Mitgliedergewinnung - Ideensammlung

Mandy
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Re: Mitgliedergewinnung - Ideensammlung

Beitragvon Mandy » 6. Oktober 2015, 17:30

Hallo Zusammen,

inzwischen würde ich die Zielgruppen so wählen (nach Priorität sortiert):

- angehende Kakteenfans / Kakteenfans, die die DKG / OGen nicht kennen
- Kakteenfans, die die Vereinsstruktur in DE kennen
- Anfänger
- Kinder / Jugendliche

Eine gute Idee zur langfristigen Mitgliedergewinnung ist in der aktuellen Kuas zu lesen. Die Kakteenfreunde Muggensturm bieten jedes Jahr einen Tag rund um Kakteen für interessierte Kinder in den Ferien an.

Beim Lesen der Satzung kam mir noch folgende Idee:
Die DKG könnte darauf hinwirken, dass sich eine AG Jugend (z.B. Alter: max. 25 Jahre) gründet.
Mögliche Vorteile:
- Vernetzung
- auch nicht DKG-Mitglieder können Mitglied werden und haben die Möglichkeit sich einzubringen
- die Jugend ist dort unter sich und wird vmtl. ganz andere Ansätze für ihre AG wählen, als wir "Alten" dies tun würden
- eine solche AG könnte bewirken, dass sich mehr junge Menschen für Kakteen begeistern (falls die AG in der Richtung aktiv werden würde)

LG

Mandy

Max
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Re: Mitgliedergewinnung - Ideensammlung

Beitragvon Max » 8. Oktober 2015, 21:18

Hallo zusammen,

meine spontane Idee: eine Art Mitglieder-/Sammler-Landkarte
Soll heißen, dass man sich auf eurer Website mit seiner Sammlung registrieren kann. So können leidenschaftliche Sammler, die in räumlicher Nähe wohnen, jedoch noch nie Kontakt zu einander hatten mit ihren Pflanzen zusammenfinden. Es gibt viele Sammler (und natürlich auch DKG-Mitglieder, wie ich), die eigenständig ihr Hobby betreiben, ohne dabei einer Ortsgruppe o.ä. anzugehören. In diesem "Netzwerk" könnte man dann für die DKG Werbung machen!

Oft aber ist es auch der Altersunterschied, der die Jüngeren abhält an Treffen, Börsen, etc. teilzunehmen. Bei mir vor allem die kostbare Zeit. Hausbau, voll berufstätig, Familie, Sport und die mittlerweile fast zu kurz kommende Sammlerleidenschaft!

Viele Grüße
Max

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Markus Spaniol
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Re: Mitgliedergewinnung - Ideensammlung

Beitragvon Markus Spaniol » 9. Oktober 2015, 04:11

Max hat geschrieben:meine spontane Idee: eine Art Mitglieder-/Sammler-Landkarte


Gibt es bereits, siehe -> http://www.dkg.eu/cms/cs/index.pl?navid=1175&sid=c

BernhardA
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Re: Mitgliedergewinnung - Ideensammlung

Beitragvon BernhardA » 9. Oktober 2015, 12:02

Markus Spaniol hat geschrieben:
Max hat geschrieben:meine spontane Idee: eine Art Mitglieder-/Sammler-Landkarte


Gibt es bereits, siehe -> http://www.dkg.eu/cms/cs/index.pl?navid=1175&sid=c


Ja, in der Sache scheint das zu existieren, aber:
1. es wird offensichtlich nicht so häufig genutzt.
2. es reagiert niemand wenn man sich da eintragen möchte.

Da bräuchte es also eine grundsätzliche Veränderung. Ich stelle mir ein System vor in dem jeder selbst die Verantwortung trägt für seinen Eintrag.
Denken wir noch ein Stückchen weiter, wäre vielleicht so eine art Who’s Who der Kakteenfreunde ganz spannend.

