Rübenwurzeln...

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CABAC
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Re: Rübenwurzeln...

Beitragvon CABAC » 2. Juni 2013, 05:55

Hallo Klaus,

Glückwunsch zu den neuen "Sr". Mit Gertelpflanzen erhälst Du besonders gutes Pflanzenmaterial.

Wenn unter den Sulcorebutien Pflanzen mit langen Wurzel sind, sparst Du an der falschen Stelle,wenn Du ihnen nicht die richtige Topfgröße/form gibst. Aber das ist meine Meinung.

Aber grundsätzlich ist es möglich bei Rübenwurzlern, dass untere Ende der Wurzel abzuschneiden. Man sollte halt nach diesem Schritt die Schnittstelle lange abtrocknen lassen. Bei den tschechischen Kakteengärtnern ist dieses Verfahren sehr geläufig. Bei denen geht es aber auch nur darum, das Geld für die wesentlichen tiefen Töpfe einzusparen. Sie sehen aber ziemlich dusselig aus.

Von Weingartia fidana weiß ich, dass sie in der Natur bis 40 cm lange Rübenwurzeln machen. Ohne dieses, für mich sehr wichtige Artmerkmal, ist so eine Pflanze nur noch minderwertig. Ich akzeptiere es eigentlich nur bei ganz seltenen Pflanzen mit Feldnummern des Herrn LH.

Dann akzeptiere ich schon eher Pfropfen. Ersten erhalte ich mir so wichtiges genetisches Material und zweitens sehe ich auf diese Weise auch mal ein Samenkorn. Denn Samenernten ist bei vielen Sulcorebuita nicht möglich. Die Früchte sitzen zum in den Pflanzenpolstern oder bleiben unter der Erdoberfläche verborgen. Mit auf E.jusberti gepfropfte Sprossen von Sulcorebutia tarijensis komme ich viel leichter die Samen und kann so auch mal eine Aussaat machen.

Mach(t) es gut

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Re: Rübenwurzeln...

Beitragvon K Klaus » 2. Juni 2013, 09:47

Danke CABAC...!! Schönen Sonntag :) Gruß Klaus


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