Turbinicarpus nikolae

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turbini1
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Re: Turbinicarpus nikolae

Beitragvon turbini1 » 28. September 2016, 06:14

:lol:

Gruß
Stefan

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CABAC
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Re: Turbinicarpus nikolae

Beitragvon CABAC » 30. September 2016, 05:24

...und turbini 1 hast Du die Beschreibung von Turbinicarpus nikolae gelesen?

Was meinst Du dazu und bist Du zufrieden damit?

Ganz ehrlich, ich hielt die "NEUE ART" eher für eine Hybride zwischen T. alonsoi und T. lauii.

Jetzt soll Turbinicarpus nikolae also T. roseiflorus sehr nahe stehen ?

Dann darf sie (T. nikolae) jeder haben und wird nicht als böser Bube an den Artenschutzpranger gestellt ?

Super !!! Her damit!

Mach(t) es gut

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K.W.
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Re: Turbinicarpus nikolae

Beitragvon K.W. » 30. September 2016, 07:40

CABAC hat geschrieben: >>>

Dann darf sie (T. nikolae) jeder haben und wird nicht als böser Bube an den Artenschutzpranger gestellt ?

Super !!! Her damit!


Mach(t) es gut

CABAC



:roll: ;)


Zit. Kakteen und andere Sukkulenten, 67. Jahrgang, Heft 10 2016, Seite 267 ff.

Taxonomie
Längere Zeit aus der Kultur bekann
Turbinicarpus nikolae - eine neue Art aus dem Staat San Luis Potosí, Mexiko
Von
Jaroslav Snicer und Libor Kunte


Schutz
>>>

Diese Art scheint nicht gefährdet zu sein, trotzdem ist sie durch
die mexikanische und internationale Gesetzgebung streng geschützt.



<<<

Zit. ENDE


Vergleiche auch Erläuterungen "Deines" Vorsitzenden, hier viewtopic.php?f=78&t=3237 nachzulesen.


Wat nuu? :o

Herzliche Grüße

K.W.
We are all in the gutter, but some of us are looking at the stars.

Andreas
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Re: Turbinicarpus nikolae

Beitragvon Andreas » 30. September 2016, 08:52

Hallo Herbert,

k.w. hat recht. Alle Kakteen, die seit 1997 aus Mexiko exportiert werden/wurden, sind streng geschützt und man benötigt eine Ausfuhrgenehmigung aus Mexiko und Einfuhrgenehmigung für Deutschland (oder das entsprechende Land, in das eingeführt werdn soll). Das gilt auch für Hybriden, ja sogar für Kakteen, die in Mexiko gar nicht beheimatet sind.

Im Übrigen gibt es keinen Artenschutzpranger, sondern Leute, die gegen bestehende Gesetzte verstoßen. Wenn wir als DKG über geltende Gesetze informieren, ist das keine Anklage, sondern ein "Service" für unsere Mitglieder. Wer den Artenschutz grundsätzlich in Frage stellt, der hat (meine persönliche Meinung) ein Problem. Und wer meint, er kann sich die Gesetzte aussuchen, an die er sich halten muss, hat ebenfalls ein Problem.

Da Du das Thema Hybride ansprichst, hat eigentlich schon mal jemand versucht, derartige Hybriden in Kultur zu produzieren?

Mit herzlichen Grüßen

Andreas

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CABAC
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Re: Turbinicarpus nikolae

Beitragvon CABAC » 30. September 2016, 14:00

Hallo zusammen,

also das mit dem Super !!! Her damit ! war natürlich ein Scherz. Die T. nikolae -sowie in der Beschreibung als Fotos gezeigt- hat m.M. wenig mit den T. roseiflorus zu tun, was ich schon seit Jahren in der Sammlung habe.

Turbinicarpus_roseiflorus_2.jpg
Turbinicarpus roseiflorus

Turb_roseiflorus.jpg
Turbinicarpus roseiflorus


Beim Nachbauen von Naturhybriden bei der Gattung Turbinicarpus gibt das Beispiel Turbinicarpus x mombergeri. Ich möchte nicht wissen, wie viele Sämlinge in den Sammlungen stehen, die nicht ihren Ursprung von Originalpflanzen haben, sondern durch das Bestäuben von T. pseudopectinatus x T lauii (oder umgekehrt) entstanden sind.

