Rimacactus lauii

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scoparius
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Re: Rimacactus lauii

Beitragvon scoparius » 12. Juni 2013, 21:10

Ich möchte mal meine aktuell 4 Monate alten, wurzelechten Testkandidaten zeigen
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Eriosyce (Rimacactus) laui, 4 Monate 2013 Juno12-3.jpg
Eriosyce (Rimacactus) laui, 4 Monate 2013 Juno12.jpg

Jordi
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Re: Rimacactus lauii

Beitragvon Jordi » 12. Juni 2013, 21:17

Glückwunsch! Sind ja stramme Bürschchen.
Aber sag mal, so rot wie die sind, was hast Du denen denn für einen dreckigen Witz erzählt?

Jordi

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CABAC
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Re: Rimacactus lauii

Beitragvon CABAC » 13. Juni 2013, 05:21

Glückwunsch Jens !

Zu einer Aussaat von Rimacactussamen aus eigener Anzucht wird es auch im nächsten Jahr nichts. Wieder sind alle Knospen kurz vor dem Öffnen vertrocknet. War wohl in der lezten Woche zu warm hier.

Schließe bei rötlichen Verfärbung eher auf Nährstoffmangel oder zuhellen Unterbringungsort als auf schlüpfrige Witze.

Jens, ich würde, wenn Du hast etwas Löss ins Substrat spülen oder mit stark verdünntem Wuzal ansprühen.

Macht es gut

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scoparius
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Re: Rimacactus lauii

Beitragvon scoparius » 13. Juni 2013, 07:41

@Jordi: :mrgreen: :shock: :oops:
@CABAC: Danke für die tipps, Löss hat sich auch bei E. umadeave bewährt, das werde ich mal in kleiner Menge draufstreuen. (obwohl Aymeric de barmon ja reinen Kies zur Anzucht empfiehlt) Und vielleicht ganz vorsichtig mal einen Tropfen Wasser aus der Giesskanne mit homöopatischer Menge Flüssigdünger?
Da ich 4 von solchen Tütchen in der zweiten Etage stehen habe werde ich sie mal unterschiedlich behandeln.
1. Nur mit Wasser Sprühen wie am Standort der Nebel
2. + Lehm und nur Wasser sprühen
3. Lehm + Dünger sprühen
4. Wasser mit Dünger von unten , kein Lehm

Sie stehen im Moment da, wo auf dem Bild ie Nierenschale steht
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GH 2011 August21.jpg

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Re: Rimacactus lauii

Beitragvon Adromischus » 1. Februar 2016, 19:14

Hallo scoparius & CABAC , wie geht es euren Rimacactus ? Hoffe sie leben noch alle! Die Anzucht dieser Außergewöhnlichen art würde mich auch reizen, aber was ich bis jetzt über die wurzelechte Kultur gelesen habe, hat mich ein bisschen abgeschreckt da die Pflanzen, wenn ich mich recht erinnere, in Kultur ziemlich kurzlebig sind, wenn man es überhaupt schafft, sie groß zu kriegen.


Viele Grüße

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Re: Rimacactus lauii

Beitragvon CABAC » 14. Februar 2016, 09:34

Hallo Adromischus,

leider kann ich keinen gute Antwort über meine Rimacactus lauii schreiben. Mein ehemals sehr guter und kräftiger Bestand von 10 Pfropfungen und einem wurzelechten Sämling hat sich auf drei mickrige Pfropfungen reduziert.

Die Hauptursache sehe ich in einem sehr starken Schmierlausbefall, der sich im letzten Jahr für mich nicht kontrollierbar in dem Gewirr der vielen Köpfe meiner Pfropfungen ausbreiten konnte.

Als ich bemerkte, waren Fäulnis und der Verfall so weit fortgeschritten, dass ich nur noch die Reste entsorgen konnte. Dabei hätte ich schon beim Ausbleiben der Frühjahrblüte 2014 bemerken müssen. Ich suche nun händeringend Ersatz, werde aber wohl lange suchen müssen, bis ich mal wieder einen guten Zuchtstamm im GWH stehen haben werde.

