Taugt die Fototechnik von Smart-oder IPhone für gute Pflanzenaufnahmen?

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CABAC
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Taugt die Fototechnik von Smart-oder IPhone für gute Pflanzenaufnahmen?

Beitragvon CABAC » 21. Oktober 2016, 16:33

Hallo zusammen,

bei der oben gestellten Frage, verhält es ähnlich wie bei der Frage, ob man Pflanzen pfropfen sollte oder ob man gepfropfte Pflanzen grundsätzlich ablehnt.

Und wie beim Pfropfen halte ich es mit meinen Fotos, dort wo es angebracht ist, verwende ich auch die Fototechnik meines Iphon's um Aufnahmen von Pflanzen zumachen. Mal ohne Zusatzobjetive und Stativ, mal mit einer speziellen Fotoapp , aber auch mal ohne.

Meine bisher genutzte Ausrüstung ist aber noch nicht bei ebay-kleinanzeigen gelandet. Nach wie vor, stehen wenigsten zwei Kameras samt Macroobjektiv und Stativ bereit.

Und wie halte ihr es? Denke mal, das ist ein heißes Thema.

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guiterrezii
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Re: Taugt die Fototechnik von Smart-oder IPhone für gute Pflanzenaufnahmen?

Beitragvon guiterrezii » 21. Oktober 2016, 19:57

Hallo Herbert,

nettes Thema, sicher mit reichlich "Vorurteilcharakter"!
Ich kann nicht von mir selbst sprechen, da ich noch kein Smartphone zum Fotographieren benutzt habe, ich bin eher etwas altmodisch, ich spreche da immer rein und harre der Antworten.
Aaaaaber, mir ist da Jemand bekannt, der hervorragende Handyphotos macht, mit denen kann man sogar Fotowettbewerbe in einem Sukkulentenforum gewinnen.
DKG-Mitgliedern neuerdings aus den "Empfehlenswerten" bekannt.
Diesen Herrn Kist kenne ich besonders gut unter seinem Usernamen "shamrock" und ich muß gestehen, bevor ich seine Bilder bewundern durfte, habe ich auch nichts von Handyphotos gehalten.
Also, von meiner Einer seiner Seite ein klares "ja" zur Technik der Smartphonecameras.

Ciao, Tom.
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nobby
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Re: Taugt die Fototechnik von Smart-oder IPhone für gute Pflanzenaufnahmen?

Beitragvon nobby » 21. Oktober 2016, 21:04

Das ist so ähnlich wie die Geschichte mit der Badehose und dem Schwimmen.
Mit einer guten Ausrüstung (teuren Kamera) macht man keine besseren Fotos - man hat nur mehr Möglichkeiten.

In einem wirklich guten Fotobuch habe ich mal gelesen: den guten Blick hat man oder muss man erlernen und dann zählt nur noch Schärfe.

In diesem Sinn - viel Vergnügen mit Eurem Apparat (und denkt an KuaS und Kalenderredaktion)
Gruß Nobby

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P.occulta
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Re: Taugt die Fototechnik von Smart-oder IPhone für gute Pflanzenaufnahmen?

Beitragvon P.occulta » 21. Oktober 2016, 21:24

Hallo zusammen,

Herbert ich bin sehr überrascht das ausgerechnet von dir dieser Beitrag kommt.
Mit Smart oder IPhone kann man mal ein Schnappschuss machen mehr nicht.

Wer Spitzenfotos will,nimmt besser eine SLR-die sind den Handyknippser weit voraus.

Wer da was anders behauptet hat noch nie richtig Fotografiert.

Ich habe lieber Qualität und bleibe bei meinen Nikon -Kameras.

Viele Grüße

Torsten
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CABAC
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Re: Taugt die Fototechnik von Smart-oder IPhone für gute Pflanzenaufnahmen?

Beitragvon CABAC » 22. Oktober 2016, 17:54

Hallo zusammen,

immerhin gab es drei Beiträge zu diesen Thema.

Und schön der Reihe nach nehme ich mal zu den einzelnen Antworten Stellung.

