Initiative „Neue Wege für mehr Mitglieder“ stellt sich vor

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K.W.
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Re: Initiative „Neue Wege für mehr Mitglieder“ stellt sich v

Beitragvon K.W. » 6. Januar 2016, 22:37

BernhardA hat geschrieben:Hallo zusammen und einen guten Start ins neues Jahr!

Schön, dass die Diskussion hier wieder losgeht. Mandy, Daniel und ich hatten ja im Dezember ein seeehr intensives Wochenende und haben 2 Tage gegrübelt und sortiert was dieses ganze Thema hier betrifft. Wir sind noch am Sortieren und bereiten eine Vorstellung der Ergebnisse beim Vorstand im Februar vor.

Einen Punkt unserer Ergebnisse möchte ich hier aber schon einmal aufführen, weil er gerade in der Diskussion so brandfrisch wieder aufgekommen ist. Es ist die Frage nach unserer Außenwirkung. Das zieht sich durch alle Bereiche, ob Website der DKG ob Ortsgruppe oder, oder, oder. Immer wieder auffällig: je intensiver sich Menschen mit einer Sache beschäftigen umso weniger achten sie darauf wie ihr Handeln auf Außenstehende wirkt. Das ist aber essentiell wichtig, wenn man Neulinge ansprechen möchte! So zehre ich z.B. immer wieder davon, dass meine Freundin (31 Jahre) 1-2 Mal im Jahr Kontakt mit meinen Leuten aus der Ortsgruppe hat. Danach darf ich mir immer lange Vorträge anhören.... Manches kann man dann verbessern und anderes eben nicht sofort. Oder ich habe meine beiden Kakteen-Websiten, die ich betreue (http://www.ag-eh.com und http://www.vkw-kakteen.de) sowohl Kakteenfreunden als auch völlig Außenstehenden gezeigt und um Feedback gebeten. Bei einigen Punkten habe ich mich bewusst gegen die Vorschläge aus der Ortsgruppe und für "fremde" Vorschläge entschieden, weil der Hauptzweck einer Website darin liegt "Neulinge" anzusprechen.

Warum ich aber hier so auf der Außenwirkung herum hacke ist der letzte Post von Thomas.
Auch ein Forum ist ein Ort mit einer Außenwirkung. Wir wuseln hier im Forum, haben über die Jahre hinweg vielleicht sogar eine eigene Sprache, einen eigenen Umgangston etabliert und den einen oder anderen kennt man vielleicht sogar persönlich. All das kann man jedoch als Neuling nicht sofort sehen. Wenn dann jemand so was schreibt wie "ich glaube eher, dass das Problem Du selbst bist!" dann ist das für den Empfänger der Nachricht kein schöner Blumenstrauß. Was ich aber viel gravierender finde ist die Gesprächskultur, die sich Neulingen darin offenbart. Ein Neuling hier im Forum weiß nicht ob die zwei sich kennen, ob der Schreiber immer so "laut" unterwegs ist, ob das ironisch war oder was auch immer. Ein Neuling wird dadurch sicherlich nicht denken "schön, was für eine tolle Gemeinschaft!" Vielleicht bekommen wir damit weitere Mitglieder, die auf der Suche sind nach einem "Fight Club" - aber ist das unser Ziel?

Das mal so als Denkanstoß: bitte, bitte - etwas reflektierter Schreiben!!

Danke!

Gruß Bernhard



Guten Abend Bernhard,

freut mich von Dir zu lesen! (Es gibt sie also noch, die Initiative. . . :) und auch noch seeeehr intensiv. . . ;) )
Noch mehr freut mich, dass Du in dem letzten Absatz Deines Beitrages, einen sehr wichtigen Punkt angesprochen hast, danke!
Dieser Distanz bedingte Verlust von einfachsten Umgangsformen, man sollte sich seiner bewußt sein und ihm entgegen wirken.
Da hilft oft schon eine "Anrede" und eine "Schlußformel"; dass würde ich noch nicht einmal als reflektierteres Schreiben bezeichnen - nur normal höflich!


Beste Grüße

K.W.


