Pelargonium punctatum

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Pelargonium punctatum

Beitragvon CABAC » 19. April 2010, 22:02

Hallo zusammen,

der Weg zur Kakteenschau nach Wiesbaden am letzten Wochenende hat sich für mich in vielerlei Hinsicht gelohnt.

Nach dem ich vom Oleandersammelkrankheit wieder genesen bin, befällt mich seit ein paar Jahren in regelmäßigen Schüben ein noch heftigeres Pelargonienfieber.

Und deshalb stehen seit gestern zwei wirklich tolle neue Exemplare von Pelargonium punctatum in meiner Sammlung.

Hat jemand von Euch Erfahrung mit diesen Pflanzen?

Schönen Abend und herzliche Grüße

Euer

CABAC
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Asclepidarium
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Re: Pelargonium punctatum

Beitragvon Asclepidarium » 20. April 2010, 17:56

Hallo CABAC,

von den anderen geophytischen Pelargonien ausgehend handelt es sich um einen reinen Winterwachser, der jetzt nach der Blüte zügig einziehen wird und dann im Sommer nicht oder nur sporadisch gegossen werden sollte. Der Austrieb erfolgt wieder ca. Oktober/November, wenn die Temperaturen wieder kälter werden. Dann sollte man die Pflanze denn ganzen Winter konstant durchgießen. In jedem Fall frostfrei, da es am Standort keinen Frost gibt.

Die Art wurde offensichtlich bislang nur selten aufgesammelt und dürfte in den Sammlungen selten sein. Vorkommen in einer kleinen Ecke im westlichen RSA. Der Standort ist mit 100-300 mm Niederschlag ziemlich trocken.

Viele Grüße

Ulrich Tränkle
Viele Grüße

Ulrich Tränkle

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Re: Pelargonium punctatum

Beitragvon CABAC » 21. April 2010, 04:53

Hallo Uli,

danke für die Tips und die Informationen.

Dann sollte es für mich nicht schwierig sein, dass ich möglichst lange an dieser Pelargonie meine Freude habe. Habe übrigens zwei davon und wie mir der Verkäufer berichtete, soll eine Vermehrung über Wurzelknollen recht einfach sein. Probiers aber erstmal mit der Bestäubung und über Samen.

Du hast Recht, Pelargonium punctatum scheint nicht sehr bekannt zusein. Habe sie noch nicht mal im Botanischen Garten Münster gefunden. Dabei sind die Münsteraner auf diese Pflanzengruppe spezialisiert. Kann allerdings sein, dass ich zum verkehrten Zeitpunkt da war.

Ach übrigens, wer auf der Suche nach speziellen Perlargonien ist, wird mit Sicherheit hier fündig: http://www.pflanzentreml.de/ ...

...in diesem Sinne viel Spaß beim Stöbern und allen einen schönen Tag

Euer

CABAC
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Re: Pelargonium punctatum

Beitragvon Thomas Brand » 11. Februar 2011, 14:55

Moin Moin,

heute musste ich meine P. punctatum austopfen, wegen schlappender Blätter und Verdacht auf Pythium-Infektion (einmal zu viel gegossen :( ). Aber alles hat auch sein Gutes: Wer schon immer mal wissen wollte, wie das Wurzelwerk von P. punctatum ausschaut: Hier kommt da Bild.
Jetzt habe ich eine Menge kleiner Knollen, die zum Teil demnächst wieder in Substrat kommen und bis Mai versorgt werden. Den Rest lege ich bis August zur Seite. Mal schauen, was passiert...

beste Grüße
Thomas
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Re: Pelargonium punctatum

Beitragvon michael » 11. Februar 2011, 15:03

schönes Bild, Thomas. Wäre natürlich ne feine Sache wenn man diese schönen Pflanzen über (Adventiv-?)Knollen vermehren könnte!?
viele Grüsse
michael
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Re: Pelargonium punctatum

Beitragvon CABAC » 11. Februar 2011, 17:07

Hallo zusammen,

als ich mir im letzten Jahr diese Pflanzen holte, verriet mir der Züchter, dass ich damit rechnen könnte, dass P.punctatum sehr viele Knollen machen würde. Mit diesen kann man ohne große Probleme vegetative Vermehrung machen. Diese wäre sehr viel einfacher als über Samen.

Thomas, danke für das Bild und den Beitrag.

Was glaubt Ihr wohl, was der alte CABAC demnächst macht?

Richtig, nachschauen wieviele Knollen sich gebildet haben!