Zum Inhalt der Beschreibung ist mir aufgefallen, dass die Autoren m.M. zu wenig die Morphologie der Samen der möglicher weise in Frage kommenden Arten beurteilt haben.

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Re: Turbinicarpus nikolae

Beitragvon turbini1 » 30. September 2016, 15:02

Andreas hat geschrieben:
Da Du das Thema Hybride ansprichst, hat eigentlich schon mal jemand versucht, derartige Hybriden in Kultur zu produzieren?

Mit herzlichen Grüßen

Andreas


Hallo Andreas,
ja habe ich bisher 3 x ohne Fruchtansatz. Es gestaltet sich auch nicht so einfach da Turb. laui als reiner Frühjahrsblüher nur selten zur Verfügung steht. Ev. näcgste Saison weitere Versuche mit gelagerten Turb. laui Pollen.
Gruß
Stefan

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Re: Turbinicarpus nikolae

Beitragvon turbini1 » 30. September 2016, 15:08

CABAC hat geschrieben:Hallo zusammen,

Die T. nikolae -sowie in der Beschreibung als Fotos gezeigt- hat m.M. wenig mit den T. roseiflorus zu tun, was ich schon seit Jahren in der Sammlung habe.

Mach(t) es gut

CABAC



...und deine Turb. roseiflorus haben sehr wenig mit Turb. roseiflorus zu tun :lol:

Gruß
Stefan

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Re: Turbinicarpus nikolae

Beitragvon CABAC » 2. Oktober 2016, 06:53

Hallo Stefan,

wie soll -muss- denn ein Turbinicarpus roseiflorus aussehen, damit Du zufrieden bist ?

Meine Fotos zu dem Beitrag zeigt Pflanzen die ich vor langer Zeit (vor der Wende) mal bei Haage gekauft hatte. Haages hatten trotz der politischen Isolierung immer gute Kontakte zu allen wichtigen Leuten.


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Re: Turbinicarpus nikolae

Beitragvon turbini1 » 5. Oktober 2016, 08:34

CABAC hat geschrieben:wie soll -muss- denn ein Turbinicarpus roseiflorus aussehen, damit Du zufrieden bist ?


Hallo CABAC,
ganz einfach so wie er in der Erstbeschreibung von Backeberg bzw. in der versuchten Validierung von Frank. Oder eben einfach so wir das von Jordi und mir bereits gezeigte Material aus der Quelle Frank.
Gruß
Stefan
Zuletzt geändert von turbini1 am 5. Oktober 2016, 08:40, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Turbinicarpus nikolae

Beitragvon turbini1 » 5. Oktober 2016, 08:39

CABAC hat geschrieben:Meine Fotos zu dem Beitrag zeigt Pflanzen die ich vor langer Zeit (vor der Wende) mal bei Haage gekauft hatte. Haages hatten trotz der politischen Isolierung immer gute Kontakte zu allen wichtigen Leuten.


und auch Haage könnte damals die Möglichkeit erkannt haben, mit Turb. roseiflorus ähnlichen Hybriden Devisen machen zu können. Die meisten Turb. roseiflorus Hybriden der 1970er/1980er stammten aus der DDR.
Gruß
Stefan

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Re: Turbinicarpus nikolae

Beitragvon CABAC » 6. Oktober 2016, 06:11

Danke Stefan,
ich denke, das ist auch heute noch große Problem mit Backeberg und mit seinen Beschreibungen.

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Re: Turbinicarpus nikolae

Beitragvon turbini1 » 6. Oktober 2016, 06:36

Hallo Herbert,
im Falle Turb. roseiflorus denke ich nicht mal, dass das größte Problem Backeberg gewesen ist. Das Hauptproblem war eine geringe Verfügbarkeit von sauberer Vermehrung der Typpflanzen und daraus resultierend die Versuche "ähnliches" zu züchten. Standardproblem bei Backeberg war die fehlende Typhinterlegung und der nicht angegebene Typfundort in Mexiko. Ich bin der festen Überzeugung, dass Turb. roseiflorus in Mexiko noch immer auf seine Wiederentdeckung wartet.
Gruß
Stefan


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