PS Als ich im Lauf des Tages die Beiträge von Falko 2012 lesen durfte, sah ich die Antworten schon von mir - leider voll und ganz eingetroffen. . . ;)

PPS Auch ich habe meine Primärbeziehung gelegentlich zu einem Besuch der Zweigvereinsabende überreden können; also genau genommen zweimal.
Zu jedem der beiden Zweigvereine je einmal! Was ich mir danach anhören musste. . . gipfelte in dem Ausspruch: dann melde Dich doch lieber in einem
Karnevalsverein an!
Bei den Zweigvereinen die mir bekannt sind, es sind nicht viele, wird sich auch bei bestem Willen nichts mehr ändern (sach ich jetzt mal so!).
Spätestens seit mir beim jährlichen Grillfest ein altgedienter Mexicofahrer seine Zahnprothese mit den Worten,
brauch ich für die Würstchen nicht, neben meinen Teller legte. . . :) :lol:
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michael
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Re: Initiative „Neue Wege für mehr Mitglieder“ stellt sich v

Beitragvon michael » 6. Januar 2016, 22:53

Hallo zusammen,

K.W. hat geschrieben:Spätestens seit mir beim jährlichen Grillfest ein altgedienter Mexicofahrer seine Zahnprothese mit den Worten,
brauch ich für die Würstchen nicht, neben meinen Teller legte. . . :) :lol:


naja, manchmal kommt es eben ganz dick im Leben, das ist nunmal so. Nicht alle Ortsgruppen (ich mag das Wort auch nicht, aber so lautet nunmal die offizielle Bezeichnung) sind gleich. Gerade bei den OGs mit dem vorwiegend älteren Exemplaren findet man doch hin und wieder interessante Gesprächspartner, mit denen man fachlich sich super austauschen kann. Das fällt sicher jungen Menschen sehr schwer, man braucht vielleicht auch ein wenig Lebenserfahrung für sowas. Tja, ich kenne die Lösungen auch nicht, aber deswegen lehne ich nicht pauschal den Kontakt zu anderen ab!
viele Grüsse
michael
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Re: Initiative „Neue Wege für mehr Mitglieder“ stellt sich v

Beitragvon K.W. » 6. Januar 2016, 23:17

michael hat geschrieben:Hallo zusammen,
>>>
Gerade bei den OGs mit dem vorwiegend älteren Exemplaren findet man doch hin und wieder interessante Gesprächspartner, mit denen man fachlich sich super austauschen kann. Das fällt sicher jungen Menschen sehr schwer, man braucht vielleicht auch ein wenig Lebenserfahrung für sowas. Tja, ich kenne die Lösungen auch nicht, aber deswegen lehne ich nicht pauschal den Kontakt zu anderen ab!


Michael, Michael, Michael. . .

das war jetzt eines der freundlichsten Komplimente der letzten Jahre!

:oops: :oops: :oops:


Herzliche Grüße

Dein K.W.


PS ich lehne auch nicht pauschal den Kontakt zu Anderen ab! Besonders nicht zu Pflanzenfreunden: U30, weiblich, ungebunden, Rentnerbespaßungsorientiert. . .
Oh ha, das war jetzt Chauvi pur! Aber eben nur Spaß!!! :lol:

PPS Nein, es gibt Grenzen des "Guten Geschmacks" - auch für ältere Pflanzenfreunde. . .
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Re: Initiative „Neue Wege für mehr Mitglieder“ stellt sich v

Beitragvon Falko 2012 » 6. Januar 2016, 23:43

@ K.W.

Wie ich Deinen Beiträgen entnehmen, zählst Du zu den älteren Semestern.

Ich bin 34 & verheiratet (nur so am Rande)

Wenn ich es so machen würde, wie es fast alle anderen gemacht haben, würde ich aktuell ausschließlich auf www.kakteenforum.com posten & schreiben.

Dies halte ich jedoch für den falschen (und einfachen/bequemen) Weg - und entspricht auf nicht meinem Typus.

