Gewächshausbau- Rückblick

zipfelkaktus
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Re: Gewächshausbau- Rückblick

Beitragvon zipfelkaktus » 15. Dezember 2011, 08:07

Hallo Konrad, ich möchte Dir zu dieser guten Wahl des GWH von Princess gratulieren, ich hab das gleiche GWH und bin damit sehr zufrieden, allerdings hab ich das Fundament nur 40cm hoch gewählt, außerdem hab ich mich dafür entschieden den Tisch auch hinten wo die Heizung steht zu nutzen, so hab ich mehr Fläche und die Heizung steht vor dem Tisch,lg. Martin
Ps. im Frühjahr wird die Heizung abmontiert und in der Garage verstaut
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GWH innen hinten.JPG

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Konrad
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Re: Gewächshausbau- Rückblick

Beitragvon Konrad » 5. Februar 2012, 12:48

Hallo Martin, wenn Du die Heizung weiter in den Raum verlegst wie ist es da mit der Luftumwälzung? Bei den jetzigen Minusgraden von bis zu -19°C bei mir, schaffen es die 2000 Watt nicht mehr das Haus Frostfrei zu halten. In Kältecken geht es auf -4°C zurück.

Beste Grüße
Konrad

zipfelkaktus
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Re: Gewächshausbau- Rückblick

Beitragvon zipfelkaktus » 7. Februar 2012, 21:22

Hallo Konrad, sorry, habs erst jetzt gesehen, also bis jetzt hatte ich noch nie ein Problem, ich hab allerdings auch nicht die Grad hinten in einer Ecke gemessen. Links stehen Feros und andere Kakteen und rechts stehen Thelos, Echinomasten und Echinofossulos, habe auch keine Ausfälle zu verzeichnen,somit funktioniert das ganze anscheinend recht gut. Letzte Woche bemerkte ich an der Boden Alluminiumleiste etwas Eis, aber es ist wieder abgetaut, lg. Martin

Jordi
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Re: Gewächshausbau- Rückblick

Beitragvon Jordi » 8. Februar 2012, 04:37

Ein nicht zu schnell laufender Ventilator mag da Abhilfe bringen!
Aber viele Kakteen können derartige Minusgrade problemlos ab, besonders, wenn sie trocken stehen.

Jordi

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Konrad
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Re: Gewächshausbau- Rückblick

Beitragvon Konrad » 8. Februar 2012, 17:02

Hallo zusammen, Eis taut bei mir zurzeit an den kältesten Stellen rechts und links der Tür nicht weg. Ein zusätzlicher Lüfter wäre wahrscheinlich nicht sehr erfolgreich. Um ruhiger zu schlafen habe ich mir eine stärkere Heizung mit mehr Förderleistung zugelegt. Sie konnte sich gleich in der Nacht vom Montag zu Dienstag mit Erfolg bewähren. Hatte sie erst aufgehangen, ab heute steht sie 30cm über dem Boden. Damit müsste in der Heizperiode die beste Umwälzung gegeben sein, oder was meint Ihr?

Beste Grüße
Konrad

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Re: Gewächshausbau- Rückblick

Beitragvon michael » 8. Februar 2012, 17:44

Hallo Konrad,

also bei mir im GWH (6x4m) schafft es die stirnseitig aufgehangene E-Heizung (2kw) bei unter -10°C auch nicht mehr. Ich stelle dann einen zweiten Heizlüfter (ebenfalls 2kw) mit rein, dann klappts.
viele Grüsse
michael
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Re: Gewächshausbau- Rückblick

Beitragvon Regenbogen21 » 8. Februar 2012, 18:24

Schönen guten Abend zusammen

Wer Energie spart, kann kaum vermeiden, dass es im Gewächshaus Frostbereiche gibt. Bei 4Grad in der Mitte des Gewächshauses habe ich direkt hinter den Stegdoppelplatten an der Vorderseite (Anlehngewächshaus 25m2)bei -12Grad Außentemperatur -2Grad; in den Eckbereichen wird es sicher noch weniger sein. (Ventilator vorhanden) Frostschäden treten keine auf, auch nicht bei grusonii in der Ecke im Grundbeet. Tiefe Außentemperaturen sind häufig mit Hochdruckwetterlagen und klarem Himmel verbunden, was tags zu hohen Temperaturen im Innern von über 20Grad führt und am Fenster zu noch höheren Temperaturen. Diese Situation mit Nachtfrost kommt auch am Naturstandort vor, z.Bsp Echinocereus scheerii, salm-dyckianus ... in Chihuahua. Sonderliche Frostängste braucht man bei der Mehrzahl der Kakteen nicht zu haben.