Thomas, mir wurde übrigens auch berichtet, dass diese Perlargonie im Frühjahr das Laub einzieht, um dann in ein paar Wochen den Blütenstengel zu treiben...

...in diesem Sinne wünsche ich allen ein schönes Wochenende

Euer

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Re: Pelargonium punctatum

Beitragvon Thomas Brand » 11. Februar 2011, 18:38

Moin,

die Vermehrung ist sicherlich gut möglich. Ich frage mich nur, ob die jetzt noch in Trieb kommen oder ob sie ruhen "wollen", bis es im August/September wieder saisonbedingt los geht. Daher die Strategie, eine Hälfte der Knollen jetzt zu treiben und die andere Hälfte ruhen zu lassen. Die Hauptpflanze ist leider der Untersuchung zum Opfer gefallen (meine Berufsbezeichnung "Phytopathologe" wird auf "Pathologe" betont ;)

Die Pflanze hatte ich etwa 4 Jahre und jedes Frühjahr hat sie nach dem Einziehen der Blätter sicher geblüht. Sehr schön, und wie man oben sieht ähnlich P. oblongatum (Bild hier: viewtopic.php?f=124&t=1290). Damit ist es jetzt erstmal vorbei. Wenn aber die Knollen alle überleben, habe ich so etwa 50 Pflanzen ... Ich werde berichten.

beste Grüße
Thomas

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Re: Pelargonium punctatum

Beitragvon Kurt » 11. Februar 2011, 20:03

Hallo,
Hurra, der CABAC wird ein Kartoffelbauer!
Schönes Wochenende und
Grüsse Kurt

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Re: Pelargonium punctatum

Beitragvon Jordi » 12. Februar 2011, 04:09

Na Berti, wennde mir da nix von mitbringst, wirste nicht reingelassen! Am besten noch'n paar Knöllche vonnem andern Klon :twisted:

Jordi

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Re: Pelargonium punctatum

Beitragvon CABAC » 12. Februar 2011, 05:07

Hallo zusammen und jordi, bevor ich den Koffer packe, solltest Du auch mal hier schauen

viewtopic.php?f=42&t=1132 -könnte was werden, wenn sie den Winter überlebt haben.

Und der Herr aus Kölle hält sich gefälligst zurück, denn Kartoffelbauer ist ein sehr ehrbarer Beruf. Kurt, muss Dich warnen, dass sind ganz ganz gefährliche Pflanzen, schon beim ersten Kontakt machen sie Dich süchtig...

...bis nachher mal

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Re: Pelargonium punctatum

Beitragvon CABAC » 18. Mai 2011, 07:35

ein Bild sagt mehr als tausend Worte:

Pelargonium_punctatum.jpg


die Blütenstände einer meiner beiden Pelargonium punctatum und damit die Aussicht auf ganz viele Samen und eine ebenso erfolgreiche Aussaat...

...in diesem Sinne bis nachher mal

Euer

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Re: Pelargonium punctatum

Beitragvon CABAC » 7. Juni 2013, 05:48

Hallo zusammen,
sie (meine Pelargonium punctatum) haben den langen Winter gut überstanden. Ab Ende Oktober trugen sie brav ihr Laub, Mitte April zogen sie es wieder ein und schoben kurz darauf ihre Blütenstände:
1006.jpg
Pelargonium punctatum

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Pelargonium punctatum

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Pelargonium punctatum

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Pelargonium punctatum


Im letzten Jahr habe ich noch versucht, jede Blüte einzeln zu bestäuben. Doch dann musste ich während der Hauptblüte für ein paar Tage verreisen und gab einem Familienmitglied den Auftrag das Bestäuben zu übernehmen. Doch dem war das Suchen nach den kleinen Stempel zu mühsam.

Meine Enttäuschung darüber hielt sich aber in Grenzen, denn ich konnte kurz darauf trotzdem sehr viele Samen abernten. In der Natur besorgt der Wind dass Bestäuben. Demzufolge kamen meine Pflanzen in diesem Jahr in den Eingangsbereich meines GWH. Selbst wenn hier kein Lüftchen geht sorgt alleine der Durchzug dafür, dass der Pollen übertragen wird. Sehr wirksam, wie ich anhand der vielen Früchte feststellen kann. Die Zeit bis zum ausreifen der früchte ist übrigens sehr kurz. Bei warmen Wetter dauert es gerade mal 8 bis 10 Tage sich die Früchte öffnen und die Samen freigelassen werden.
Macht es gut

Euer

CABAC
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