Kannst Dich also entweder an mich "gewöhnen" (in Streitkultur - muss ja nichts falsches sein, am Stammtisch sind mir solche Gesprächspartner bsp. lieber, weil man sich gut unterhalten kann (also in Bayern, wo man sich am Stammtisch auch bei gegenteiliger Meinung respektiert) - oder Du ignorierst mich.

Such es Dir aus :idea:

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Re: Initiative „Neue Wege für mehr Mitglieder“ stellt sich v

Beitragvon guiterrezii » 6. Januar 2016, 23:48

Falko 2012 hat geschrieben: würde ich aktuell ausschließlich auf http://www.kakteenforum.com posten & schreiben.


Ok, das erklärt so Einiges!
Kakteensammeln ist eine internationale, schwere Krankheit. Wer infiziert ist, ist nicht mehr zu retten !

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Re: Initiative „Neue Wege für mehr Mitglieder“ stellt sich v

Beitragvon gymnofan » 7. Januar 2016, 09:44

Hallo guiterrezii
ich glaube , da hast Du Falko falsch interpretiert, er schreibt dies ja im Konjunktiv, " wenn er wie andere ..., dann würde er ...."
daraus kann man doch nichts schließen und sich erklären lassen??

Vg
Gymnofan

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Re: Initiative „Neue Wege für mehr Mitglieder“ stellt sich v

Beitragvon guiterrezii » 7. Januar 2016, 13:25

Ja, ok, stimmt, Entschuldigung.
Wer Augen hat, sollte lesen können!
Kakteensammeln ist eine internationale, schwere Krankheit. Wer infiziert ist, ist nicht mehr zu retten !

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Re: Initiative „Neue Wege für mehr Mitglieder“ stellt sich v

Beitragvon Asclepidarium » 7. Januar 2016, 17:59

Hallo zusammen,

eine Rückkehr zur Sacharbeit wäre sicher eine gute Idee. Und eine noch bessere Idee ist sicher gewisse Beiträge und Beitragende einfach zu ignorieren.

Zum Problem und meinen Ansichten:

1. Die Ortgruppen (OG) werden in vielen Fällen nicht mehr zu retten sein. Dazu sind viele schon deutlich zu überaltert und zu träge.

2a. Die DKG über die OG retten zu wollen, ist somit für mich nicht der richtige Ansatz. Man muss die DKG selbst retten. Und danach die OG

2b. Und dazu muss man fragen, warum man überhaupt der DKG beitreten soll oder in der DKG bleiben soll.
- Schaut man sich das Forum hier durch, sind es im Wesentlichen nur zwei regelmäßig zitierte Gründe: die KuaS und die Samenverteilung. Ich persönlich würde hier in jedem Fall noch die umfangreiche Bibliothek nennen.
- Das die Samenverteilung ein Beitrittsgrund sein soll, ist hinreichend wiederlegt. Zu üppig ist das Angebot im Internet und in den Foren.
- Bleibt also die KuaS. Aber offensichtlich ist diese nicht so attraktiv oder so unbekannt, um die DKG wenigstens auf dem gegenwärtigen Mitgliedsniveau zu halten. Letztendlich fehlt aber hier die Datenlage.
- Meiner Ansicht nach sollte man sich die Mühe einer Frageaktion machen. Diese muss aber in den anderen vier Kakteenforen und hier im DKG-Forum stattfinden, ansonsten sind die Daten viel zu DKG-lastig.
- Die Frageaktion muss auch explizit die Erwartungen der DKG-Mitglieder und v.a. der Nicht-Mitglieder an die DKG und v.a. die KuaS abfragen. Geäußert wurde hier, die KuaS sei zu spezifisch. Mir persönlich ist sie viel zu unspezifisch und deutlich zu wenig fachlich. So wüsste auch ich, ob meine Veröffentlichungen in der DKG den Leser ansprechen, zu langweilig oder schon zu fachspezifisch sind.
- Für die Fragebogenaktion würde ich auch vorschlagen 12 Hefte der letzten 12 Jahre frei zum Download zur Verfügung zu stellen, um Nicht-Mitgliedern überhaupt einmal zu ermöglichen, eine KuaS in Ruhe zu sichten.