Gruß Bernhard

BernhardA
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Re: Mitgliedergewinnung - Ideensammlung

Beitragvon BernhardA » 9. Oktober 2015, 19:11

Hallo zusammen,

zwei Punkte:

  • Ich denke, dass man für die Gewinnung von neuen Mitgliedern auch darüber nachdenken sollte wie man in einem Verein, Team, etc. zusammenarbeitet. Ich habe hierzu zu testzwecken mal einen Testserver aufgebaut: "Kakto.Net, die Arbeitsplattform für innovative KaktusClubs" Hintergründe, Anleitung habe ich mal ausgelagert um diesen Thread hier nicht zu sprengen: viewtopic.php?f=143&t=3200
  • Der Kausalzusammenhang zwischen Anzahl an Kakteen und der Mitgliedschaft in einem Kakteenverein, ob regional oder überregional: gehen wir davon aus, dass die Mitglieder in einem Kakteenverein viele Kakteen haben, dann bleibt die Frage ob sie diese vielen Kakteen haben weil sie im Kakteenverein sind oder ob sie im Kakteenverein sind weil sie viele Kakteen haben. Ich gehe mal davon aus, dass erst die Anzahl an Kakteen wächst - vielleicht auf 50 bis 100 Pflanzen und dann die Frage nach DKG oder regionalem Kaktusverein kommt. Nun, zurück zur Initiative für mehr Mitglieder: eine Kernfrage ist damit für mich:
wie schaffen wir es, dass möglichst viele Menschen über 50 Kakteen zuhause haben?

Gruß Bernhard

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K.W.
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Re: Mitgliedergewinnung - Ideensammlung

Beitragvon K.W. » 12. Oktober 2015, 23:47

Kurze sehr individuelle Antwort;

50 Kakteen und andere Sukkulenten - ein Scherz!!! ;)

Seit Jahrzenten kultiviere ich tausende Pflanzen.
Ich habe 40 Jahre Kakteen kultiviert, ohne einem "Verein" oder einer Gesllschaft anzugehören.

Das funktionierte sehr gut, viele informelle und individuelle Kontakte und Verbindugen.

Vor fünf oder sechs Jahren nötigte mich mein "Bester Kakteenfreund" mich der DKG anzuschließen.
Notwendig ist das aber nicht. . .
Obwohl es noch mehr Kontakte und Verbindungen bringt. . . :D

Wenn man ein eigenes Netzwerk hat, wozu eine "Gesellschaft" ???


Beste Grüße

K.W.


PS wozu müssen möglichst viel Menschen 50 oder mehr Kakteen zuhause haben?
PPS müssen wir nicht die Menschen erreichen, die 50 oder mehr Kakteen zuhause haben?
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Mandy
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Re: Mitgliedergewinnung - Ideensammlung

Beitragvon Mandy » 15. Oktober 2015, 14:11

Hallo Zusammen,

mich hat folgende Zuschrift erreicht:

Initiative "Neue Wege für mehr Mitglieder"



Sehr geehrte Frau Grätz,



obwohl ich einer der ältesten IT-Spezialisten bin und immer noch täglich stundenlang vor

dem PC sitze, so finde ich die DKG „einzigartig“ und hilfsreich. Über Ihre monatlichen Fach-

zeitschriften freue ich mich schon im Voraus und ich verschlinge diese richtiggehend. Daher

bedauere ich es sehr, dass die Mitgliederzahl der DKG ständig abnimmt. Evtl. helfen Ihnen

hierzu ein paar Gedanken oder regen zur Diskussion an.



Zurückführend auf die derzeitigen elektronischen Medien (Facebook, Twitter …) und

die - aufgrund der Fülle an Informationen, Ablenkungsmöglichkeiten und anderer Verpflich-

tungen (z.B. Pflege der Eltern) - immer knapper werdende, zur Verfügung stehende Zeit

haben sich neuartige Kommunikationswege aufgetan. Man sieht dies nicht nur auf Tagungen

oder im Urlaub (Personen sitzen alleine in Hotel-Sesseln in der Lobby und hacken neueste

Nachrichten und Bilder in den Laptop) oder in S-Bahnen (mehrere Freundinnen sitzen sich

gegenüber und schauen jeder für sich in ihre Mobiltelefone; ein Gespräch wie früher findet

nicht statt), sondern erkennt dies grundsätzlich im alltäglichen Leben (Prozesse in der Arbeit

ändern sich, es wird immer weniger auf Papier „gelesen“, kurze elektronische Nachrichten

und Abstracts, fachliche Suche über Google anstatt in Lexika oder Fachbüchern, dauerhafte

Erreichbarkeit des Einzelnen, elektronische Börsen, elektronische Spiele, elektronische Platt-

formen zum Informationsaustausch, zum Einkauf und sich Kennenlernen etc.). Sogar bei

größeren Festivitäten (z.B. Hochzeiten) durfte ich dieses Jahr die Veränderungen erleben

(Shows und Musik über Laptop anstatt Live-Musik und individuelle Spiele).