Nobby, Du hast Recht , egal mit welcher Technik Fotos entstehen, es zählt nur das Ergebnis. Ein gutes Bild überzeugt durch den Blick des Fotografen , der Gestaltung und es soll unbedingt scharf sein. Dabei spielt es keine Rolle ob die Technik manuell oder analog, bzw. digital mit einer Kompaktkamera; DLS oder Hasselblad H4D-200MS (eine der teuersten Kamera überhaupt.) bzw. mit der fototechnik eines Smartphone.

Tom, wenn wir davon ausgehen, das besagter Mathias Kist aka shamrock niemals anders als mit seinen Smartphone fotografiert,kann man vom Ergebnis her nur zufrieden sein. Denn immerhin findet man die Fotos regelmäßig in der KUAS.

Torsten, wie wäre Deine Antwort ausgefallen, wenn Dir bekannt gewesen wäre, dass ich kürzlich meine manuelle analoge Mittelformatausrüstung einsatzbereit gemacht habe und mir nach langer Zeit mal 6x6 Rollfilme bestellt habe?




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Re: Taugt die Fototechnik von Smart-oder IPhone für gute Pflanzenaufnahmen?

Beitragvon P.occulta » 22. Oktober 2016, 19:33

Hallo zusammen,

Was sind das denn für Aussagen?

nobby: Das ist so ähnlich wie die Geschichte mit der Badehose und dem Schwimmen.
Mit einer guten Ausrüstung (teuren Kamera) macht man keine besseren Fotos - man hat nur mehr Möglichkeiten.

In einem wirklich guten Fotobuch habe ich mal gelesen: den guten Blick hat man oder muss man erlernen und dann zählt nur noch Schärfe.

Herbert:Nobby, Du hast Recht , egal mit welcher Technik Fotos entstehen, es zählt nur das Ergebnis. Ein gutes Bild überzeugt durch den Blick des Fotografen , der Gestaltung und es soll unbedingt scharf sein.

Lauter Widersprüche. Was ist denn mit der Schärfe?Das kommt ja in euer Beitrag vor.


Und dann wird noch geschrieben:
mit einer guten Ausrüstung (teuren Kamera) macht man keine besseren Fotos - man hat nur mehr Möglichkeiten.
Dabei spielt es keine Rolle ob die Technik manuell oder analog, bzw. digital mit einer Kompaktkamera; DLS oder Hasselblad H4D-200MS (eine der teuersten Kamera überhaupt.) bzw. mit der fototechnik eines Smartphone.

Sorry da kann ich nur noch mit den Kopfschütteln. Unfassbar was hier geschrieben wird.
Da wird von schärfe geschrieben und dann fällt hier Kompaktkamera,Smart und IPhone und Co.
Oder der Satz "den guten Blick hat man oder muss man erlernen und dann zählt nur noch Schärfe.

Ich kann den besten Blick haben,wenn die schärfe nicht vorhanden ist nützt mir der beste Blick nicht.
So viel zu diesen Thema.

Wer sich internsiver mit Fototechnik und Co. beschäftig wird wissen das schon seit Jahren in Fotozeitschriften Tests durchgeführt
werden,darunter sämtliche Tests und vergleiche was Smartphone,IPhone,Kompaktkameras,SLR-Kamera betrifft.
Es gibt Tests wo eine ganz normale SLR-Kamera gegen die besten Smartphone-IPhone (Handykameras)verglichen und getestet wurden.
Wie das abschneiden war,ist ganz klar. Smartphone-IPhone,Kompaktkameras, keine Chance.

Und dann wird hier so etwas geschrieben.
Sorry Leute aber was hier geschrieben wird stimmt nicht.

Viele Grüße

Torsten
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Re: Taugt die Fototechnik von Smart-oder IPhone für gute Pflanzenaufnahmen?

Beitragvon michael » 22. Oktober 2016, 20:53

Hallo zusammen,

ich will hier gar nicht für oder gegen etwas sein, jeder fotografiert mit der Technik, die er kennt und (mehr oder weniger gut) beherrscht.
Solange wir hier über Fotos reden, die wir im Forum zeigen (also alles Auflösungen unter 1000 Pixel Breite) spielt es meiner Meinung nach keine Rolle mit welcher Technik man es anfertigt, es sollte halt scharf sein und halbwegs gut belichtet. Ich würde sogar behaupten, man erkennt den Unterschied zwischen einem guten Smartphone Foto und einem SLR-Foto hier im Forum nicht.