3. Man muss sich auch die Frage stellen, ob ein reines Printmedium wie die KuaS tatsächlich noch zeitgemäß ist. Die Konkurrenz frei zugänglicher Zeitschriften / -reihen ist groß. Und diese freien Zeitschriften sind teils deutlich fachspezifischer. Die FGaS macht es auch vor. Eine rein digitale Reihe und die Vereinzeitschrift auch noch zum Download. Davon ist die KuaS weit weg. Wohl aus ehemals guten Gründen. Nur ist die Frage, ob die Gründe noch zeitgemäß sind und man nicht einen Doppelweg gehen muss.

4. Die Diskussion zur Mitgliederwerbung nur hier im DKG-Forum zu führen halte ich für den falschen Weg. Diese Diskussion muss unbedingt auch in den anderen vier Foren (Flowerpoint, Haage, Spaniol, TS) geführt werden. Gerade dort sind besonders viele Nicht-DKGler unterwegs. Und nur diese können die Info liefern, warum Sie nicht in der DKG sind oder unter welchen Bedingungen sie sich einen Eintritt vorstellen könnten. Das hierbei unschöne Meinungen und Beiträge herauskommen werden ist klar. Die sollte man aber einfach ignorieren. Das führt eh zu nichts und schadet nur der DKG.

5. Man muss auch tatsächlich darüber nachdenken, ob fünf Foren einen Sinn machen und ob Joint Ventures nicht die bessere Lösung sind, um möglichst viele Personen anzusprechen. Angesichts der Kosten, die ein Forum mit sich bringt, wäre es evtl. schon eine Lösung, dieses Geld lieber gezielt in Werbung zu stecken. Die offensichtlich zahlreichen persönlichen Animositäten gegenüber anderen Foren sollten durch eine sachliche Abwägung ersetzt werden.

6. Die KuaS ist ein rein deutschsprachiges Magazin und damit im deutlichen Nachteil gegenüber vielen anderen. Ein Grund, warum z.B. Erstveröffentlichungen oder fachlicherer Beiträge schon lange (fast) nicht mehr vorhanden sind. Warum nicht Fachbeiträge auch digital und englischsprachig auf der DKG-Seite anbieten? Oder wenigstens englische Abstracts einbauen. Das macht Arbeit. Ist schon klar.

7. KuaS als Doppellösung auch digital als Download. Die weltweite Verbreitung dürfte erheblich steigen. Der FGaS schadet es offensichtlich nicht.

8. In den anderen Foren jeden Monat den Inhalt der aktuellen Kuas posten mit kurzer Inhaltsangabe und ein paar Bildern. Das sollte die Aufmerksamkeit doch erheblich steigern.

9. Wo ist die Werbung in den anderen Foren? Auf den Titelseiten sind keine Logos, keine Links. Die DKG steckt irgendwo tief in den Linklisten mit Dutzenden anderen.

10. Wo ist die Werbung bei den großen Kakteenhändlern? Ich weiß, dass es hier offensichtlich alte (?) Animositäten gibt. Die gehören bereinigt.

11. Die Rezensionen anderer Zeitschriften führt in der DKG einen Dornröschenschlaf. Nicht einmal die DKG-eigenen AG werden thematisiert, dabei könnten diese dies doch für die DKG im eigenen Interesse selbst machen? Was ist mit den zahlreichen anderen Zeitschriften? Null Info. Die FGaS macht es auch hier vor.
Viele Grüße

Ulrich Tränkle

Falko 2012
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Re: Initiative „Neue Wege für mehr Mitglieder“ stellt sich v

Beitragvon Falko 2012 » 7. Januar 2016, 21:57

Asclepidarium hat geschrieben:Hallo zusammen,

eine Rückkehr zur Sacharbeit wäre sicher eine gute Idee. Und eine noch bessere Idee ist sicher gewisse Beiträge und Beitragende einfach zu ignorieren.

Zum Problem und meinen Ansichten:

1. Die Ortgruppen (OG) werden in vielen Fällen nicht mehr zu retten sein. Dazu sind viele schon deutlich zu überaltert und zu träge.