Die Folge sind

ð Alte Strukturen und Firmen brechen zusammen und neue werden zum Erfolg geführt.

Wie Sie selbst schrieben gibt es „ein regelrechtes Vereinssterben“. Ähnlich sieht es

auch im Verlags- / Buchwesen aus. Alte Verlage büßen an Auflagen ein und elektro-

nische Bücher / Zeitungen nehmen zu. Google, Facebook und Co. sind in aller Munde.

ð Es werden weniger Bücher gekauft, insbesondere weniger Fachbücher und Lexika

(die Fachbuchgeschäfte in der Nähe von Universitäten reduzieren sich auf ein Minimum;

die Auflagen von Fachzeitschriften nehmen rapide ab; Buchgeschäfte haben

wirtschaftliche Probleme, Lexika werden ersetzt durch Google-Recherchen)

ð Die elektronische Informationsflut nimmt erheblich zu (ich erhalte Informationen zu

neuesten Nachrichten aus dem IT-Bereich, neue Produkte etc. in der Größenordnung

15 bis 20 täglich mit jeweils bis zu 15 Anhängen !); Rechnungen, Bankgeschäfte … funk-

tionieren größtenteils nur noch elektronisch (die Kassenhallen von Banken und Sparkassen

sind immer mehr unrentabel).

ð Private Treffen nehmen ab, da man „keine Zeit“ mehr hat. Rentner haben täglich

Termine in diversen Sportvereinen (Fitness, Sauna, Bogenschießen), in Fortbildungsinsti-

tutionen, bessern ihre immer geringer werdende Rente auf, arbeiten ehrenamtlich oder

kommunizieren elektronisch mit ihren Freunden bzw. erstellen elektronische Fotobücher

im Internet. All dies findet unter Ausschluss einer direkten Kommunikation statt (wenn man

mal von Telefonaten absieht). Die Kommunikation in einer Gruppe, der Kegel- / Schafskopf-

abend bei einem Glas Bier etc. werden aufgegeben, da keine Zeit mehr dafür bleibt.

ð Termine müssen lange im Voraus vereinbart werden und laufen dann unter „Zeitdruck“ ab

(wegen anderer Vor- / Nachtermine); insbesondere bedarf es immer eines „aktiven“ Partners

der Monate im Voraus einlädt und regelmäßig darauf hinweist. Trotzdem kommen zu

Pensionärstreffen, Studien- / Abituriententreffen … immer weniger Teilnehmer (konnte ich

erst kürzlich feststellen). Vielleicht gibt es auch zu viele Termine ?

ð Die Schlankheitswelle führt dazu, dass Schweinsbraten, Spezi, Bier … auf der negativ geprägten

Strichliste verzeichnet werden. Man macht eher Sport, isst am Abend gar nichts oder einen

Yogurt mit einem Glas Wasser ;-)

Der Mensch wird immer mehr durch die neuen Strukturen geprägt. Er versucht durch Schnelligkeit und

„Abkürzungen“ seinen Tagesablauf in den Griff zu bekommen (z.B. liest nur noch Abstracts, überfliegt

Nachrichten, schaut Nachrichten im Fernsehen anstatt dicke Zeitungen zu konsumieren). Er isst „schnell“

um die Ecke etwas. Seine „Einsamkeit“ (Studenten-Wohngemeinschaften werden übergeführt in isolierte

Apartmenthäuser, die herkömmlichen Diskotheken werden transformiert, Internet-Cafes werden

eröffnet, die Zeiten am PC und iPad - ob beruflich oder privat - nehmen zu) versucht er durch

elektronische Kommunikation zu verbessern. Andererseits zieht es den Menschen von heute verstärkt

in ein Zweiergespräch um Hilfe und Beratung zu bekommen (z.B. Bankberatungen, psychologische

Sitzungen, direkte Kommunikation mit einem Freund, Telefongespräch mit User Help Desk). Zur

Entspannung geht er auch gerne mal „gut“ essen zum Italiener, Vietnamesen etc. Der heutige Mensch

liebt es etwas „visuell“ aufzunehmen. Als Konsequenz daraus könnten Vereine sich entsprechend

anpassen:


Werbung (wichtig: „in der Kürze liegt die Würze“)

+ Kakteen haben meist „Stacheln“ und sind daher nicht immer sehr beliebt. Es gibt aber auch

viele sukkulente Pflanzen, die keine Stacheln besitzen, viel blühen und in der Bevölkerung

beliebt sind (vertrocknen nicht; geringer Pflegeaufwand insbesondere bei „wenig“ Zeit; machen

sich gut neben einem PC). Daher sollten diese stärker berücksichtigt werden (z.B. Weihnachts-

sterne, Lithops, Yucca, Aloe, Sedum, Hoya / Wachsblume) ohne die „stacheligen“ Vertreter hierbei

zu vergessen. DKG ist nicht nur eine „Kakteen“-Gesellschaft (sondern eine Sukkulenten-Gesell-

schaft) die gerade in der heutigen stressigen Zeit ihre Berechtigung hat !

+ Reklame auf Messen (z.B. Blumenmesse in München, Multimedia-Messen, Handwerks-Messe)

oder in Geschäften / Gärtnereien (z.B. Seebauer …) machen, wo viele Menschen daran

vorbeilaufen (evtl. sogar in Fußgängerzonen, auf Flohmärkten …)

+ Reklame in örtlichen Zeitungen (z.B. Hallo) anstoßen, die jeder Haushalt bekommt

+ Reklame in örtlichen Reklameblättern (Norma, Tengelmann, Rewe, Edeka, Aldi) machen, falls dort

gerade mal Kakteen angeboten werden (?)

+ Infos in die Schulen bringen (evtl. dass im Botanik-Unterricht mal eine Stunde zu Sukkulenten

erzählt wird mit Anschauungsmaterial); PS: Das mit der Urlaubsfreizeit finde ich SUPER !

+ Fachveröffentlichungen in Blumenzeitschriften oder in Haus- / Wohnungszeitschriften

+ evtl. mal die Altersstruktur oder männlich/weiblich oder die Orte etc. der bisherigen Mitglieder

analysieren -> daraus Verbesserungsvorschläge ableiten (z.B. mehr die Damen ansprechen ? evtl.

fehlen die 30 bis 50 Jährigen ? verstärkt Städter ansprechen ? )

+ elektronische Medien mehr einbeziehen ? (s.o.; Artikel neben Papier auf elektron. Medien

anbieten wie bei Zeitungen auch; elektron. Datenbank; Sukkulenten-Portal und elektron. Hinweis

darauf; elektron. Werbeeinblendungen …)

+ evtl. Artikel (siehe Punkt 3) anderen Zeitungen / Tageszeitungen / Zeitschriften anbieten zur

Veröffentlichung



2. Vereinstreffen

+ zu einem Treffen mit einem Anfahrtsweg von 25 – 35 km kommt man selten oder nie,

daher evtl. variable Orte festlegen, sodass man nicht jedes Mal weit fahren muss

(auch größere Orte / Randgemeinden von Städten mit größerem Einzugsgebiet wählen, weniger

Hinterhofkneipen in abgelegenen Gemeinden)

+ Vereinstreffen seltener organisieren (das was selten ist, ist mehr wert ;-) zudem hat man ja wenig

Zeit)

+ Vereinstreffen attraktiv gestalten (z.B. Einladung mit Vortragsthema, evtl. das Thema

erweitern um Aspekte wie „Kakteen und Gesundheit des Menschen“, „Kakteen und Gefahren“,

„Kakteen im Urlaub“ (z.B. Mexiko, Brasilien …), „sukkulente Krankheiten“, „Sukkulenten im Büro“)

+ Vereinstreffen zusammen mit Kakteenschau oder nur Verkauf / Verschenken von Kakteen

der Mitglieder organisieren (jeder hat Ableger und möchte diese nicht gerne wegwerfen ;-) Freude

einem anderen bereiten stärkt jeden Menschen)

+ Einladen von nahen Blumenfachgeschäften, Kakteenhändlern / -züchtern (oder Buchhändlern, Reise-

unternehmen)

(z.B. suche ich seit langem Baldrian für Kakteen; der Kauf über Internet ist aber verh. teuer wegen