Mach(t) es gut

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Re: Rimacactus lauii

Beitragvon Adromischus » 14. Februar 2016, 11:21

Hallo CABAC, das tut mir echt leid, eine Pflanze kann man ja verschmerzen, aber fast der ganze Bestand! Na ja das sind leider die Schattenseiten unseres schönen Hobbys, jahrelange mühe löst sich in kurzer Zeit in Rauch auf. :roll:
Falls Du noch Samen suchst, bietet "succseed.com" welche an.

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Re: Rimacactus lauii

Beitragvon scoparius » 13. April 2016, 19:02

Hallo Adromischus. Leider haben meine Sämlinge von 2014 den letzten Frühsommer im Freien nicht gut verkraftet. Sie mussten warten bis das GH an neuer Stelle wieder aufgebaut war. Ein verschrumpelter roter Kopf von c a. 2mm war neulich noch zu sehen . Ich habe dann mal ein paar tröpfchen Wasser draufgetan. Mal sehen ob sich noch was regt.
Das Bild zeigt den größten Sämling den ich je hatte- er hat sich leider 2010 auch verabschiedet.
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Eriosyce laui 28.09.09 Sämling 6 Monate_klein.jpg

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Re: Rimacactus lauii

Beitragvon michael » 13. April 2016, 19:12

Hallo Jens,
scoparius hat geschrieben:Das Bild zeigt den größten Sämling den ich je hatte- er hat sich leider 2010 auch verabschiedet.


wenn es Dich tröstet, in etwa in die Größe habe ich auch mal eine Aussaat gebracht, dann wars das aber. ;(
viele Grüsse
michael
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Re: Rimacactus lauii

Beitragvon Adromischus » 13. April 2016, 19:49

Hallo scoparius, das ist ja leider eine traurige Nachricht, hoffentlich überlebt wenigstens der eine!
Habe zu Rimacactus lauii eine Theorie: Könnte es nicht vielleicht sein, das die Pflanzen durch ihre extreme Anpassung negativ auf einen zu hohen Ph wert reagieren? In der Natur nehmen die Pflanzen wenn ich richtig informiert bin den gesamten Flüssigkeitshaushalt über den Nebel auf, und da Nebel naturgemäß nicht alkalisch ist dürfte den Pflanzen in Kultur eventuell ein zu hoher Ph wert zu schaffen machen???

Viele grüße
Klaus

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Re: Rimacactus lauii

Beitragvon CABAC » 14. April 2016, 05:49

Hallo zusammen,

na ich werde schon froh sein, wenn wenigsten meine Pfropfungen in diesem Jahr überleben. So weichfleischig wie die sind, sind sie das Lieblingsfutter von allerlei saugenden und beißenden Mistviechern.

Klaus, zu der Problematik mit dem Ph-Wert in den Sammlungen, könntest Du Recht haben. Wie es allerdings damit im Habitat gestellt ist, kann nur jemand sagen, der sich dort schon mal genauer umgesehen hat. War bisher nur ein mal ganz kurz nördlich von Antofagasta und bin immer noch schwer beindruckt, von der empfindlichen Ökologie mit der die Pflanzen dort zurecht kommen müssen. Rimacactus lauii ist für mich eine Pflanze, die als Besiedlungslückenspezialist überleben konnte, weil sie sich an die speziellen Verhältnissen am Fundort anpassen konnte . Deshalb tut sie sich - egal ob auf eigener Wurzel oder gepfropft - auch in der Kultur so schwer.

Mach(t) es gut

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Re: Rimacactus lauii

Beitragvon scoparius » 14. April 2016, 13:41

Ph modulation beim Giesswasser wäre mal einen Versuch wert. Saatgut kann man ja recht einfach bekommen. Allerdings muss man mit der H2O Menge wirklich sehr vorsichtig sein. Besprühen wäre eine Alternative -aber wer hat schon genügend Zeit jeden Vormittag Camanchaca Nebel zu imitieren. Ich habe mich weitgehend an CABACs Empfehlungen zur Behandlung gehalten - Den Topf In eine halbschattige Ecke im GH stellen und für unbestimmte Zeit vergessen. ....Leider kam dann die Periode von Bewitterung ohne Regenschutz dazu , gefolgt von Trockenheit auf dem Balkon. Das Resultat habe ich oben ja schon beschrieben.
Allerdings sieht eine Pfropfung die ich von Adolf Kerschaum bekam noch immer sehr gut aus. Wenn ich mich von der aktuellen Grippe erholt habe werde ich mal ein Bild machen.


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