2a. Die DKG über die OG retten zu wollen, ist somit für mich nicht der richtige Ansatz. Man muss die DKG selbst retten. Und danach die OG

2b. Und dazu muss man fragen, warum man überhaupt der DKG beitreten soll oder in der DKG bleiben soll.
- Schaut man sich das Forum hier durch, sind es im Wesentlichen nur zwei regelmäßig zitierte Gründe: die KuaS und die Samenverteilung. Ich persönlich würde hier in jedem Fall noch die umfangreiche Bibliothek nennen.
- Das die Samenverteilung ein Beitrittsgrund sein soll, ist hinreichend wiederlegt. Zu üppig ist das Angebot im Internet und in den Foren.
- Bleibt also die KuaS. Aber offensichtlich ist diese nicht so attraktiv oder so unbekannt, um die DKG wenigstens auf dem gegenwärtigen Mitgliedsniveau zu halten. Letztendlich fehlt aber hier die Datenlage.
- Meiner Ansicht nach sollte man sich die Mühe einer Frageaktion machen. Diese muss aber in den anderen vier Kakteenforen und hier im DKG-Forum stattfinden, ansonsten sind die Daten viel zu DKG-lastig.
- Die Frageaktion muss auch explizit die Erwartungen der DKG-Mitglieder und v.a. der Nicht-Mitglieder an die DKG und v.a. die KuaS abfragen. Geäußert wurde hier, die KuaS sei zu spezifisch. Mir persönlich ist sie viel zu unspezifisch und deutlich zu wenig fachlich. So wüsste auch ich, ob meine Veröffentlichungen in der DKG den Leser ansprechen, zu langweilig oder schon zu fachspezifisch sind.
- Für die Fragebogenaktion würde ich auch vorschlagen 12 Hefte der letzten 12 Jahre frei zum Download zur Verfügung zu stellen, um Nicht-Mitgliedern überhaupt einmal zu ermöglichen, eine KuaS in Ruhe zu sichten.

3. Man muss sich auch die Frage stellen, ob ein reines Printmedium wie die KuaS tatsächlich noch zeitgemäß ist. Die Konkurrenz frei zugänglicher Zeitschriften / -reihen ist groß. Und diese freien Zeitschriften sind teils deutlich fachspezifischer. Die FGaS macht es auch vor. Eine rein digitale Reihe und die Vereinzeitschrift auch noch zum Download. Davon ist die KuaS weit weg. Wohl aus ehemals guten Gründen. Nur ist die Frage, ob die Gründe noch zeitgemäß sind und man nicht einen Doppelweg gehen muss.

4. Die Diskussion zur Mitgliederwerbung nur hier im DKG-Forum zu führen halte ich für den falschen Weg. Diese Diskussion muss unbedingt auch in den anderen vier Foren (Flowerpoint, Haage, Spaniol, TS) geführt werden. Gerade dort sind besonders viele Nicht-DKGler unterwegs. Und nur diese können die Info liefern, warum Sie nicht in der DKG sind oder unter welchen Bedingungen sie sich einen Eintritt vorstellen könnten. Das hierbei unschöne Meinungen und Beiträge herauskommen werden ist klar. Die sollte man aber einfach ignorieren. Das führt eh zu nichts und schadet nur der DKG.

5. Man muss auch tatsächlich darüber nachdenken, ob fünf Foren einen Sinn machen und ob Joint Ventures nicht die bessere Lösung sind, um möglichst viele Personen anzusprechen. Angesichts der Kosten, die ein Forum mit sich bringt, wäre es evtl. schon eine Lösung, dieses Geld lieber gezielt in Werbung zu stecken. Die offensichtlich zahlreichen persönlichen Animositäten gegenüber anderen Foren sollten durch eine sachliche Abwägung ersetzt werden.

6. Die KuaS ist ein rein deutschsprachiges Magazin und damit im deutlichen Nachteil gegenüber vielen anderen. Ein Grund, warum z.B. Erstveröffentlichungen oder fachlicherer Beiträge schon lange (fast) nicht mehr vorhanden sind. Warum nicht Fachbeiträge auch digital und englischsprachig auf der DKG-Seite anbieten? Oder wenigstens englische Abstracts einbauen. Das macht Arbeit. Ist schon klar.