Gruß

Regenbogen

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Re: Gewächshausbau- Rückblick

Beitragvon Thomas Brand » 9. Februar 2012, 18:50

Moin,

@Regenbogen21: Du hast natürlich vollkommen Recht. Die Temperaturverteilung im Gewächshaus ist ungleichmäßig (manchmal erschreckend ungleichmäßig). Und bei vielen Kakteen und Sukkulenten machen kurzfristig geringe Frostgrade nicht viel aus. Und weiter schreibst Du richtig:
Regenbogen21 hat geschrieben: ...braucht man bei der Mehrzahl der Kakteen nicht zu haben.

Allerdings gibt es genug Pflanzen in unseren Sammlungen, die das nicht aushalten, zumindest nicht wenn das mehrfach oder längerfristig passiert - und in Dresden geht es auch mal unter -20 °C, vielleicht -25°C, da kommt man mal auf zu niedrige Temperaturen. Wenn dann seltene Stücke wegen dieser kurzen Ereignisse kaputt gehen (gerade die sind ja nicht selten gepfropft, z.B. auf Selenicereus), ist das schon sehr ärgerlich.
Bei einem neuen Gewächshaus muss man genau beobachten und nicht darauf vertrauen, dass schon nix passiert. Ich kenne auch die schlafarmen Nächte (die haben übrigens auch die Erwebsgärtner gerade jetzt gehabt), wenn die Heizung nicht so funktioniert, wie sie soll. Konrad hat ja nun, wie ich weiß, eine andere Heizung eingebaut, die es besser schafft.
Eine zweite Heizung zu haben, wie Michael schrieb, ist immer sinnvoll, am besten noch eine, die stromunabhängig überbrücken kann.

Ich finde es jedenfalls sehr fruchtbar, hier mal etwas zu lesen und zu diskutieren, was in Zeiten besonderer Energiespar-Anstrengungen häufiger vorkommen dürfte.

Gruß
Thomas

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Re: Gewächshausbau- Rückblick

Beitragvon Kurt » 9. Februar 2012, 19:20

Hallo zusammen,

da kann ich mich ja richtig glücklich schätzen, habe ich doch meine Heizung an der Wohnhauszentralheizung mit Gas angeschlossen. Ich habe etwa 50 cm hoch gemauerte Sockelwände, worauf die 1,5 m hohen Steh- und die Giebelwände stehen. Ringsherum am Mauerwerk sind Konvektoren angebracht, die einen Querschnitt von 50 x 70 mm haben. Auf die Konvektoren habe ich Heizschächte von 40 cm Höhe gesetzt, damit die Konvektionszirkulation der Luft entsteht. So habe ich ringsherum an den Gwh.-Wänden eine gleichmäßige Warmluft aufsteigend und keine kalten Ecken im Haus. Außerdem verteilt und bewegt ein Ventilator noch die Luft Tag und Nacht.
Trotzdem habe ich im Hinterkopf immer ein ungutes Gefühl: was ist, wenn der Strom ausfällt bei diesen Kältetemperaturen oder der Gashahn zugedreht wird?
Grüsse Kurt

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Re: Gewächshausbau- Rückblick

Beitragvon davissi » 9. Februar 2012, 19:31

Hallo Kurt,

ich habe gerade noch deinen Beitrag (bitte anklicken) gefunden, indem Du einen deiner Konvektoren abgebildet hast.



Ich heize mit einem Konvektor den ein Discount-Markt im Herbst im Angebot hatte, ein Ventilator schaltet sich nur manuell zu. Kalte Ecken hatte ich bisher in meinem 5m²-Gewächshaus (im Vergleich zu den meisten Gewächshäusern wohl eher klein) nicht, nur auf den zwei Aluprofilen ist das Kondenswasser angefroren.

zipfelkaktus
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Re: Gewächshausbau- Rückblick

Beitragvon zipfelkaktus » 12. Februar 2012, 17:12

Hallo zusammen, Eis taut bei mir zurzeit an den kältesten Stellen rechts und links der Tür nicht weg. Ein zusätzlicher Lüfter wäre wahrscheinlich nicht sehr erfolgreich. Um ruhiger zu schlafen habe ich mir eine stärkere Heizung mit mehr Förderleistung zugelegt. Sie konnte sich gleich in der Nacht vom Montag zu Dienstag mit Erfolg bewähren. Hatte sie erst aufgehangen, ab heute steht sie 30cm über dem Boden. Damit müsste in der Heizperiode die beste Umwälzung gegeben sein, oder was meint Ihr?

Beste Grüße
Konrad

Hallo Konrad, was ist das für eine neue Heizung die Du Dir gekauft hast, kannst Du bitte nähere Angaben dazu machen, vielleicht auch ein Foto,Danke,lg. Martin

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Re: Gewächshausbau- Rückblick

Beitragvon Konrad » 18. Februar 2012, 16:12

Hallo zipfelkaktus, nun endlich zwei Bilder von meiner neuen Heizung. Bin rundum zufrieden auch wenn jetzt sicher das gröbste an Kälte vorbei ist. Sie hat die kältesten Nächte bis -23°C mit plusgraden im Haus gemeistert.

Beste Grüße
Konrad
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