Ich fotografiere mit beiden also mit Smartphone und SLR, je nach geplantem Verwendungszweck der Fotos.
viele Grüsse
michael
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Re: Taugt die Fototechnik von Smart-oder IPhone für gute Pflanzenaufnahmen?

Beitragvon P.occulta » 22. Oktober 2016, 21:18

Hallo zusammen,

auf was für ein Niveau von Fototechnik wird hier diskutiert?????

Wenn ich jetzt auch noch das lese:

" Ich würde sogar behaupten, man erkennt den Unterschied zwischen einem guten Smartphone Foto und einem SLR-Foto hier im Forum nicht."

Dann ist das nicht meins sorry,so klinge ich mich jetzt hier aus.
Um über so ein Fototechnik-Niveau zu diskutieren ist mir mein Zeit zu schade.
Die ganzen Aussagen sagen ja alles. Unmöglich


Dann wünsche ich euch noch viel Spaß.

Viele Grüße

Torsten
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Re: Taugt die Fototechnik von Smart-oder IPhone für gute Pflanzenaufnahmen?

Beitragvon K.W. » 22. Oktober 2016, 23:02

Guten Morgen liebe PflanzenfreundInnen,

nein - keine Sorge, ich habe mich nicht im Thread geirrt.
Ich möchte nur einmal ganz vorsichtig und wertungsfrei fragen; habe ich in letzter Zeit etwas verpaßt?
Man könnte fast denken es geht hier um die Untergattung-Parodia und Herberts Vortrag dazu. . . Bild

So überstürzt wie hier Dampf abgelassen wird - also Jungs, da steckt doch was dahinter! Laßt mich mal mitspielen. . . Bild
RAUS mit der Sprache!

Zum Thema ---------- äh, wie war das noch???
Ach ja, habs wieder! Also irgendwelche Photoapparate vs. irgendwelcher Handy´s, keine Ahnung.
Ich knipse immer mit dem Photoapparat, dass Handy ist mir zu unhandlich.
Übrigens, mein erstes Handy bekam ich 1986, mit dem konnte man noch keine Photos machen.
Deshalb habe ich mich wohl nie an´s photographieren mit Telefonen gewöhnt.
(das war das unhandlichste Handy überhaupt, weill fest in meinem Auto eingebaut. . . :lol: )

Also mache ich meine Photos mit dem Photoapparat.
Ich glaube aber nicht das bei meinen Photos jemand den Unterschied zu einem Telefonphoto sehen würde :roll: .
Wie ich hier und in anderen Foren überhaupt soviele grottenschlechte Photos sehe. . .
Manche sehe aus wie mit meinem 1986er C-Netz von Siemens geschossen; das Telefon mit dem man nicht photographieren konnte.

So, jetzt werden sich wieder einige der vielen Leser fragen; was schwadroniert der Typ wieder lang und breit vor sich hin.
Da haben wir die Initiative Mitgliedergewinnung überstanden, jetzt fängt er hier an. . .
(mir fällt da soeben noch was charmantes ein: ich weiss jetzt wie Bernhard den Mitgliederschwund aufhält.
Mit William Shakespeare in Much Ado About Nothing möchte ich Benedict ausrufen lassen; the world must be peopled!!! :D ) Bild

Ach ich komm schon wieder weg vom Thema.
Na ja, Hauptsache kein Streit wegen dieser blöden Bilder.

Ich nehme mir jetzt ein Löffelchen Nussnugatcreme und lege mich zu Bett. Whikey darf ich wegen meines Leidens ja auch nicht. Bild

Noch was zum Abschluss; viel entscheidender als die Benutzung eines bestimmten Aufnahmegerätes, ist meiner Meinung nach,
die Verwendung oder nicht Verwendung von Werkzeugen zur Bearbeitung - sprich Aufhübschung - der Photos.

Wie haltet ihr es denn damit; geniales Photo - so wie der liebe Gott es erschaffen hat, rein und pur?Bild
Oder getrickst, gefälscht, geschönt, verdreht, kurz gesagt - bearbeitet und hingelogen?Bild


Herzliche Grüße

K.W. :) ;)
We are all in the gutter, but some of us are looking at the stars.

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nobby
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Re: Taugt die Fototechnik von Smart-oder IPhone für gute Pflanzenaufnahmen?