7. KuaS als Doppellösung auch digital als Download. Die weltweite Verbreitung dürfte erheblich steigen. Der FGaS schadet es offensichtlich nicht.

8. In den anderen Foren jeden Monat den Inhalt der aktuellen Kuas posten mit kurzer Inhaltsangabe und ein paar Bildern. Das sollte die Aufmerksamkeit doch erheblich steigern.

9. Wo ist die Werbung in den anderen Foren? Auf den Titelseiten sind keine Logos, keine Links. Die DKG steckt irgendwo tief in den Linklisten mit Dutzenden anderen.

10. Wo ist die Werbung bei den großen Kakteenhändlern? Ich weiß, dass es hier offensichtlich alte (?) Animositäten gibt. Die gehören bereinigt.

11. Die Rezensionen anderer Zeitschriften führt in der DKG einen Dornröschenschlaf. Nicht einmal die DKG-eigenen AG werden thematisiert, dabei könnten diese dies doch für die DKG im eigenen Interesse selbst machen? Was ist mit den zahlreichen anderen Zeitschriften? Null Info. Die FGaS macht es auch hier vor.


zu 1. liegt an jeder OG selbst, neue (innovative) Wege zu gehen oder gesellschaftlich brückenschlagende zu den regionalen OGVs.

zu 2a. Wäre evtl. eine Maßnahme, mal alle OG-Vorsitzenden zu einem Workshop o.Ä. zusammen zu trommeln - seitens der DKG-Hauptgeschäftsstelle.

Zu 5. Wäre auch eine Überlegung Wert, dieses Forum hier zu schließen und die hier schreibenden gehen in andere Foren. Dann wären DKG-Mitglieder mal dort präsent, wo die Nicht-Mitglieder sind und schreiben, sprich die Jungen und auch mal "am Zahn der Zeit". Dass Haage oder Flowerpoint ihre über Jahre aufgebauten (auch mit viel Herzblut) aufgeben, glaub ich mittlerweile nicht mehr - persönlich würde ich dies an deren Stelle auch nicht tun, wenn man sich mal in deren Lage versetzt, was ich gerade tue.

Zu 10. Korrekt - und ein guter Gedanke. Hierbei sollte vielleicht auch mal die DKG eine Kakteengärtnerei Plapp darauf aufmerksam machen, dass es irgendwo kontraproduktiv ist, auf der Homepage anzugeben "keine Besuch der Gärtnerei, kein Verkauf vor Ort (sinngemäß)" - hier verschließt man sich Land&Leuten oder auch der Menschheit - eine gewisse Kontaktscheue oder Eigenbrödlertum habe ich im Laufe der Jahre auf bei einigen anderen Kakteengärtnereien und deren Besitzern festgestellt. Zu Plapp muß ich noch sagen, dass man die Gärtnerei besuchen kann und dort auch kaufen kann (vor Ort), also abgewiesen wurde ich nach vorheriger telefonischer Anmeldung noch nicht. Uhlig, Michi Kießling (Chiemgau Kaktus) oder auch Haage halte ich für weltoffen, bürgernah, zeitgemäß und kommunikativ. Bei Uhlig muss man sagen, dass er mit Mergl einen starken Partner hat, mit dem er sich gut ergänzt.

Weiter zu 5. Wenn ich es etwas überspitzt ausdrücke (oder in Bildern) geht's hier im Vergleich zu www.kakteenforum.com, www.kakteenforum.de oder auch dem Forum von Thomas Spaniol hier im DKG-Forum zu wie am Friedhof beim Grabgang. Man kann bsp. mal die täglichen Beiträge hier mit denen in den anderen Foren vergleichen oder den täglichen Nutzern. Gut finde ich aber auch dieses Thema mal in die anderen Foren einzubringen, als Diskussionsgrundlage - guter Gedanke !

