auch mal austesten. Die Pflanzen habe ich schon, doch stehen sie in diesem Frühjahr noch in der normalen Überwinterung.

Zum einen möchte ich nur kurz ausführen, dass sich meine Theorie vom letzten Jahr nicht bestätigt hat. Damals nahm ich an, dass das späte Einsetzen des Feros in das Beet zum Ausfall geführt hat, da beispielsweise kein richtiges Anwachsen möglich war und auch keine Gewöhnung an den Standort erfolgt ist. Da nun aber sowohl die beiden Echinofossulos als auch der Sclero/Glandulicactus unicatus mehr oder weniger tot sind kann es nicht daran gelegen haben, da die 3 genannten schon seit April im Beet waren.
Zum anderen ist Fero. wislizenii nicht gleich Fero. wislizenii. Ich habe mit Freunden aus Arizona und New Mexico über das Thema gesprochen und beide haben mir übereinstimmend bestätigt, das der genannte an manchen Standorten wohl Minusgrade und auch Schnee abbekommt, allerdings nur für relativ kurze Zeiträume. Dazu sind die Winter an den Standorten meist sehr trocken und nicht so kalt wie bei uns (um die -10°C, kaum Schnee). Die Luftfeuchte ist dort (New Mexico) ebenfalls sehr niedrig, was ich auch für entscheidend halte! Meine Pflanze kam übrigens laut Seven Bracks Feldnummer (SB 228) aus New Mexico (Luna County).
Zu der Herkunft der Echinofossulos kann ich leider nur so viel sagen: ebenfalls Steven Bracks Feldnummer (SB309) aus Galeana, Nuevo Leon, Mexico. Allerdings kenne ich die Klimatischen Verhältnisse des Standortes nicht.

Was das Substrat angeht, kann ich mich ebenfalls nur meinen Vorrednern anschließen. Ich habe fast keinen Humus, dafür viel Sand und Blähton im Beet, was sich bis jetzt sehr gut bewährt hat. Selbst im letzten Sommer als es diese berüchtigten Dauerregenwochen gab, habe ich nur eine einzige Pflanze wegen zu viel Nässe verloren. Neben der Drainage ist mein Beet gen Süden ausgerichtet, was schnelles Abtrocken ermöglicht. Zudem habe ich ein leichtes gefälle von 20° als Hügel errichtet.

Hardy,
wo genau wohnst du denn wenn ich fragen darf? Mein Beet steht in Zwickau (ist ja vielleicht gar nicht so weit von Dir entfernt?! ;) )
Letztes Jahr habe ich auf der Kakteenschau der OG Chemnitz und OG Zwickau bei Uwe Trumpholt mehrere Pflanzen gekauft. Darunter auch einen Gymnocaclycium gibbosum var. ferox MG468. Kommt der zufällig von Dir? Uwe ist ja aus der nähe von Reichenbach und meinte das er diese Pflanze von einem Freund hat, der sie erfolgreich im unbeheizten GH gezogen hat.
Zum Thema: was du schreibst kann ich zum Teil auch bestätigen. Die lange Dauer der sehr kalten Tage hat auch bei mir zu hohen Verlusten geführt. Dazu denke ich, wirken sich auch die Wetterschwankungen wie in den letzten Wochen (erst viel Schnee, dann alles weg mit +12°C und dann wieder Schnee + kalt mit -12°C bis -15°C) auf die Pflanzen aus. Denn ich denke, wie oben schon angedeutet, dass in den Wintern an den Standorten konstanteres Klima vorherrscht.

abschließend noch ein paar aktuelle Bilder von gestern

Echinofossulo Pflanze 1
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Echinofossulo Pflanze 2
Bild

sieht ebenfalls nicht gut aus: Glandulicactus unicatus
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hat auch bereits Frostschäden im Scheitel und an der Rückseite: Echinocereus ledingii SB 212, allerdings denke ich das er überleben wird!
Bild

dagegen absolut keine Probleme bei: Echinocereus triglochidiatus ssp. mojavensis f. inermis
Bild

auch bei Mammillaria heyderi keine Probleme bis jetzt!
Bild

Gruß Immanuel ;)

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hardy
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Re: Nur die Harten kommen in den Garten...

Beitragvon hardy » 31. Januar 2011, 10:07

Hi Immanuel,

so sieht er blühend aus; ist aus der damligen Aussaat.
Ansonsten dust du auf meine webseide auf das imbressum driggen ...und den evt. folchenden dexdvergehr dann ber BM, sonsd griechen mir eene uffs Dach wechen Forumsvermillung! :lol:
Dateianhänge
gibbo.jpg
Gymn. gibbosum v. ferox MG 468
viele grüße,
opa hardy

www.hardyfei.de


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