Beitragvon nobby » 23. Oktober 2016, 11:26

Da ich gerade wenig Zeit habe - ich versuche im Feld mehr oder weniger "gute" Fotos zu machen - hier nu zwei kurze Anmerkungen zu den Kommentaren von Torsten:
1. "gute Fotos" nur auf die technische Seite zu reduzieren ist mir ehrlich gesagt zu billig - Fotos sprechen einen Sinn an und haben deshalb auch eine emotionale Qualität, die bei Dir noch nicht angesprochen wurde.
2. Alle Teilnehmer haben bisher versucht über dieses Thema im zivilisierten Ton zu schreiben, könntest Du Dich da nicht vielleicht anschließen?

Gruß Nobby

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Hardy_whv
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Re: Taugt die Fototechnik von Smart-oder IPhone für gute Pflanzenaufnahmen?

Beitragvon Hardy_whv » 23. Oktober 2016, 12:41

Hallo allerseits,


ich schlage vor, es etwas weniger dogmatisch zu sehen. Jeder darf mit seiner technischen Ausstattung zufrieden sein.

Meine persönliche Meinung:

Auch mit Handy kann man gute Fotos machen, aber mit besserer Technik bieten sich einfach viel mehr Möglichkeiten, insbesondere bei schwierigen Lichtsituationen oder wenn man auf die Schärfentiefe Einfluss nehmen will. Aufgrund einiger technischer Faktoren sind Smartphones in ihren Möglichkeiten schlichtweg limitiert.

Meines Wissen gibt es kein Smartphone, bei dem sich die Blende ändern lässt. Das bedeutet, dass man keinerlei Handhabe hat, an der Schärfentiefe etwas zu ändern und somit gerät man bei Nahaufnahmen schnell an Grenzen, denn der scharfe Bereich ist begrenzt. Umgekehrt kann man auch nicht bewusst mit Möglichkeiten der Unschärfe arbeiten. Auch die Belichtungszeiten von Handys haben bei weitem nicht die Möglichkeiten guter Kameras. Bedeutet: Die korrekte Belichtung wird bei Smartphones in starkem Maß über die Empfinglichkeit (ISO) gesteuert. Und das führt dann oft zu hohem Rauschen. Bei der kleinformatigen Dastellung von Fotos (wie im Internet oder auch bei dem Empfehlenswerten in der KuaS) ist das dann kaum zu sehen, aber bei einem großen Abbildungsmaßstab erkennt man die Unterschiede sehr genau.

Hinsichtlich des Fokussierens - sowohl was die Präzision als auch die Geschwindigkeit angeht - liegen zwischen einer guten SLR und einem Smartphone Welten. Auch lässt sich die Schärfe bei Smartphone nicht manuell einstellen.

Und ein weiterer entscheidender Faktor für mich: An einer guten Kamera sitzen alle Bedienelemente so, dass man - wie bei einem Rennauto - alles griffbereit hat. Ich empfinde das Fotografieren mit einem Smarphone immer als ein ziemliches "Gewurschtel".

Mein Fazit: Wenn ich mir schon die Mühe mache, Fotos zu machen, dann will ich ein Werkzeug, dessen Bedienung Spaß macht und bei dem mir die fotographischen Möglichkeiten einer guten SLR zur Verfügung stehen. Vorteil eines Smartphones ist, dass man es meistens dabei hat.


Gruß,

Hardy 8-)

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Re: Taugt die Fototechnik von Smart-oder IPhone für gute Pflanzenaufnahmen?

Beitragvon Tobias Wallek » 24. Oktober 2016, 19:27

Hallo zusammen!

Auch ich werde mich hier bewusst nicht auf irgendeine Seite stellen und nicht einmal etwas pro/kontra Smartphone/Digitalkamera schreiben.

Allerdings sollte bei der ganzen Diskussion vielleicht auch mal bedacht werden, das schlichtweg nicht jeder die finanziellen Möglichkeiten hat, um sich eine Kamera für etliche tausend Euronen zu kaufen.

Wenn die Fotos dieser Personen dann generell als schlecht abgestempelt werden, finde ich das ziemlich hochnäsig und eines Forums, wie dem der DKG, nicht würdig.

Ciao Tobias


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