Thelocactus hexaedrophorus

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scoparius
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Re: Thelocactus hexaedrophorus

Beitragvon scoparius » 5. Januar 2011, 19:59

Hallo Kurt,
danke für die Antwort. Wie es scheint bezeichnen die beiden Varietäten nicht so sehr eine in bestimmten Gegenden vorkommende Abart des TH. hex. sondern eher eine bestimmte Morphologie (v. kvetae mit rosa Blüte , V. lloydii mit weißer) ?
Grüße Jens

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Kurt
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Re: Thelocactus hexaedrophorus

Beitragvon Kurt » 5. Januar 2011, 20:20

Hallo Jens,
um darüber etwas aussagen zu können müßte man sicher erst mal mehrere Pflanzen nebeneinander blühend sehen. Ich persönlich glaube nicht, daß es sich hierbei um wirkliche morphologische Unterschiede handelt. Ich glaube vielmehr, daß sich, wenigsten bei ersterem, um eine "Namensverewigung" ging.
Grüsse Kurt

zipfelkaktus
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Re: Thelocactus hexaedrophorus

Beitragvon zipfelkaktus » 12. Februar 2011, 09:30

habe mal im Archiv gestöbert und ein schönes Blütenfoto gefunden, ich liebe alle Thelos, sind sooo schön bedornt, Grüsse Martin
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Theloc. hexadrophus.JPG

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Kurt
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Re: Thelocactus hexaedrophorus

Beitragvon Kurt » 21. April 2011, 14:42

Hallo zusammen,
zu der sehr vielgestaltigen Art möchte ich heute noch mal ein paar Bilder einstellen. Es ist eine Form, die in der Nähe von La Perdida im Grenzbereich von Nuevo Leon zu Tamaulipas in Mexico vorkommt. Sie zeichnet sich durch eine sehr schön hellblau bereifte Epidermis aus und die zum Teil extrem langen, dünnen und gelb bis hellbraun gefärbten Dornen aus. Die Pflanzen werden bis 10 cm groß. Erstmalig blüht jetzt ein Sämling.
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192 P1060699 Theloc hexaedrophorus.jpg
193 P1060702 Theloc hexaedrophorus.jpg
Grüsse Kurt

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davissi
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Re: Thelocactus hexaedrophorus

Beitragvon davissi » 16. Oktober 2011, 17:18

Hallo zusammen,

Hier dann mal mein T. hexadrophorus:

Bild
Bild
Bild

Ich habe noch ein zweites Exemplar dass ebenfalls wie das Erste momentan Knospen schiebt, ob die noch durchkommen?

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Thomas Brand
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Re: Thelocactus hexaedrophorus

Beitragvon Thomas Brand » 30. Oktober 2011, 17:56

Moin,

hier mal ein Bild einer Pflanze, die ich im Sommer geschenkt bekam:
Thelocactus hexadrophorus monströs.jpg

Den Angaben zufolge 10 Jahre alt und erstmals hat sie in diesem Frühjahr eine dornentragende Areole entwickelt. Blüte natürlich Fehlanzeige!

Gruß
Thomas

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Re: Thelocactus hexaedrophorus

Beitragvon davissi » 30. Oktober 2011, 18:07

Hallo Thomas,

Der sieht aber skuril aus! :shock:

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Re: Thelocactus hexaedrophorus

Beitragvon michael » 5. April 2012, 13:28

Hallo,

auch bei den Thelos geht es wieder los. Im Moment ist es zwar eher zu kalt und dunkel (tief bewölkt hier), aber in den letzten sehr schönen sonnigen Tagen habe bei mir fast alle Thelos reichlich Knospen angesetzt:

Bild

Auf meiner HP gibt es 2 kleine Fotoserien zu den bisherigen Knsopen und Blüten zu sehen.
viele Grüsse
michael
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Re: Thelocactus hexaedrophorus

Beitragvon zipfelkaktus » 14. April 2012, 20:01

meiner hat schon vor einer Woche geblüht, leider hab ich zur Zeit wenig Freiraum,lg. Martin
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003 (3).JPG
Thelo hexaedrophorus

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Re: Thelocactus hexaedrophorus

Beitragvon Thomas Brand » 30. Juni 2012, 16:56

Moin,

an dem oben (30. Oktober 2011) gezeigten T. hexaedrophorus erspähte ich kürzlich einen Seitentrieb, der sich an die Substratoberfläche schob. Ich nahm die Pflanze aus dem Topf, um nachzuschauen und staunte nicht schlecht: Insgesamt sieben Neutriebe rund um den ältesten Kopf (ca. 3-4 cm Durchmesser), die alle nicht monströs, sondern normal bedornt und geformt sind.
Thelocactus hexaedrophorus monstrosus 01.JPG
Ich nehme an, die Seitentriebe werden den missgebildeten Spross bald überholen ...

gespannt, wie es weiter ghet
Thomas

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Re: Thelocactus hexaedrophorus

Beitragvon Manfredo » 30. Juni 2012, 22:01

Hallo Thomas,

das finde ich allerdings äußerst verwunderlich!
Also: nichts genetisches?

Viele Grüße
Manfredo

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Thomas Brand
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Re: Thelocactus hexaedrophorus

Beitragvon Thomas Brand » 2. Juli 2012, 21:09

Hallo Manfredo,

nun ja, möglicherweise ist die Störung (die Monströsität) durch einen unbekannten Faktor ausgelöst worden, der aber nur das Hauptmeristem "verwirrte". Das dürfte auch genetisch festgelegt sein, als Punktmutation aber eben nur einen Vegetationspunkt betreffen. Die Mutation trat also nicht in der generativen Phase ein (ab Befruchtung bis Samenbildung), sondern erst nachdem die Pflanze schon etwas gewachsen war. Die schlafenden Knospen tiefer an der Pflanze blieben ungestört und können sich nun, nach Umstellung der Kulturbedingungen entwickeln, was vorher einfach nicht drin war ... (mehr Wasser und Dünger = mehr Wuchskraft).

Man nennt derlei veränderten Triebe / Knospen und die daraus resultierenden Klone "Sport". Passt ja gut zwischen EM und Olympia ;)

Gruß
Thomas


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