Porto;

auch ist Kakteenerde vom Kakteenzüchter besser als die Einheits-Großmarkt-Erde); anstatt daher 30

oder 40 km – oft vergeblich - zu einem Blumengroßhändler zu fahren fährt man lieber auch mal 30 km

zu einer DKG-Veranstaltung; zu Fachvorträgen wie „Krankheiten bei Sukkulenten“ könnten Buchhändler

die dazugehörige Literatur anbieten; bei Lichtbildervorträgen über „Kakteen in Mexiko“ könnte TUI oder

ein lokales Unternehmen Reisen dazu vorstellen) -> damit hätte man mit einem Besuch einer Veran-

staltung gleich „mehrere Fliegen mit einer Klappe geschlagen“

+ evtl. Mittelklasselokale nehmen (nicht nur Schweinsbraten oder Sülze; auf die neue Kochart (z.B. Mit-

telmeerküche, Chinese …) achten)

+ mehr Wert auf Veranstaltungen mit Vorführen von Kakteen legen („visuelles“ Präsentieren)

+ in den Vereinstreffen Hilfe bei der Unterstützung in Form elektronischer Medien anbieten (z.B. wo

kann ich mich informieren ?); auf Zweiergespräche Wert legen; wie teilweise schon gemacht private

Sammlungen vor Ort vorstellen; in den Ortsgruppen oder auch in der DKG einzelne Mitglieder benennen,

auf die man bei persönlichen Problemen zu Krankheiten, Beschaffungen, allg. Fragen … zugehen kann

(z.B. welchen Kaktus schenke ich einem Hochzeitspaar / einem 15 jährigen Kind ? gibt es nette Gratula-

tionstexte dazu ?) damit wird die Zweier-Kommunikation verstärkt („User Help Desk“)



3. Fachzeitschriften (DKG-, AG-Zeitschriften)

+ b.Bedarf alle 2 Monate die Zeitschrift versenden;

ein Beispiel hierfür sind Reklamesendungen die täglich kommen und daher wenig Beachtung finden;

dicke Tageszeitungen schafft keiner mehr zu lesen; viele abonnieren nur noch Wochenenend-Zeitungen;

viele Vereine und Organisationen (Herz-, ADAC-, Hausbesitzer-, Koch-, Arzt-, Wohlfahrtsverbände, Kirche)

versenden monatlich ihre Zeitschriften mit denen man schon – gerade in stressigen Zeiten und nach Ur-

lauben - belastet ist und oft nur noch überfliegt

(im Falle der DKG-Zeitschrift könnte man zudem Kosten sparen; allerdings wäre dies sehr schade, da ich

mich jedesmal - im Gegensatz zu vielen anderen Monatszeitschriften - schon auf die DKG-Zeitschrift

freue)

+ Tipps für den täglichen Gebrauch geben (z.B. Umpflanzung, Vermehrung, Temperatur / Aufstel-

lungsorte im Winter, Umgang mit Krankheiten bei Sukkulenten, notwenige Hilfsmittel; was

machen bei Stacheln in der Hand ? Kakteen als Mitbringsel im Urlaub? / Zollvorschriften und Naturschutz-

vorgaben etc.)

+ Schnittstellen-Themen zu Sukkulenten aufgreifen (z.B. welche sind giftig ? welche sind ein Rausch-

mittel ? welche können als Medizin / Nahrungsmittel / Wasserersatz verwendet werden ? wo wachsen

Kakteen / Sukkulenten ? Wie kann man Sukkulenten in die Urlaubsplanung einbeziehen ? welche

Reiseveranstalter bieten Reisen mit Besichtigung / Infos zu Sukkulenten an ? Kakteen in der Archi-

tektur !? (Kakteen als Vorbild für architek. Bauweisen; Sukkulenten zur Gestaltungsplanung in der

Innenarchitektur aber auch bei Wintergärten oder Eingangshallen / in Flughäfen); Sukkulenten

bei der Planung von Kreisverkehr (anstatt langweiliger toter Flächen; andere Länder machen dies vor);

Kakteen im Business (z.B. Kakteen-Garten mit Cafe in einem Business-Center wirkte Wunder),

Sukkulenten in der Erziehung / in der Schule ? Kakteen und Länder; Kakteen in afrikanischen „Donner-

Röhren“; Kakteen in botanischen Gärten wie z.B. in Monaco, Zürich (Artikel fand ich letztens super !)

oder speziell auch in Deutschland wie in Berlin, Hamburg, Frankfurt, München …)

+ evtl. Sukkulenten-Zeitschrift („andere Sukkulenten“) und DKG-Zeitschrift zusammenbringen ?