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K.W.
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Re: Initiative „Neue Wege für mehr Mitglieder“ stellt sich vor

Beitragvon K.W. » 9. Oktober 2016, 19:45

BernhardA hat geschrieben:Die Initiative „Neue Wege für mehr Mitglieder“ stellt sich vor: (selbiger Text wurde soeben auch bei der KuaS Redaktion eingereicht.)

Liebe Kakteenfreunde,
wie Sie unserem Geschäftsbericht entnehmen können, befinden sich die Mitgliederzahlen der DKG in einem relativ konstanten Abwärtstrend. Eine ähnliche Situation können wir auch in vielen Ortsgruppen feststellen. Es scheint, als hätten immer weniger Menschen ein Interesse daran, sich im Rahmen fester Vereinsstrukturen mit dem Thema Kakteen zu beschäftigen.
Ein Blick über den Tellerrand zeigt jedoch:
a) viele Menschen beschäftigen sich nach wie vor mit Kakteen, doch tun sie das auf anderen Wegen. Facebook, Internetforen und dazugehörige Forentreffen sind Beispielorte, an denen zunehmend der Austausch über Kakteen weit über nationale Grenzen hinweg stattfindet.
b) Ein Austausch mit Vereinen zu anderen Themen wie Fußball, Taubenzucht oder Briefmarken zeigt, dass es ein regelrechtes Vereinssterben gibt: das Interesse an der Form „Verein“ zur Bündelung und Steuerung gemeinsamer Interessen scheint rapide zu sinken.

Die Dinge ändern sich, sie wachsen und entwickeln sich – ein Phänomen, das uns als Pflanzenliebhabern sicherlich nicht fremd sein sollte. Auf unsere Vereinsstrukturen bezogen, wird es jedoch interessant, zu hinterfragen wie wir auf die erkannten Veränderungen reagieren. Grundsätzlich sehen wir drei Optionen, um mit einer solchen Situation umzugehen:
1. „Nichts tun“: wir arbeiten weiter wie bisher, getreu nach dem Motto „Alles Leben hat einen Anfang und ein Ende“.
2. „Aufmerksamkeit schaffen“: nach Wegen suchen, um das nun veränderte Umfeld darauf aufmerksam zu machen, was wir als Verein für Vorteile bieten.
3. „Interner Wandel“: wir hinterfragen die Tatsache wie es dazu kommen konnte, dass wir den „Wandel der Zeit“ verschlafen haben und arbeiten daran, uns als Verein intern so zu ändern, dass wir interessant werden für diejenigen Kakteenliebhaber, die uns heute fern bleiben.
Option 1 entspricht nicht unserem Naturell. Wir wollen uns aktiv dafür einsetzen, dass unser Verein wieder mehr Mitglieder bekommt. Wahrscheinlich braucht es eine gesunde Mischung an internen Veränderungen und klugen Aktionen zur Steigerung der Aufmerksamkeit.

Vor diesem Hintergrund wurde vom Vorstand der DKG die Initiative „Neue Wege für mehr Mitglieder“ ins Leben gerufen. Ziel dieser Initiative ist es, konkrete Handlungsempfehlungen zur Steigerung der Mitgliederzahlen sowohl für die DKG als auch für die Ortsgruppen vorzuschlagen.
Diese Empfehlungen möchten wir nicht im stillen Kämmerlein erarbeiten, sondern aus Ihren Ideen und Erfahrungen heraus entwickeln.
Getreu dem Motto „neue Wege“ soll als Arbeitsmethode eine Online-Diskussion im Rahmen des KuaS Forums angestoßen und moderiert werden. Den Diskussionsverlauf finden Sie unter http://www.kuas-forum.de/ --> Initiative Mitgliedergewinnung. Wir freuen uns auf Ihre Beteiligung!
Hier eine Auswahl an Fragen als Anregung:
1. Wo, an welchen Orten könnten wir noch zusätzliche potentielle Neumitglieder für die DKG und die Ortsgruppen finden?
2. Mit welchen Maßnahmen könnten wir auf uns aufmerksam machen?
3. Was könnten wir tun, um Mitglieder möglichst lange bei uns an Bord zu behalten?
4. Welche Maßnahmen haben Sie bereits in Ihren Ortsgruppen durchgeführt? Wie war die Wirkung?
5. Wo müssen wir uns intern ändern, um besser zu werden?