(PS: ich war erstaunt, dass es noch weitere AG-Gruppen-Zeitschriften gibt, die mich sehr interessieren

würden und die den Oberbegriff „Sukkulenten“ betreffen)

+ daher auch: Infos aus den AGs in die DKG-Zeitschrift bringen

+ wichtig: daran denken, dass auch Hobby-Kakteen-Liebhaber angesprochen werden sollen, nicht

nur Profis, studierte Botaniker oder jahrelang erfahrene Kakteen-Liebhaber und -Forscher ! Begriff

wie Chlorophyll, Assimilation, nelkenartig, selbststeril, panaschiert, Cristate … sind Laien nicht immer

im Detail geläufig und das Abitur – wenn vorhanden – liegt meist lange zurück ;-)

daher bitte auf Verständlichkeit der Artikel achten oder markieren (für Fachleute, für Liebhaber, für

Hobby-Personen), bei Bedarf ein Glossar beifügen oder noch besser in Artikeln auf den ein oder

anderen Fachbegriff näher eingehen

+ welche Familien, Arten … gibt es überhaupt bei den Sukkulenten / Kakteen ? (ich war z.B. höchst erstaunt,

dass es 80 Familien mit 12.500 Arten gibt; auch war für mich neu, dass die Taxonomie sich laufend

verändert und teilweise die Namen der Sukkulenten sich gleichfalls ändern); wie entsteht überhaupt

ein Sukkulenten-Name und wie ist dieser zusammengesetzt ? warum besitzen viele Sukkulenten

deutsche Namenszusätze ? wo kann ich einen gekauften Kaktus / eine gekaufte Sukkulente ohne

Namensschild einordnen / finden ?

+ evtl. mehr Reklame von Blumenversandhäusern oder großen Blumengeschäften (z.B. Dehner,

Seebauer) um Kosten zu decken und örtliche Infos zu den Mitgliedern zu transportieren;

Insbesondere Kakteengärtnereien wären interessant (z.B. Kießling in der Nähe von Salzburg; viele fahren

mal im Urlaub dort hin oder wohnen nicht weit weg in Deutschland)

+ sehr gut finde ich die Ankündigungen von örtlichen Messen oder im benachbarten Ausland wie

Österreich / Schweiz (nur weiter so; evtl. auch Messen in Belgien, Frankreich, Polen …?)

+ gibt es auch in Polen, Frankreich, Spanien, GB, Mexiko, USA … Kakteen-Gesellschaften ? könnte es

Sinn machen mal die ein oder andere Veröffentlichung zu übersetzen und in DKG zu bringen ?

(dies spart evtl. Geld und erweitert den Horizont; andererseits: Genehmigungen müssen geholt

werden und Übersetzungsaufwand !)

+ DKG-Fachzeitschriften ergänzen durch elektron. Medien (wie bei SZ auch …); evtl. elektron. Abstracts;

PS: weniger für mich, aber für die Jugend und iPad-Liebhaber ;-)

+ evtl. AG-Zeitschriften reduzieren (?) um Übersichtlichkeit und klare Strukturen zu bieten; evtl. in

DKG-Zeitschrift integrieren (z.B. Kakteen auf Briefmarken); die Ergebnisse der AGs könnten alle

interessieren; welche AGs bieten eigene Zeitschriften an ? was bieten die AGs speziell ?



Ich finde auf jeden Fall die DKG und deren Zeitschrift super und hörte viel zu spät von diesem Verein.

(warum ? zu wenig Werbung ?)

Leider bekam ich noch nicht den gesamten Umfang der Möglichkeiten des Vereins mit (wahrscheinlich weil die

zuständigen Ortsgruppen für mich zu weit weg sind und ich nicht weiß welche ?), insbesondere der AGs

und sonstiger Zeitschriften, Unterstützungsmöglichkeiten, die Möglichkeiten einer Zusammenarbeit (wie

kommuniziert man ? trifft man sich 1 x im Jahr bzgl. adminstrativer Tätigkeiten / AGs / Initiativen / Arbeits-

schwerpunkte ?) etc. Daher könnte auch der ein oder andere Vorschlag hinfällig sein. Auf jeden Fall möchte

ich die Vorschläge nicht als Kritik ansehen, sondern als generelle Diskussionsbeiträge mit dazugehörigen

Vor- und Nachteilen um neue Mitglieder zu werben ohne die alten zu verschrecken.

Vielen Dank auf jeden Fall für die tolle DKG-Zeitschrift !!!

Auch durfte ich inzwischen einige Mitglieder der DKG kennenlernen (persönlich oder über mail) und stellte fest,

dass alle sehr hilfsbereit, freundlich, hoch kompetent und kommunikativ waren.

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Re: Mitgliedergewinnung - Ideensammlung

Beitragvon K.W. » 15. Oktober 2015, 23:38

"Na warte sagt Schwarte- ... " Zit.


Damit wurde ja alles gesagt, der Thread könnte geschlossen werden! :)




Mandy, herzliche Grüße und 1000 Dank für die Veröffentlichung,

K.W.


PS >>> ach, wenn es doch so einfach wäre. . .
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Re: Mitgliedergewinnung - Ideensammlung

Beitragvon BernhardA » 19. Oktober 2015, 19:28

Wow, das sind mal eine Fülle an Punkten.
@Mandy: ein großes Dankeschön an deinen Ideengeber. Ich freue mich auf unser Treffen im Dezember, wenn's an's Auswerten geht.

Ein Punkt kam mir gerade im Gespräch am Telefon:

Was könnten denn Hinderungsgründe sein, warum ein Mexikoreisender die Fotos von seinem frisch fotografierten Aztekium valdezii nicht in der KuaS präsentiert?
Ich könnte mir denken, dass es folgende Punkte sind:
  • Stigmatisierung, also die Angst vor der folgenden Denke: "wer am Standort war, hat auch Samen oder Pflanzen mitgenommen"
  • Diebstahl: Die Angabe der Adresse im Journal, ist so manchem nicht vielleicht nicht geheur.

Könnte für dieses Dilemma eine Lösung sein, dass in der KuaS Beiträge unter einem Pseudonym oder Anonym veröffentlicht werden können?
Bzw. gibt's das heute schon?

Gruß Bernhard

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Re: Mitgliedergewinnung - Ideensammlung

Beitragvon nobby » 19. Oktober 2015, 21:39

Auch wenn es am Thema "Mitgliedergewinnung" vorbeigeht:

Bernhard fragt:
Was könnten denn Hinderungsgründe sein, warum ein Mexikoreisender die Fotos von seinem frisch fotografierten Aztekium valdezii nicht in der KuaS präsentiert?


1. Ich gehe nicht davon aus, dass die Autoren der KuaS und die DKG-Mitglieder gegen Gesetze verstoßen, so dass die Frage hinfällig ist.
2. Zum Glück ist der Pflanzendiebstahl bei den bisherigen KuaS-Autoren kein Problem und ich hoffe, dass Du da keinen auf dumme Ideen bringst - das wäre dann von Deiner Seite so etwas wie "Anstiftung zu einer Straftat".

Man kann und sollte also - wie bisher - unter seinem richtigen Namen publizieren.
Ich finde es gut, dass Interessierte !!! (und damit meine ich wirklich Interessierte) so die Möglichkeit haben, mit den Autoren in Kontakt zu treten, wie es bisher ja üblich ist.

Herzliche Grüße
Nobby

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Re: Mitgliedergewinnung - Ideensammlung

Beitragvon BernhardA » 19. Oktober 2015, 22:39

nobby hat geschrieben:Auch wenn es am Thema "Mitgliedergewinnung" vorbeigeht:

Bernhard fragt:
Was könnten denn Hinderungsgründe sein, warum ein Mexikoreisender die Fotos von seinem frisch fotografierten Aztekium valdezii nicht in der KuaS präsentiert?


1. Ich gehe nicht davon aus, dass die Autoren der KuaS und die DKG-Mitglieder gegen Gesetze verstoßen, so dass die Frage hinfällig ist.
2. Zum Glück ist der Pflanzendiebstahl bei den bisherigen KuaS-Autoren kein Problem und ich hoffe, dass Du da keinen auf dumme Ideen bringst - das wäre dann von Deiner Seite so etwas wie "Anstiftung zu einer Straftat".