Die Ergebnisse hieraus werden dann fortlaufend auf einem separaten Unterbereich der DKG-Website zusammengestellt um letztendlich Handlungsempfehlungen sowohl für die DKG als auch die Ortsgruppen zu entwerfen.

Auf eine fruchtbare Zusammenarbeit!

Ihr Moderatorenteam für die Initiative Neue Wege für mehr Mitglieder:

Mandy Grätz, Daniel Beck und Bernhard Armbruster

Kontakt:

Mandy Grätz
medienbeauftragter2@dkg.eu
Gieselherstr 8, 53179 Bonn
Tel.: 0228-2076 605

Daniel Beck
Daniel.B@dkg.eu
Jörg-Hofmann Str. 37
97475 Zeil am Main

Bernhard Armbruster
Bernhard.A@dkg.eu
Kalleestr 5
70469 Stuttgart
Tel.: 0176-64041181



Guten Abend liebes Moderatorenteam,

hoffentlich geht es euch gut!
Oben habe ich mir erlaubt hervorzuheben, was mein Anliegen betrifft;
ich finde die fortlaufend zusammengestellten Handlungsempfehlungen nicht. . . :cry:
Bitte helft mir sie zu finden!

1000 Dank und herzliche Grüße,

K.W.
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BernhardA
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Re: Initiative „Neue Wege für mehr Mitglieder“ stellt sich vor

Beitragvon BernhardA » 9. Oktober 2016, 22:01

Hallo K.W.,
sorry, dass wir das nicht sofort gemeldet haben: nachdem wir drei unser Intensiv-Wochenende im Dez 2015 hatten und nachdem wir die dort gewonnenen Erkenntnisse ausführlich mit dem Vorstand der DKG diskutiert haben, sind wir zu dem Schluss gekommen, dass eine weitere Diskussion der Themen hier im Forum uns nicht mehr weiterbringt. Viel mehr setzen wir ab sofort auf andere Kommunikationswege wie z.B. Telefonkonferenzen, reale Treffen, Diskussionsrunden etc. In Anfängen hat diese Kommunikation zur JHV 2016 schon begonnen und soll weiterhin fortgeführt werden. Was die konkreten Maßnahmen betrifft, so sind die ersten Sachen schon am Laufen, bzw. sind schon gelaufen - wie man auf der JHV sehen konnte.

Gerne möchten wir weitere Aktionen in den nächsten Monaten starten und dann auch gezielt Aktionen umsetzen bei denen wir das Forum hier mit einbeziehen. Im Moment musste ich jedoch aus privaten Gründen erst mal eine Verschiebung von Prioritäten wahrnehmen, da wir im Januar Zwillinge erwarten.

Ob dir das jetzt so weiterhilft, kann ich nicht beurteilen, aber zumindest weißt du jetzt, dass das Thema nicht verschwunden ist und dass du hier nicht auf eine Liste warten musst.

Gruß Bernhard

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Re: Initiative „Neue Wege für mehr Mitglieder“ stellt sich vor

Beitragvon K.W. » 9. Oktober 2016, 22:14

BernhardA hat geschrieben:Hallo K.W.,
sorry, dass wir das nicht sofort gemeldet haben:
>>>

<<<
Im Moment musste ich jedoch aus privaten Gründen erst mal eine Verschiebung von Prioritäten wahrnehmen, da wir im Januar Zwillinge erwarten.

>>>

<<<
Gruß Bernhard


Ja dann. . .

Du wirst sicher verstehen, dass ich mir diesen Urwitz nicht entgehen lassen kann.

Wenn ich das jetzt richtig verstehe, bekommen Du, Deine Kollegin Mandy und Dein Kollege Beck im Januar gemeinsam Zwillinge?
Deshalb geht die DKG weiter den Bach hinunter; wenn ihr Drei schon Zwillinge bekommt - das ist doch was "Normales" - kein Grund die DKG nicht zu retten. . .

Na ja. . .
K.W.


;)
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