Man kann und sollte also - wie bisher - unter seinem richtigen Namen publizieren.
Ich finde es gut, dass Interessierte !!! (und damit meine ich wirklich Interessierte) so die Möglichkeit haben, mit den Autoren in Kontakt zu treten, wie es bisher ja üblich ist.

Herzliche Grüße
Nobby


Hallo Norbert,
du hast recht, ich hätte das etwas ausführlicher beschreiben sollen, wie ich auf den Zusammenhang "Pseudonym = mehr Mitglieder" komme:

Wenn ich davon ausgehe, dass ein Großteil der DKG-Mitglieder aufgrund der KuaS Mitglied in der DKG sind, dann kam mir die Frage, wie man die KuaS noch spannender machen könnte um noch interessanter für Neumitglieder und Bestandsmitglieder zu werden. Im Gespräch mit anderen Kakteenfreunden habe ich in den letzten Monaten öfter zu hören bekommen, dass die KuaS nicht mehr so spannend sei, da die ganzen "neuen Sachen" da nicht mehr drin sind, sondern irgendwo anders vorgestellt würden. Nun, wenn da etwas dran sein sollte, dann käme im nächsten Punkt die Frage warum das so ist. Aus meiner Perspektive sehe ich hier zwei Sachen:
  1. es werden einfach weniger Kakteen entdeckt als vor 30 Jahren und/oder
  2. es gibt Gründe, die die Autoren davon abhalten, dass Sie Artikel für die KuaS bereitstellen bzw. es gibt Orte an denen eine Bereitstellung spannender, einfacher, interessanter ist.
Punkt 1 können wir wohl nicht beeinflussen (Es sei denn die DKG schickt eine Kaktus-Expedition los, die dann mit GoPros bestückt den Sofa-Kakteenfreund mit Live-Streams versorgt, der dann gleichzeitig mit Satellitenunterstützung und hochauflösenden Fotos die Suche vor Ort unterstützt - das wäre also eine Art "Cacti-Cloud-Expedition" - kommt bestimmt irgendwann, brauchen wir uns also nicht heute drum kümmern)
Punkt 2 sieht für mich kurzfristig interessanter aus, da möglicherweise einfacher zu beeinflussen.
Gehen wir also der Frage nach warum jemand keine Beiträge über seine Mexikoreise einreicht, dann könnten das diverse Gründe sein
Persönliche Gründe wie "keine Zeit", "keine Lust", "möchte nicht im Rampenlicht stehen", irgendeine Nase passt ihm nicht oder was auch immer oder eben auch so Dinge wie "Angst vor Stigmatisierung". Aus meinen Gesprächen mit diversen Ortsgruppenmitgliedern und anderen Kakteenfreunden, kann ich definitiv sagen, dass mit zunehmender Bedeutung des Themas "Artenschutz" die Angst vor einer Stigmatisierung bei einer Mexikoreise steigt. Egal ob sich ein Mexikoreisender Kakteenfreund korrekt verhält oder nicht, wenn er nach Hause kommt, steht unausgesprochen die Frage im Raum "gehört er zu den 2% schwarzen Schafen oder hat er sich korrekt verhalten?"

Gegen eine solche Stigmatisierung sehe ich zwei Lösungen: Legalisierung oder Anonymität.
Auf das Thema Legalisierung haben wir wohl wenig Einfluss.
Die meisten Reisenden/potentiellen Autoren wählen für sich also die Anonymität. Sie sind anonym und bleiben anonym. Die Frage sehe ich also darin ob wir dieser Anonymität eine Stimme, einen Raum geben wollen oder eher nicht. Dass es spannend ist mit Menschen in Kontakt zu treten verstehe ich absolut. Aber das könnte man ja durchaus in einem zweiten Schritt klären, wie das technisch umsetzbar ist.

Gruß Bernhard

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Re: Mitgliedergewinnung - Ideensammlung

Beitragvon nobby » 20. Oktober 2015, 07:07

Guten Morgen Bernhard,

Gegen eine solche Stigmatisierung sehe ich zwei Lösungen: Legalisierung oder Anonymität.


Ich bevorzuge den dritten Weg, wie er auch vom Vorsitzenden Deiner Ortsgruppe gewählt wurde (siehe KuaS Oktober 2015).
Ich schreibe einfach einen Beitrag über eine solche Reise für die KuaS!

Gruß Nobby

PS: Warum herumeiern, wenn es einfach geht!


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